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Lehramt studieren

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Studiere Lehramt in Thüringen

Du möchtest Dein Wissen an junge Menschen weitergeben? Du bist gern ein Vorbild? Du willst die Zukunft mitgestalten? Dann studiere Lehramt in Thüringen! Fünf Unis an vier Standorten bieten Deine Lieblingsfächer und die passende Schulart.

Ob zum Beispiel Berufsschullehramt in Ilmenau, Regelschullehramt in Jena, Lehramt für Musik in Weimar oder Grundschullehramt in Erfurt – auf Dich warten ein spannendes Studium mit hohem Praxisanteil und beste Einstiegschancen in den Beruf.

Schon gewusst? In Thüringen kannst Du später mit einem besonders flexiblen Lehrplan unterrichten. Dein Lehramtsstudium im Freistaat ist der erste Schritt.

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Lehramt studieren: Dein Ratgeber

Aufbau & Ablauf: Studium, Referendariat & Co.

Für Dein Lehramtsstudium wählst Du in der Regel zwei Fächer aus, die Du später unterrichten möchtest. Achte bei der Wahl der entsprechenden Studiengänge unbedingt darauf, dass Du Dich damit für Deine gewünschte Schulform wie Grundschule, Berufsschule oder Gymnasium qualifizierst. Wie genau Dein Lehramtsstudium abläuft, hängt auch von Deinen Fächern ab: In Chemie verbringst Du viel Zeit im Labor, während Du als Sportstudi häufig in der Turnhalle übst. Neben diesen fachspezifischen Unterschieden ist der Aufbau eines Lehramtsstudiums allerdings ziemlich einheitlich.

Welche Fächerkombinationen sind im Lehramtsstudium möglich?

Die Fächerkombination für Dein Lehramtsstudium solltest Du zum einen nach Deinen persönlichen Interessen und Stärken wählen. Dabei kannst Du Dich gut daran orientieren, welche Fächer Dir selbst in der Schule Spaß gemacht haben oder leichtgefallen sind. Zum anderen ist Deine Auswahl an Schulfächern bei einigen Schulformen in zwei verschiedene Gruppen aufgeteilt. Während Du zwingend ein Kernfach aus der ersten Gruppe auswählen musst, kannst Du Dein Zweitfach frei aussuchen.
Im Fall des Gymnasiallehramts entscheidest Du Dich beispielsweise für Deutsch, Chemie, Englisch oder Mathematik als Kernfach und kombinierst dieses mit einem weiteren Haupt- oder Nebenfach Deiner Wahl. Beim Grundschullehramt musst Du häufig Mathematik und Deutsch studieren und kannst unter anderem noch Sport, Religion oder Englisch zu Deiner Fächerkombination hinzufügen.
Ablauf Lehramt Studium Ablauf Lehramt Studium

Kosten & Finanzierung

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Ein Lehramtsstudium bringt verschiedene Kosten mit sich, die Du im Vorfeld berücksichtigen solltest. Auch wenn es in Deutschland an staatlichen Hochschulen keine Studiengebühren mehr gibt, kommen Semesterbeiträge in Höhe von ungefähr 200 €¹ bis 300 €¹ auf Dich zu. Die Semesterbeiträge setzen sich unter anderem aus Abgaben für den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), Bearbeitungsgebühren und dem Semesterticket für den ÖPNV zusammen.
Wohnst Du nicht mehr bei Deinen Eltern, erwarten Dich zusätzlich laufende Ausgaben für Lebensmittel, Miete oder Versicherungen. Gerade am Anfang eines Semesters benötigst Du meist neue Studienmaterialien wie Fachliteratur und die eine oder andere Freizeitbeschäftigung solltest Du Dir auch noch gönnen können.

So finanzierst Du Dein Lehramtsstudium

Deine Eltern können Dich finanziell nicht bei Deinem Lehramtsstudium unterstützen? Keine Sorge, es gibt genügend andere Möglichkeiten, wie Du Deine Studienzeit finanzieren kannst. Viele Studis beziehen beispielsweise BAföG, ein staatliches Darlehen, welches Du ohne Zinsen und nur zu 50 % zurückzahlen musst. Für Dein Bachelor Studium auf Lehramt gelten folgende Richtlinien:
  • Du musst unter 30 Jahre alt sein.
  • Bei Deinem Bachelor Studium handelt es sich um Deine Erstausbildung und um ein Vollzeitstudium.
  • Du darfst die Regelstudienzeit nicht überschreiten.

Häufige Fragen zum Lehramt

Muss ich einen NC erfüllen, um Lehramt zu studieren?

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An staatlichen Hochschulen gibt es für Lehramtsstudiengänge häufig mehr Bewerber als freie Plätze. Deshalb vergeben die Hochschulen die verfügbaren Studienplätze an eine beschränkte Anzahl von Bewerbern (NC = Numerus clausus). Oft entscheidet dabei der Notendurchschnitt im Abschlusszeugnis der Schule, ob Du die Zulassung erhältst und studieren kannst.

Wie hoch Dein Notendurchschnitt sein muss, variiert von Semester zu Semester und je nach Hochschule sowie Studiengang. Meist findest Du für die Schulformen Haupt- und Realschule oder Gymnasium auch zulassungsfreie Studienfächer ohne NC. Generell ist der NC für Grundschullehramt häufig am höchsten, weil sehr viele Studierende später an dieser Schule unterrichten möchten.

Wie lange studiere ich Lehramt?

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Die Dauer Deines Lehramtsstudiums hängt davon ab, für welche Schulform Du studierst, in welchem Bundesland sich Deine Hochschule befindet und ob Du einen Bachelor und Master Abschluss oder das Staatsexamen anstrebst. Für Deine komplette Lehramtsausbildung mit Studium und Referendariat kannst Du in der Regel 6 ½ Jahre einplanen.

Das Bachelor Studium dauert in der Regel 6 Semester, während Du für den Master mit ungefähr 4 Semestern rechnen kannst. Entscheidest Du Dich für einen Staatsexamensstudiengang, erhältst Du Dein Zeugnis nach 8 bis 10 Semestern. Dein letzter Schritt ist das Referendariat, welches sich über bis zu 2 Jahre erstreckt.

Was ist das erste und zweite Staatsexamen?

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Das erste Staatsexamen erlangst Du mit dem Abschluss Deines Lehramtsstudiums an der Hochschule. Die Note hierfür setzt sich zusammen aus Deinen in den Prüfungsphasen erlangten Noten sowie Deiner Examensarbeit. Studierst Du im Bachelor-Master-System, erreichst Du mit Abgabe der Masterarbeit das erste Staatsexamen.

Meisterst Du nach dem Studium auch Dein Referendariat, erhältst Du das zweite Staatsexamen. Während dieser Zeit statten Dir die Prüfer Unterrichtsbesuche ab und bewerten vor allem Deine Unterrichts-, Erziehungs-, Beratungs- und Reflexionskompetenz. Am Ende stellst Du Dich zudem der zweiten Staatsprüfung, die sich aus einer mündlichen Prüfung und weiteren schriftlichen Arbeit zusammensetzt.

Kann ich mit Fachabi Lehramt studieren?

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Ja, Du hast mit dem Fachabi die Möglichkeit, Lehramt zu studieren. Universitäten in Hessen, Brandenburg und Niedersachsen lassen beispielsweise häufig Bewerber mit Fachhochschulreife für ein Bachelor Studium zu. An manchen Universitäten kannst Du außerdem mit der Fachgebundenen Hochschulreife Lehramt studieren, wenn Dein Abschlussfach der entsprechenden Fachrichtung im Studium entspricht.

Was ist das Eignungs- und Orientierungspraktikum?

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Das Eignungs- und Orientierungspraktikum (EOP) ist Deine erste praktische Erfahrung in Deinem Bachelor Lehramtsstudium, welches Du entweder vor oder während Deines Studiums an einer Schule absolvierst.

Dabei setzt Du Dich kritisch mit dem Schulalltag auseinander und reflektierst, ob Du für den Lehrerberuf geeignet bist. Die Dauer und der Zeitpunkt des Eignungs- und Orientierungspraktikum hängen vom jeweiligen Bundesland und der Hochschule ab. In der Regel kannst Du für das Praktikum zwischen 2 und 4 Wochen einplanen.

Weitere Berufserfahrung sammelst Du durch Praxissemester und Praktika in schulischen Einrichtungen. Hierbei wendest Du Dein erlerntes Wissen vor einer Klasse an, bereitest Unterrichtseinheiten vor und schaust den erfahrenen Lehrern über die Schulter.

In manchen Bundesländern wie Bayern und Hessen leistest Du zudem ein 8-wöchiges Betriebspraktikum bei einem Unternehmen ab, um einen Einblick in die Berufswelt außerhalb der Schule zu erhalten.

Was bedeutet Sekundarstufe 1 und Sekundarstufe 2?

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Entscheidest Du Dich für ein Lehramtsstudium, hast Du die Wahl zwischen den folgenden drei Stufen:

  • Lehramt für Sekundarstufe 1
  • Lehramt für Sekundarstufe 2
  • Lehramt für Primarstufe

Studierst Du Lehramt für die Primarstufe, kannst Du anschließend im Großteil der Bundesländer an Grundschulen die Klassen 1 bis 4 unterrichten. In Berlin und Brandenburg umfasst die Primarstufe die Klassen 1 bis 6.

Die Sekundarstufe gilt für die weiterführenden Schulen in Deutschland. Wählst Du für Dein Studium das Lehramt für Sekundarstufe 1, kannst Du die Stufen 5 bis 10 an folgenden Schulen unterrichten:

  • Sekundarschule
  • Förderschulen & sonderpädagogische Schulformen
  • Gesamtschule
  • Realschule
  • Hauptschule
  • Gymnasium

Lehramt für Sekundarstufe 2 bedeutet, dass Du die Oberstufe an Gymnasien und Gesamtschulen oder an berufsbildenden Schulen wie dem Berufskolleg unterrichtest.

Die Vorteile des Lehrerberufs

  1. Du hast die Chance auf eine Verbeamtung und somit auf einen krisensicheren Job mit gesicherter Rente.
  2. Du begleitest junge Menschen und bereitest sie auf ihren weiteren Lebensweg vor.
  3. Du hast in der Regel die Möglichkeit, Deine Lieblingsfächer frei zu wählen und zu unterrichten.
  4. Als verbeamteter Lehrer erwarten Dich gute Verdienstaussichten.
  5. Du hast lange und regelmäßig übers Jahr verteilt Schulferien.

Die Nachteile des Lehrerberufs

  1. Der Lehrerberuf ist oft anstrengend und erfordert gute Nerven.
  2. Du musst viel Disziplin und Eigenmotivation mitbringen, um zuhause nach der Schule noch Unterricht vorzubereiten oder Klausuren zu korrigieren.
  3. Neben den Kindern nehmen Dich in der Regel auch deren Eltern sehr in Anspruch.

Voraussetzungen & Bewerbung

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

In der Regel benötigst Du für das Lehramtsstudium die Allgemeine Hochschulreife, das Abitur, da nur Universitäten und pädagogische Hochschulen dieses Studium anbieten. Je nach Bundesland erfüllst Du auch mit der Fachgebundenen Hochschulreife sowie der Fachhochschulreife, Fachabitur genannt, die Voraussetzungen, wenn Deine gewählte Fächerkombination zu Deinen Schulfächern passt. Genauere Informationen findest Du bei der jeweiligen Hochschule.
Du besitzt keinen der oben genannten Schulabschlüsse? Je nach Bundesland und Hochschule hast Du auch ohne Abitur die Möglichkeit, Lehramt zu studieren, nämlich als beruflich Qualifizierter. Dazu benötigst Du eine passende Ausbildung, beispielsweise zum Erzieher, oder eine berufliche Weiterbildung zum Techniker, Meister oder Fachwirt und einschlägige Berufserfahrung.

Formale Voraussetzungen

Wenn Du ein Lehramtsstudium an einer Universität oder pädagogischen Hochschule beginnen möchtest, solltest Du in der Regel eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

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(Fach-)Abitur

oder


Erste Berufserfahrung
Ausbildung + Berufserfahrung

Persönliche Eigenschaften

  • Durchsetzungsvermögen
    Durchsetzungsvermögen
    8/10
  • Belastungsfähigkeit
    Belastungsfähigkeit
    7/10
  • Organisationstalent
    Organisationstalent
    8/10
  • Motivationsfähigkeit
    Motivationsfähigkeit
    7/10
  • Kommunikationsstärke
    Kommunikationsstärke
    9/10
  • Sozialkompetenz
    Sozialkompetenz
    9/10

Alle Infos zum Referendariat & Berufseinstieg

Wie läuft das Referendariat im Lehramt ab?

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Das Referendariat, auch Vorbereitungsdienst genannt, ist nach dem Studium die zweite Phase Deiner Lehramtsausbildung. Während Deines Referendariats besuchst Du in der Regel ein Studienseminar, um die theoretischen Grundlagen des Lehrerberufs zu vertiefen. Parallel unterrichtest Du an einer Schule. In den meisten Bundesländern arbeiten die Einrichtungen unabhängig voneinander, nur in Bayern gibt es Seminarschulen, also Studienseminar und Schule unter einem Dach.

Je nach Bundesland beträgt die Dauer Deines Referendariats 18 bis 24 Monate. Normalerweise begleitest Du als Referendar zunächst einen Lehrer und schaust Dir dessen Unterricht und Klassen genauer an. Nach und nach bereitest Du selbst Stunden vor und hältst diese anfangs noch in Anwesenheit Deines Ausbilders. Anhand von regelmäßigen Unterrichtsbesuchen bewertet außerdem ein Prüfer Deinen Unterricht.

Welches Gehalt bekomme ich im Referendariat?

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Dein Referendariatsgehalt unterscheidet sich je nach Bundesland und Besoldungsgruppe, die Deinem angestrebten Lehramt zugeordnet ist. Im Vorbereitungsdienst für Grundschullehramt bist Du in Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg und Bayern der Besoldungsgruppe A 12 zugeordnet und verdienst durchschnittlich 1.450 €¹ brutto monatlich.

Auch für ein Referendariat in der Sekundarstufe 1 erhältst Du in einigen Bundesländern eine Bezahlung nach A 12. In allen anderen Lehramtsformen wie Berufsschul- und Gymnasiallehramt bist Du der Besoldungsgruppe A 13 zugeordnet und kannst Dich auf durchschnittlich 1.550 €¹ freuen.

Wann werde ich als Lehrer verbeamtet?

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Nach Deinem Studium startest Du als Beamtenanwärter beziehungsweise Lehramtsanwärter in das Referendariat und trägst in dieser Zeit den Status Beamter auf Widerruf. Nachdem Du Dein Referendariat beendet und das zweite Staatsexamen bestanden hast, steigst Du in den regulären Lehrerberuf als Beamter auf Probe ein.

In dieser Phase stellst Du im Rahmen von Unterrichtsbesuchen unter Beweis, dass Du für die Verbeamtung geeignet bist und die nötigen fachlichen Fähigkeiten mitbringst. In der Regel dauert Deine Probezeit zwischen 2 und 3 Jahren. Spätestens nach 5 Jahren erlangst Du den Status Beamter auf Lebenszeit. Du kannst nicht gekündigt werden und eine Entlassung aus dem Dienst droht Dir nur bei schweren Vergehen.

Ist ein Quereinstieg als Lehrer möglich?

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An vielen Schulen herrscht Lehrermangel, aus diesem Grund ist auch ein Quereinstieg als Lehrer möglich. Die Voraussetzungen hierfür variieren je nach Bundesland, in der Regel benötigst Du jedoch einen Master-, Magister- oder Diplom Abschluss in einem Fach, dessen Inhalte einem Schulfach entsprechen, beispielsweise Anglistik oder Mathematik.

Viele Universitäten bieten Weiterbildungsstudiengänge für Quereinsteiger ohne Lehramtsqualifikation an. Das Referendariat dauert für Dich als Quereinsteiger in der Regel 18 Monate und Du erhältst anschließend oft eine Anstellung nach Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes.

Welche Alternativen zum Lehrerberuf gibt es?

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Das Lehramtsstudium ist keine Sackgasse, denn Du kannst auch außerhalb der Schule eine Anstellung finden. Eine beliebte Alternative zum Lehrerberuf ist beispielsweise eine Tätigkeit als Redakteur oder Lektor für Lehrmittel. Dabei arbeitest Du bei Schulbuchverlagen und kontrollierst beziehungsweise erstellst Lehrbücher und andere Unterrichtsmaterialien. Darüber hinaus kannst Du folgende Berufe im Bildungsbereich ergreifen:

  • Bildungsreferent
  • Mitarbeiter in Kinder- und Jugendeinrichtungen
  • Dozent in der Erwachsenenbildung
  • Nachhilfelehrer
  • Mitarbeiter in der Forschung