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Gymnasiallehramt studieren

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Gymnasiallehramt studieren: Dein Leitfaden

Gymnasiallehramt studieren: Aufbau & Ablauf

Dein Studium für Gymnasiallehramt beinhaltet auch ein Studium für die Gesamtschule, da Du bei beiden Schulformen Deine Schüler bis zum Abi führst. Für das Studium wählst Du normalerweise zwei Fächer aus, die Du später unterrichten möchtest. Die Fächerwahl bestimmt den Ablauf Deines Studiums maßgeblich, denn wenn Du beispielsweise Informatik studierst, verbringst Du viel Zeit am PC und lernst Programmiersprachen kennen. In einem Musik Studium spielst Du Instrumente oder feilst an Deinen Gesangskünsten.

Welche Fächer kann ich auf Gymnasiallehramt studieren?

Du hast in Deinem Studium für Gymnasiallehramt verschiedene Fächer zur Auswahl, die Du studieren und miteinander kombinieren kannst. In der Regel suchst Du Dir zwei Fächer aus, die Du später unterrichten möchtest. Meist gibt es einen festgelegten Fächerbereich, aus dem Du mindestens ein Fach wählen musst. Dazu gehören zum Beispiel:
  • Religionslehre
  • Latein
  • Deutsch
  • Englisch
  • Spanisch
Besonders gute Chancen auf einen Job hast Du in den naturwissenschaftlichen Fächern wie Chemie, Mathematik, Physik oder Biologie, da hier der Bedarf an Lehrkräften sehr hoch ist. An einigen Hochschulen hast Du zusätzlich die Option, noch ein drittes Unterrichtsfach hinzuzunehmen. Das kann zum Beispiel eine Sprache aber auch ein beliebiges anderes Fach sein. Somit verbesserst Du Deine Jobaussichten, da Du an den Schulen noch ein Unterrichtsfach mehr abdeckst.
Ablauf Lehramt Studium Ablauf Lehramt Studium

Kosten & Finanzierung

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Auch wenn es offiziell keine Studiengebühren an staatlichen Hochschulen gibt, kommen bei Deinem Studium für Gymnasiallehramt dennoch Semesterbeiträge in Höhe von ungefähr 200 €¹ bis 300 €¹ auf Dich zu. Diese sind abhängig vom Bundesland Deiner Hochschule und setzen sich unter anderem aus Bearbeitungsgebühren, Abgaben für den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) und dem Semesterticket für den ÖPNV zusammen.
Zusätzlich solltest Du noch Ausgaben für Versicherungen, Freizeit, und falls Du nicht mehr zu Hause wohnst, Kosten für Lebensmittel und die Miete Deiner Wohnung einplanen. Bedenke außerdem, dass Du Dich ab Deinem 25. Lebensjahr über eine studentische Krankenversicherung selbst versichern musst, da die Familienversicherung nicht mehr für Dich greift.

Wie finanziere ich mein Studium für Gymnasiallehramt?

Um die Kosten für Dein Studium zu stemmen, kommen für Dich verschiedene Möglichkeiten wie Nebenjobs, Stipendien, Studienkredite oder Darlehen infrage. Viele Studis beantragen beispielsweise BAföG, ein staatliches Darlehen, welches Du ohne Zinsen und nur zu 50 % zurückzahlen musst.
Das BAföG-Amt bezieht bei Deinem Antrag unter anderem das Einkommen Deiner Eltern, Dein Alter, Dein eigenes Vermögen und Deine bereits abgeleistete Studienzeit mit ein. Darüber hinaus hast Du die Möglichkeit, einen Studienkredit aufzunehmen, beispielsweise bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Hier erwarten Dich vergleichsweise günstige Konditionen, wie zum Beispiel niedrige Zinsen.

Häufige Fragen zum Gymnasiallehramt

Wie lange dauert das Gymnasiallehramt?

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Dein Studium für Lehramt Gymnasium und Gesamtschule dauert in der Regel 6,5 bis 7 Jahre. Es besteht aus einem 6-semestrigen Bachelor Studium, welches Du mit dem Bachelor of Education (B.Ed.) abschließt. Anschließend startest Du in Dein 4-semestriges Master Studium. Nach Deinem Master of Education (M.Ed.) beginnt Dein Referendariat, auch Vorbereitungsdienst genannt. Dieses nimmt meistens 18 Monate in Anspruch.

Wie hoch ist der NC für Gymnasiallehramt?

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Da es an staatlichen Hochschulen für Lehramtsstudiengänge oft mehr Bewerber als freie Plätze gibt, sind die Studiengänge häufig durch einen Numerus clausus (NC) zulassungsbeschränkt. Die Institutionen vergeben die verfügbaren Studienplätze in diesem Fall an eine beschränkte Anzahl von Bewerbern.

Hierbei entscheidet in vielen Fällen Dein Notendurchschnitt im Abschlusszeugnis, ob Du die Zulassung erhältst und somit studieren kannst. Der erforderliche Notendurchschnitt variiert von Semester zu Semester und je nach Hochschule sowie Studiengang.

Naturwissenschaftliche Fächer wie Mathe und Physik sind meist zulassungsfrei, Du brauchst also keinen bestimmten Notendurchschnitt. Für Biologie benötigst Du beispielsweise in der Regel einen sehr guten Abischnitt und Fächer wie Englisch und Deutsch liegen im 2er- Bereich.

Welches Gehalt verdiene ich als Gymnasiallehrer?

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Als Gymnasiallehrer hast Du die Chance auf eine Verbeamtung, wenn Du eine freie Planstelle findest. In diesem Fall bist Du der Besoldungsgruppe A 13 zugeordnet und verdienst je nach Bundesland zwischen 3.893 €¹ (Mecklenburg-Vorpommern) und 4.579 €¹ (Bayern) als Einstiegsgehalt. Mit wachsender Berufserfahrung hast Du sogar die Möglichkeit, über 5.000 €¹ brutto monatlich zu erhalten.

Falls Du die Voraussetzungen für eine Verbeamtung nicht erfüllst, bist Du in einem befristeten oder unbefristeten Angestelltenverhältnis nach dem Tarifvertrag für die Länder tätig. Du bekommst eine Vergütung nach Entgeltgruppe E 13 und verdienst durchschnittlich 4.113 €¹ bis 5.982 €¹ brutto monatlich. Du musst allerdings mehr steuerliche Abgaben als ein verbeamteter Lehrer zahlen.

Grundschullehramt oder Gymnasiallehramt?

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Viele Studis fragen sich, ob sie lieber Grundschullehramt oder Gymnasiallehramt studieren möchten. Bei der Entscheidungsfindung solltest Du Dir vor allem überlegen, mit welcher Altersgruppe von Kindern Du zusammenarbeiten möchtest. Außerdem kannst Du folgende Punkte bei Deiner Wahl mit einbeziehen:

Grundschullehramt:

  • Du arbeitest mit Kindern und leistest einen großen Erziehungsanteil.
  • Du bringst Deinen Schülern Lesen, Schreiben und Rechnen bei und ebnest ihren Weg für die weitere Schullaufbahn.
  • Du unterrichtest teilweise auch Fächer, die Du nicht studiert hast.
  • Du wirst entweder nach A 12 oder A 13 bezahlt.

Gymnasiallehramt:

  • Du arbeitest mit Jugendlichen und begleitest Deine Schüler beim Erwachsenwerden.
  • Du bereitest Deine Schüler auf das Berufsleben oder Studium vor.
  • Du erhältst eine Bezahlung nach A 13.
  • Du hast eine größere Auswahl an Fächern und gehst mehr in die Tiefe.

Die Vorteile als Gymnasiallehrer

  1. Du hast gute Gehaltsaussichten durch eine Bezahlung nach A 13.
  2. Du hast eine große Auswahl an Fächern, die Du studieren kannst.
  3. Du hast regelmäßig Ferien.
  4. Du begleitest junge Menschen und bereitest sie auf ihren weiteren Lebensweg vor.

Die Nachteile als Gymnasiallehrer

  1. Deine Schüler befinden sich häufig in der Pubertät und Du musst extra Motivationsarbeit leisten.
  2. Du musst Dich auch nach der Schule noch dazu aufraffen, Klausuren zu korrigieren, Unterricht vorzubereiten oder Elterngespräche zu führen.

Voraussetzungen & Bewerbung

Welche Voraussetzungen muss ich für das Gymnasiallehramt mitbringen?

Wenn Du Gymnasiallehramt studieren möchtest, benötigst Du in der Regel die Allgemeine Hochschulreife (Abitur). In manchen Bundesländern hast Du zusätzlich die Option, mit der Fachgebundenen Hochschulreife sowie der Fachhochschulreife (Fachabitur) ein Studium zu beginnen.
In diesem Fall muss Dein Abschlussfach zu der Fachrichtung Deines Studiengangs passen. Teilweise sehen die Hochschulen eine Zulassungsbeschränkung in Form eines Numerus clausus (NC) vor. Über die genauen Voraussetzungen kannst Du Dich bei der Hochschule Deiner Wahl informieren.

Formale Voraussetzungen

Wenn Du Gymnasiallehramt studieren möchtest, solltest Du in der Regel eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

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(Fach-)Abitur

oder


Erste Berufserfahrung
Ausbildung + Berufserfahrung

Persönliche Eigenschaften

  • Durchsetzungsvermögen
    Durchsetzungsvermögen
    8/10
  • Belastungsfähigkeit
    Belastungsfähigkeit
    7/10
  • Organisationstalent
    Organisationstalent
    8/10
  • Motivationsfähigkeit
    Motivationsfähigkeit
    7/10
  • Kommunikationsstärke
    Kommunikationsstärke
    9/10
  • Sozialkompetenz
    Sozialkompetenz
    9/10