Sonderpädagogik (Zwei-Fächer-Bachelor) (B.A.) Lehramt
Studiengangdetails
Das Studium "Sonderpädagogik (Zwei-Fächer-Bachelor)" an der staatlichen "Carl von Ossietzky Universität Oldenburg" hat eine Regelstudienzeit von 6 Semestern und endet mit dem Abschluss "Bachelor of Arts". Der Standort des Studiums ist Oldenburg (Oldenburg). Das Studium wird als Vollzeitstudium angeboten. Insgesamt wurde das Studium bisher 108 Mal bewertet. Dabei hat es im Durchschnitt 4.1 Sterne erhalten und liegt somit über dem Bewertungsdurchschnitt der Universität (3.9 Sterne, 1164 Bewertungen im Rating). Besonders gut wurden die Kategorien Literaturzugang, Dozenten und Studieninhalte bewertet.
Studienmodelle
Pädagogik-Hochburg mit leichten Mängeln
Insgesamt habe ich den Studiengang als eine gute und sinnvolle Grundlage für das spätere Berufsfeld erlebt. Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass einige Dozierende noch aktiv in der Praxis arbeiten. Dadurch entstehen immer wieder sehr anschauliche Einblicke und Fallbeispiele, die einem helfen, die Inhalte besser zu verstehen und einzuordnen. Auch die Möglichkeit, internationale Perspektiven kennenzulernen, empfinde ich als bereichernd.
Gleichzeitig gibt es einige Punkte, bei denen ich mir Verbesserungen...Erfahrungsbericht weiterlesen
Besonders während der Corona-Zeit wurde deutlich, wie herausfordernd die Umstellung für alle Beteiligten war. Viele Lehrende und Studierende mussten sich gleichzeitig in neue Tools einfinden, oft ohne ausreichend Einführung. Gerade für Erstsemester stelle ich mir das bis heute als schwierig vor, weil neben den Inhalten auch die gesamte Studienstruktur zunächst unklar bleibt.
Auch im aktuellen Studienalltag erlebe ich die digitalen Systeme teilweise als unübersichtlich. Plattformen wie Stud.IP sind zwar zentral, aber es fällt mir nicht immer leicht, den Überblick zu behalten, gerade wenn neue Funktionen oder Änderungen dazukommen. Vieles läuft nach dem Prinzip „Learning by doing“, und man ist oft darauf angewiesen, sich mit anderen Studierenden auszutauschen, weil es keine klare, einheitliche Einführung gibt.
Die Kommunikation rund um digitale Neuerungen empfinde ich dabei als ausbaufähig. Informationen kommen häufig zu ungünstigen Zeitpunkten, zum Beispiel in den Semesterferien, oder größere Umstellungen finden genau dann statt, wenn man die Systeme dringend braucht, etwa während der Kursanmeldung. Das führt schnell zu Unsicherheit und unnötigem Stress.
Auch die technische Infrastruktur hat aus meiner Sicht noch Verbesserungspotenzial. Die Computer in der Bibliothek sind zwar vorhanden, aber teilweise langsam oder nicht zuverlässig. Der IT-Support ist grundsätzlich hilfreich, jedoch oft stark ausgelastet, sodass man bei Problemen nicht immer schnell Unterstützung bekommt.
Was mir insgesamt fehlt, ist eine klarere Begleitung bei digitalen Veränderungen, zum Beispiel durch einfache und gut auffindbare Erklärungen oder kurze Einführungsvideos. So, wie es aktuell ist, fühlt es sich manchmal an, als müsste man sich in ein System einarbeiten, während es sich gleichzeitig schon wieder verändert.
Positiv ist für mich, dass der Zugriff auf Literatur und Datenbanken auch von zu Hause aus gut funktioniert. Insgesamt sehe ich viele gute Ansätze, würde mir aber wünschen, dass die Umsetzung strukturierter, transparenter und stärker an den Bedürfnissen der Studierenden orientiert ist.
Kein Standard-Studiengang
Das Studium der Sonderpädagogik ist kein klassischer „9-to-5-Job“ für den Kopf. Es ist ein ständiger Wechsel der Perspektive. Morgens sitzt du in der Vorlesung und analysierst die Feinheiten der Lernpsychologie oder berechnest Standardabweichungen in der Diagnostik, um Förderbedarfe statistisch zu greifen. Dein Kopf ist voll mit Paragraphen zum Inklusionsrecht und Modellen zur Sprachentwicklung.
Doch am Nachmittag, im Praktikum, zählt die Statistik plötzlich wenig. Da stehst du vor einem Kind, das...Erfahrungsbericht weiterlesen
Neues lernen in guter Atmosphäre
Im Studium der Sonderpädagogik lernt man sehr viele neue und spannende Inhalte kennen, vor allem darüber, wie man Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Bedürfnissen unterstützen kann. Die Seminare sind meist interessant gestaltet und regen zum Nachdenken und Diskutieren an. Besonders positiv finde ich, dass viele Dozenten freundlich, offen und hilfsbereit sind, sodass man sich traut, Fragen zu stellen und sich aktiv einzubringen.
Sehr lehrreich
Sehr kompetente und freundliche Dozenten. Man kann auch online das meiste nachlesen. Auch Studierende mit einer Beeinträchtigung sind willkommen, die Uni gibt sich größte Mühe, dass man ebenfalls die gleichen Chancen hat wie die anderen Studierenden.
Weiterempfehlungsrate
- 100% empfehlen den Studiengang weiter
- 0% empfehlen den Studiengang nicht weiter