Kurzbeschreibung
Der Schutz globaler Ökosysteme bei gleichzeitiger Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung der wachsenden Weltbevölkerung mit Rohstoffen und Energie zählt zu den drängenden globalen Herausforderungen. Es gilt, umweltverträgliche und gleichzeitig wirtschaftlich sowie sozial tragbare Lösungen zu finden.
Technischer Sachverstand ist dafür ebenso notwendig wie die Einbeziehung anderer umwelt- und ressourcenrelevanter Wissenschaften (Natur- & Sozialwissenschaften). Nur so können sinnvolle Lösungen für Probleme im Umwelt- und Klimaschutz und bei der Rohstoffversorgung entwickelt werden. Der Bachelor-Studiengang "Umwelt- und Ressourcentechnologie" (kurz URT) trägt dem Rechnung.
Vollzeitstudium
Die Studierenden erhalten zunächst eine breitangelegte ingenieurwissenschaftliche Ausbildung einschließlich der Vermittlung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagen.
Ausgehend von dieser methodischen Basis vertiefen die Studierenden in drei ingenieurwissenschaftlichen Pflichtbereichen verfahrenstechnische, werkstofftechnische und energietechnische Aspekte.
Darüber hinaus können in einem Wahlbereich weitere Fächer wie Produktionstechnik oder Bionik erlernt werden.
Im geowissenschaftlichen Studienteil wird in vier Pflicht- und einem Wahlbereich die Kenntnis der Auswirkungen technischen bzw. menschlichen Handelns auf die Umweltkompartimente Hydrosphäre, Atmosphäre, Boden, Biosphäre vermittelt. Auch geoökologische Methoden zum Umgang mit bzw. zur Vermeidung von Umweltschäden und einer nicht-nachhaltigen Nutzung von Ressourcen werden behandelt.
Das Berufspraktikum (sieben Wochen während des Studiums und als Empfehlung sechs Wochen vor Beginn des Studiums) rundet die Ausbildung ab.
Zulassungsbeschränkung: keine
Hochschulzugang: allgemeine bzw. einschlägige fachgebundene Hochschulreife oder berufliche Qualifikation
Sprachkenntnisse: Deutsch C1
Für den Bachelorabschluss wird ein Industriepraktikum (wahlweise in einem Industriebetrieb, Ingenieurbüro oder auch in einer Behörde) benötigt. Es wird dringend empfohlen, mindestens 6 Wochen Industriepraktikum vor Studienbeginn abzuleisten.
Außerdem steht das Zusatzstudium Umweltrecht für die Studierenden offen.
- Berufliche Perspektiven
- Gut zu wissen
- Hinweise zur Bewerbung und Einschreibung
- Weiter geht's im Masterstudium Umwelt- und Ressourcentechnologie
Der Bedarf an Ingenieurinnen und Ingenieuren ist nach wie vor sehr hoch. Dies gilt auch für die Wachstumsbereiche Umweltschutz, Rohstoffversorgung bzw. Ressourcensicherung. Durch den Abschluss erwerben Sie Qualifikationen für vielfältige Tätigkeiten in Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Behörden.
Beispiele für den Bereich der Wirtschaft und Industrie:
- Rohstoff- und Grundstoffindustrie, chemische Industrie und Anlagenbau
- Betriebe der Energieversorgung, Wassergewinnung und -aufbereitung, Abfallverwertung
- Abteilungen des Immissions- und Umweltschutzes von Industrieunternehmen
- Recycling- und Entsorgungswirtschaft, Sanierungsunternehmen
- Ingenieur- und Planungsbüros, Umweltschutzdienstleister
Beispiele für den öffentlicher Dienst/Forschungseinrichtungen:
- umweltbezogene Tätigkeiten in Verwaltungen (Stadt, Land und Bund)
- Umweltämter, Naturschutzbehörden, Gewerbeaufsicht, Umweltüberwachungsbehörden
- Forschungsinstitute (Universitäten, Max-Planck-Institute, Leibniz-Einrichtungen etc.)
Quelle: Uni Bayreuth
Besonderheiten
Das Zusatzstudium Umweltrecht kann absolviert werden.
Weitere Informationen
Kennenlernangebote
- Hochschulinformationstag
- Studieninformationstage der Fakultät für Ingenieurwissenschaften
- Schauvorlesung des Lehrstuhls für metallische Werkstoffe
- Vorlesungen zum Hineinschnuppern
Semesterbeitrag
Die Universität Bayreuth erhebt keine Studiengebühren. Jeder Studierende muss jedoch den Semesterbeitrag bezahlen. Darin enthalten sind die Beiträge für das Studentenwerk Oberfranken und das Semesterticket für die Nutzung des öffentlichen Stadtverkehrs Bayreuth und Kulmbach sowie weite Teile des Regionalverkehrs.
Quelle: Uni Bayreuth
- Einschreibungsfrist mit deutscher oder EU-Staatsangehörigkeit: 15. April bis 15. Oktober (für Wintersemester)
- Bewerbungsfrist mit Nicht-EU-Staatsangehörigkeit: 15. April bis 15. Juli (für Wintersemester)
- Einschreibung mit deutschem Bildungshintergrund: zur Einschreibung (Wintersemester)
- Einschreibung/Bewerbung mit ausländischem Bildungshintergrund: Bewerbungsinfotool: Individuelle Informationen zum Bewerbungsverfahren
Quelle: Uni Bayreuth
Mit dem Bachelorabschluss können Sie das Wissen und die Fähigkeiten unter anderem in den Bereichen Energietechnik, chemische Verfahrenstechnik und Trenntechnik, Biotechnologie und Biomaterialien, Modellbildung, Messtechnik und Datenanalyse vertiefen und ausbauen. Neugiereig geworden? Informieren Sie sich zum konsekutiven Masterstudiengang!
Quelle: Uni Bayreuth
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Breit aufgestellter Studiengang mit viel Inhalt
Der Studiengang bietet sehr gute Eindrücke in viele Bereiche der Ingenieurwissenschaftlichen und naturwissenschaftlichen Forschung und ist auf jeden Fall ein Studiengang für die Zukunft. Da er allerdings sehr klein und viele das Studium abbrechen hält sich der Austausch mit anderen des Studienganges sehr in Grenzen.
Gut gedacht, verbesserungswürdig
Ist an sich eine guter Studiengang mit guten Konzept. Die Uni nutzt ihre Stärken um was gutes anzubieten. Leider ist der Dtufiengang so breit aufgestellt, dass man alles ein bisschen aber nichts richtig lernt. Es wäre besser wenn man in den höheren Semestern eine Spezialisierung wählen muss, sodass man dann auch Tiger gehen kann. Dafür sollten einige de umfänglichen Inhalte weg gelassen werden.
An der Uni Bayreuth habe ich...Erfahrungsbericht weiterlesen
Vielfältiges Studium
Der Studiengang Umwelt- und Ressourcentechnologie an der Uni Bayreuth ist für jeden was, der sich für Umweltschutz und Klimawandel einsetzten möchte unter gleichzeitiger Einbeziehung wichtiger technischer Aspekte.
Von Elektrotechnik und Thermodynamik, über die verschiedenen Verfahrenstechnik, bis zu Bodenschutz und Klimatologie ist alles dabei und bietet eine große Vielfalt, sodass es nie langweilig oder eintönig wird. Für jeden ist was dabei, wenn man Naturwissenschaften und Technik mag.
Die Dozenten aus...Erfahrungsbericht weiterlesen
Kleiner Studiengang mit guten Inhalten
Die Inhalte des Studium sind sehr interessant und super ausgewogen zwischen Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften und Geowissenschaften. Auch die Balance zwischen Theorie und Anwendung meistens sehr gut. Die Gruppe in der man studiert ist überschaubar und auch die Gruppen in den Vorlesungen nicht zu groß. Der einzige Nachteil daran ist, dass der Studienplan nicht immer optimal konzipiert ist, da der Studiengang so klein ist ubd so oft zwischen den Fakultäten wechselt. Ansonsten...Erfahrungsbericht weiterlesen
Weiterempfehlungsrate
- 100% empfehlen den Studiengang weiter
- 0% empfehlen den Studiengang nicht weiter
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