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Studium Werkstoffwissenschaft
11 Studiengänge | 33 Bewertungen

Werkstoffwissenschaften Studium

Werkstoffe benötigt die Industrie zur Herstellung der unterschiedlichsten Gegenstände, vom Mikrochip bis hin zur Raumfähre. Über zwei Drittel aller neuen Industrieprodukte enthalten neu entwickelte Werkstoffe. Daher ist Werkstoffwissenschaften ein Studienfach mit Zukunft. Es handelt sich um einen interdisziplinären Studiengang mit vielfältigen Möglichkeiten, sich zu spezialisieren und beruflich aufzusteigen.

Studieninhalte & Ablauf

Das Studium der Werkstoffwissenschaften ist praktisch ausgerichtet. Zunächst absolvierst Du eine Grundlagen- und Orientierungsphase, in der Du die natur- und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen erwirbst. Dazu gehören Fächer wie:
  • Materialphysik
  • Materialchemie
  • spezielle Werkstoffgruppen
  • Fertigungstechnik
  • Elektrotechnik
  • Informatik
  • mathematisch-technische Methoden
  • Betriebswirtschaft
Diese Phase dauert im Bachelor Studiengang der Werkstoffwissenschaften zwei bis vier Semester.
In der anschließenden Studienphase nimmt der Anteil der werkstoffwissenschaftlichen Fachveranstaltungen zu. Ebenso lernst Du das wissenschaftliche Arbeiten, wissenschaftliches Englisch und Soft Skills, wie Präsentationstechniken und Teamarbeit. In der fortgeschrittenen Phase des Bachelor Studiums absolvierst Du mindestens ein Pflichtpraktikum. Dieses dauert meistens drei Monate. Wenn Du möchtest, kannst Du auch ein oder mehrere Semester im Ausland studieren.

Beliebteste Studiengänge

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Fragen & Antworten von Studierenden

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Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Formal benötigst Du für die Zulassung zum Studium der Werkstoffwissenschaften entweder das Abitur, die Fachgebundene Hochschulreife in Technik oder Wirtschaft oder die Fachhochschulreife. Außerdem kannst Du an vielen Hochschulen auch mit einer erfolgreich abgelegten Meisterprüfung oder einen Abschluss als staatlich geprüfter Techniker oder Betriebswirt studieren. Auch wer diese Voraussetzungen nicht erfüllt, kann als qualifizierter Berufstätiger unter bestimmten Voraussetzungen Werkstoffwissenschaften studieren. Erkundige Dich bei der Studienberatung Deiner Wunschuni nach den Zulassungsvoraussetzungen.

Ist Werkstoffwissenschaft das richtige Studium für mich?

Wenn Du Dir in der Schule ein gutes Grundlagenwissen in Mathematik, Chemie und Physik erarbeitet hast, erfüllst Du bereits die wichtigsten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium der Werkstoffwissenschaften. Du solltest außerdem die Fähigkeit besitzen, fächerübergreifend zu denken, und gern komplexe Probleme lösen. Idealerweise hast Du schon erste Erfahrungen in einem Praktikum oder Nebenjob in der Industrie gesammelt. 

  • Bewertungs Kriterium ID: 1
    Analytische Fähigkeiten
    8/10
  • Bewertungs Kriterium ID: 6
    Belastungsfähigkeit
    7/10
  • Bewertungs Kriterium ID: 11
    Naturwissenschaftliches Verständnis
    9/10
  • Bewertungs Kriterium ID: 13
    Abstraktes Denken
    8/10
  • Bewertungs Kriterium ID: 15
    Technikverständnis
    10/10

Beruf, Karriere & Gehalt

Absolventen der Werkstoffwissenschaften arbeiten in Industrieunternehmen häufig in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung, in der Produktion oder der Qualitätssicherung. Sie entwickeln neue Werkstoffe, wie Bio- oder Nanomaterialien, oder beurteilen Schadensfälle. Umweltgerechte Herstellungsverfahren und Recyclingmethoden zu erarbeiten, gehört ebenfalls zu ihren Aufgaben. Branchen, in denen Du als Werkstoffwissenschaftler arbeiten kannst, sind zum Beispiel:
  • Automobilindustrie
  • Luft- und Raumfahrt
  • Kraftwerkstechnik
  • Elektroindustrie
  • Chemische Industrie
  • Umwelttechnik
  • Medizintechnik
Ebenso kannst du eine Stelle in der Forschung an einer Hochschule oder einem Forschungsinstitut finden.
Für eine Tätigkeit in der Industrie genügt normalerweise ein Bachelorabschluss. Wenn Du an einer Forschungseinrichtung arbeiten willst, ist in der Regel ein Masterabschluss oder eine Promotion Voraussetzung. Mit einem Master oder einer Promotion steigt außerdem Dein Gehalt. Wer eine Führungstätigkeit in der Industrie anstrebt, sollte ein Master Studium absolvieren und sich betriebswirtschaftliche Kenntnisse aneignen. Einige Hochschulen bieten spezielle BWL Studiengänge für Naturwissenschaftler und Ingenieure an. Ein weiterführendes Studium in Bauingenieurwissenschaften, Metallurgie oder Physik kann ebenfalls die Grundlage für den beruflichen Aufstieg bilden.

Wo kann ich Werkstoffwissenschaft studieren?

Das Studienfach Werkstoffwissenschaften bieten derzeit nur wenige Hochschulen an, darunter vor allem Technische Universitäten. Unter der Bezeichnung Materialwissenschaften oder Werkstofftechnik findest Du sehr ähnliche aufgebaute Studiengänge. Außerdem kommen spezialisierte materialwissenschaftliche Studiengänge für Dich infrage, zum Beispiel Kunststofftechnik oder Verbundwerkstoffe.

Aktuelle Bewertungen

Zu empfehlender Studiengang
Moritz, 15.05.2021 - Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie, TU Bergakademie Freiberg
Erfahrungsbericht
Anneke, 10.05.2021 - Werkstoffwissenschaft, TUD - TU Dresden
Sehr gute Betreuung des Einzelnen
Jessica, 11.03.2021 - Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie, TU Bergakademie Freiberg
Ausbildung auf hohem Niveau
Kai, 10.03.2021 - Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie, TU Bergakademie Freiberg
Interessanter Masterstudiengang!
Sabrina, 09.02.2021 - Angewandte Werkstoffwissenschaften, Hochschule Osnabrück
Tolles Betreuungsverhältnis
Janine, 14.12.2020 - Werkstoffwissenschaft, TU Ilmenau
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Christina, 14.12.2020 - Werkstoffwissenschaft, TU Ilmenau
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Robin, 11.12.2020 - Werkstoffwissenschaften, TU Berlin
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Julien, 11.11.2020 - Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie, TU Bergakademie Freiberg
Zu empfehlen
Christoffer, 17.10.2020 - Angewandte Werkstoffwissenschaften, Hochschule Osnabrück
¹ Alle Preise ohne Gewähr

Durchschnittsbewertung

Studiengänge in der Studienrichtung Werkstoffwissenschaft wurden von 33 Studenten bewertet.
4.1
94%
Weiterempfehlung
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