Kurzbeschreibung
Gestalte die Welt von morgen – mit Materialwissenschaft & Werkstofftechnik
Die Materialwissenschaft und Werkstofftechnik ist eine Schlüsseldisziplin, die eine Vielzahl von Lösungen für technische und gesellschaftlich relevante Herausforderungen bereitstellt, vor allem für die Zukunftstechnologien im Bereich Energie, Klima- und Umweltschutz, Mobilität und Gesundheit.
Alles, was uns umgibt, besteht aus Materialien – vom Akku deines Smartphones bis zum Flügel eines Windrads. Im Bachelor Materialwissenschaft und Werkstofftechnik wirst du zum Experten bzw. zur Expertin für die "Hardware" unserer Zukunft. Du suchst nach Lösungen für die großen Herausforderungen unserer Zeit:
- Klima & Energie: Wie bauen wir effizientere Solarzellen oder leichtere E-Autos?
- Umwelt: Wie sieht das perfekte Recycling für moderne Verbundstoffe aus?
- Gesundheit: Welche Materialien eignen sich für Hightech-Implantate?
Du lernst nicht nur, wie Werkstoffe entstehen, sondern begleitest sie über ihren gesamten Lebenszyklus – von der ersten Idee im Labor bis zur umweltfreundlichen Wiederverwertung.
Vollzeitstudium
So sieht dein Studium aus: Vom Fundament zur Expertise
Das Studium ist so aufgebaut, dass du Schritt für Schritt in die Welt der Werkstoffe hineinwächst. Du startest mit den Basics und arbeitest dich bis zu eigenen Forschungsprojekten vor.
Die Startphase: Dein Fundament
Zuerst legst du die Basis mit Mathematik, Naturwissenschaften und den ersten Ingenieurs-Grundlagen. Aber keine Sorge: Du bekommst schon hier spannende Einblicke in dein späteres Fachgebiet, damit der Praxisbezug nie zu kurz kommt.
Das Fachstudium: Theorie trifft Labor
Jetzt gehst du in die Tiefe. Im fachspezifischen Studium werden die benötigten ingenieurwissenschaftlichen Kompetenzen erlernt, in Seminaren vertieft und in Laborpraktika legst du selbst Hand an. Hier testest du Materialien, mikroskopierst Strukturen und lernst, wie man Werkstoffe charakterisiert.
Dein Finale: Die Bachelorarbeit
Zum Abschluss zeigst du, was du gelernt hast. In deiner Bachelorarbeit bearbeitest du selbstständig eine wissenschaftliche Fragestellung. Mit diesem Meilenstein in der Tasche bist du offiziell berufsqualifiziert und bereit für den Jobeinstieg oder einen weiterführenden Master.
Jedes Bachelorstudium an der TU Berlin setzt eine sogenannte Hochschulzugangsberechtigung voraus. In der Regel ist dies das Abitur. Aber auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung kannst du an der TU Berlin studieren, wenn du bestimmte berufliche Qualifikationen vorweisen kannst.
Im Bachelorstudiengang Materialwissenschaft und Werkstofftechnik ist die Unterrichtssprache Deutsch. Wenn du dich mit ausländischen Bildungsnachweisen bewirbst, musst du daher als sprachliche Zugangsvoraussetzung Deutschkenntnisse auf einem bestimmten Niveau nachweisen.
Da Materialwissenschaft ein echtes Multitalent-Fach ist, solltest du Interesse an Physik und Chemie haben. Wenn du diese Fächer bereits in der Oberstufe (vielleicht sogar als Leistungskurs) belegt hast, wird dir der Einstieg in die Uni-Module deutlich leichter fallen. Außerdem hilfreich: ein grundlegendes Interesse an technischen Zusammenhängen – schließlich willst du später Dinge entwickeln, die auch wirklich funktionieren.
Raus aus dem Hörsaal: Dein Forschungs- oder Industriepraktikum
Grau ist alle Theorie? Nicht bei uns! Damit du schon während des Studiums merkst, wie dein Wissen in der echten Welt angewendet wird, ist ein außeruniversitäres Praktikum fester Bestandteil deines Bachelors.
- Der Umfang: Das Praktikum umfasst 6 Leistungspunkte (LP) – das entspricht in der Regel einer Dauer von 6-12 Wochen am Stück.
- Der Zeitpunkt: Du hast Zeit! Den Nachweis über dein Praktikum musst du erst einreichen, bevor du dich zu deiner allerletzten Prüfung im Studium anmeldest.
- Deine Wahl: Ob in einem Industrieunternehmen oder einer Forschungseinrichtung – du suchst dir einen Platz, der zu deinen Interessen passt.
Für alle rechtlichen Details und die genauen Regeln schau einfach in die Praktikumsrichtlinie (siehe “Dokumente und Downloads”) – dort steht alles Schwarz auf Weiß.
Quelle: TU Berlin / Fakultät III Prozesswissenschaften
Werde zur gefragten Fachkraft für die Industrie
Nach deinem Abschluss an der TU Berlin bist du ein Profi für die Materialien unserer Welt. Du kombinierst das Wissen einer Naturwissenschaftlerin mit dem technologischen Geschick eines Ingenieurs. Das sind deine neuen Skills:
- Material-Check: Du kannst Metalle, Kunststoffe und Keramiken bis ins kleinste Detail untersuchen. Du verstehst ihren inneren Aufbau und weißt genau, wie man ihre chemischen und physikalischen Eigenschaften misst und nutzt.
- Produktions-Profi: Du verstehst nicht nur die Theorie, sondern auch die Praxis der Herstellung. Du weißt, wie Werkstoffe produziert und verarbeitet werden, damit sie am Ende perfekt funktionieren.
- Lösungsfinder: Welches Material passt zu welcher Aufgabe? Du kannst beurteilen, welcher Werkstoff für ein neues Bauteil am besten geeignet ist.
- Detektiv-Arbeit: Du lernst, warum Materialien versagen. Ob Ermüdung oder Schäden – du analysierst die Ursachen und sorgst dafür, dass Produkte in Zukunft sicherer und langlebiger sind.
Quelle: TU Berlin / Fakultät III Prozesswissenschaften
Deine Zukunft: Master-Expertise oder direkter Karrierestart?
Mit dem Bachelor in Materialwissenschaft und Werkstofftechnik in der Tasche stehen dir viele Türen offen. Du entscheidest, welcher Weg am besten zu dir passt:
- Der Weg zum Master: Du willst noch tiefer in die Materie eintauchen? Mit dem Masterstudiengang Werkstoffwissenschaften spezialisierst du dich auf deine Lieblingsthemen und wirst zum Profi in der Forschung und Entwicklung.
- Direkt in die Praxis: Du möchtest dein Wissen sofort praktisch anwenden? Der Bachelorabschluss ist dein Ticket für den direkten Berufseinstieg als Ingenieur*in.
Wo arbeiten Materialwissenschaftler*innen? Deine Skills sind in fast jedem Industriezweig gefragt. Typische Einsatzorte sind:
- Entwicklung & Produktion: Designe und optimiere Bauteile und Systeme bei Herstellern weltweit.
- Forschung & Labore: Arbeite an neuen Materialien in Forschungsinstituten oder in der anwendungsorientierten Industrie-Forschung.
- Ingenieurbüros: Berate Unternehmen bei komplexen Materialfragen oder Schadensanalysen.
Quelle: TU Berlin / Fakultät III Prozesswissenschaften
Videogalerie
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Akkreditierungen
Die TU Berlin ist seit Juli 2021 systemakkreditiert.
Dokumente & Downloads
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Allgemeiner, aber wichtiger Studiengang
Man lernt viel und ist für seine spätere berufliche Laufbahn breit aufgestellt. Es gibt kein Schwerpunkt auf eine Materialart, wodurch man selber herausfinden kann, welches Material dir persönlich am meisten interessiert.
Als negativer Punkt ist zu nennen, dass manche Praktika nicht perfekt organisiert sind.
Spannende und vielfältige Fächer
Man lernt viele verschiedene Ding und kann sich schon am Ende des Bachelors etwas vertiefen, wenn man möchte (Sprich: Kunststoffe, Metalle, Keramiken,Bio-Materialien ).
Es geht auch viel um Nachhaltigkeit/Klimaneutralität und es ist daher Zeitnah.
Die Ausstattung könnte natürlich immer besser sein aber mit guten Dozenten und Tutoren für Praktika & Laborarbeit, macht auch sowas spaß.
Viele Praktische Sachen, im Vergleich zu anderen Studiengängen, so fällt es leichter...Erfahrungsbericht weiterlesen
Alle Unterlagen meist online auch zum Nachbereiten.
Weiterempfehlungsrate
- 100% empfehlen den Studiengang weiter
- 0% empfehlen den Studiengang nicht weiter
Standorte
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Standort Berlin
TU Berlin
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
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