Kurzbeschreibung

Mit dem Masterstudiengang Psychologie mit Schwerpunkt Rechtspsychologie an der Fakultät Humanwissenschaften (Universität) der MSH wird sowohl Bachelor- als auch Masterabsolventen die Möglichkeit geboten, erweiterte Kompetenzen in einem Fachgebiet der Psychologie zu erwerben. Die Inhalte des Masterstudiengangs Psychologie mit Schwerpunkt Rechtspsychologie ergänzen sich zum einen wechselseitig in der beruflichen Praxis mit dem Masterstudiengang Psychologie mit Schwerpunkt Klinische Psychologie und Psychotherapie hervorragend, stellen andererseits aber auch ein eigenständiges Studienangebot zur Erweiterung der fachlichen Kompetenzen im Bereich der Rechtspsychologie dar.

Das Masterstudium verfolgt das Ziel, die Studierenden in den Anwendungsfeldern der Rechtspsychologie zu qualifizieren. Die Rechtspsychologie stellt dabei den Oberbegriff einerseits für die Forensische Psychologie und andererseits für die Kriminalpsychologie dar.

Letzte Bewertungen

5.0
Merle , 25.04.2019 - Psychologie mit Schwerpunkt Rechtspsychologie
4.8
Larissa , 06.02.2019 - Psychologie mit Schwerpunkt Rechtspsychologie
4.7
Paulina , 21.11.2018 - Psychologie mit Schwerpunkt Rechtspsychologie

Vollzeitstudium

Regelstudienzeit
4 Semester tooltip
Gesamtkosten
16.680 €
Unterrichtssprachen
Deutsch
Abschluss
Master of Science
Inhalte

Berufliche Handlungskompetenz

  • Forensik
  • Psychische Erkrankungen I, II
  • Neurowissenschaften
  • Medizin für Psychologen
  • Forschungsmethodik I,II
  • Verhaltenstherapeutische Interventionen
  • Intervention im Kindes- und Jugendalter

Berufsübergreifende Handlungskompetenz

  • Qualitätsmanagement in der rechtspsychologischen Praxis
  • Gutachtenseminar

Erweiterte Fachkompetenzen

  • Aussagepsychologische Fragestellungen
  • Familienrechtliche Fragestellungen
  • Begutachtung des Beschuldigten im Strafverfahren
  • Fragestellungen im Straf- und Maßregelvollzug
  • Begutachtung des Täters im Straf- u. Maßregelvollzug und interventionsorientiertepsychologische Tätigkeit
  • Fragestellungen in weiteren Rechtsbereichen
  • Begutachtung im Zivil- und Verwaltungsrecht und kriminalwissenschaftliche Tätigkeiten

Praktische Anwendung

  • Praktikum mit Fallarbeit und Supervision

Wissenschaftliche und methodische Kompetenzen

  • Methoden der Rechtspsychologie
  • Masterarbeit mit Kolloquium
Voraussetzungen

Für die Aufnahme in das Masterstudium Psychologie mit Schwerpunkt Rechtspsychologie gibt es folgende Zulassungsvoraussetzungen:

  • Berechtigung zum Studium in Masterstudiengängen gemäß § 39 des Hamburgischen Hochschulgesetzes (HmbHG);
  • ein mit Erfolg abgeschlossenes Bachelorstudium der Psychologie wird vorausgesetzt. Dieses muss äquivalent mit dem Curriculum des Bachelorstudiengangs Psychologie der MSH sein.

Die Studiengänge an der MSH Medical School Hamburg sind NC-frei: Talent, Motivation und Disziplin zählen mehr als der Notendurchschnitt auf dem Zeugnis. Pünktlichkeit, gute Leistungen und Engagement während des Studiums sind hingegen von großer Bedeutung.

Bewertung
100% Weiterempfehlung
Weiterempfehlung
100%
Creditpoints
120
Studienbeginn
Wintersemester
Standorte
Hamburg
Hinweise
  • Auch als Doppelmaster-Abschluss in Verbindung mit Klinischer Psychologie und Psychotherapie möglich
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Aus den aktuellen Trends kann insbesondere für folgende Tätigkeitsfelder ein bestehender und zunehmender Beschäftigungsbedarf abgeleitet werden:

  • im Straf- und Maßregelvollzug
  • in Einrichtungen der ambulanten Straftäterbehandlung
  • in der Jugendgerichtshilfe
  • in rechtspsychologischen Praxen und Instituten
  • in Einrichtungen der Rechtspflege, z.B. Justizbehörden
  • in Beratungsstellen für Opfer von Straftaten
  • im Polizeidienst
  • in universitären Einrichtungen
  • in Kliniken mit forensischen Abteilungen
  • in kriminologischen Forschungseinrichtungen

Quelle: MSH 2016

Besonderheit
Der Masterstudiengang Psychologie mit Schwerpunkt Rechtspsychologie bietet über die bereits erreichte Berufsqualifikation hinaus die Möglichkeit, die Weiterbildung zum Fachpsychologen für Rechtspsychologie anzuschließen und die im Masterstudiengang erworbenen Kenntnisse umfänglich einzubringen. Nach der derzeit geltenden Weiterbildungsordnung zum Fachpsychologen für Rechtspsychologie BDP/DGPs können bis zu 50 Prozent der Lehrinhalte aus dem Hochschulstudium der Psychologie in der erforderlichen theoretischen Weiterbildung anerkannt werden.

Zitat
„Rechtspsychologie ist für mich eines der spannendsten Teilgebiete der Psychologie. „Unterscheiden sich wahre von gelogenen Aussagen?“ „Wie kann die Rückfallgefahr von Straftätern eingeschätzt werden?“ „Mit welchen Methoden lässt sich das Kindeswohl beurteilen?“ etc. Die Rechtspsychologie, deren Bedeutung in den letzten Jahren stetig zugenommen hat, beschäftigt sich mit der Anwendung psychologischer Theorien, Methoden und Erkenntnisse auf Probleme des Rechtswesens. Hierbei spielen Forschungs- und Anwendungsbereiche mit Bezügen zu verschiedenen Rechtsgebieten (z.B. Straf- und Zivilrecht) eine Rolle. Besondere Schwerpunkte stellen die psychodiagnostische Begutachtung für Gerichte und andere Institutionen der Rechtspflege (z.B. Glaubhaftigkeits-, Prognose- oder familienpsychologische Gutachten), die psychologische Tätigkeit im Straf- und Maßregelvollzug sowie die Forschung im Bereich der Prävention, Viktimologie und Polizeipsychologie dar. Der Masterstudiengang Psychologie mit Schwerpunkt Rechtspsychologie qualifiziert für eine professionelle, wissenschaftlich basierte Tätigkeit in diesen Bereichen.“

Prof. Dr. Silvia Gubi-Kelm, Studiengangsleitung Psychologie mit Schwerpunkt Rechtspsychologie

Die Möglichkeiten der Finanzierung eines Hochschulstudiums sind vielfältig. Welche die für die eigene Situation passende ist, muss jeder Studierende individuell für sich selbst entscheiden. Ihnen stehen zahlreiche Finanzierungsmöglichkeiten zur Auswahl: BAföG, KfW-Studienkredit eltern- und studienfachunabhängig ohne Sicherheiten, Begabtenförderung, DKB-Bank-Studienkredit, Studenten-Bildungsfonds, Stipendium u.a. Das Bewerbermanagement der MSH berät Sie gerne bei Ihren Fragen.

Weitere Infos zu den Finanzierungsmöglichkeiten finden Sie hier: https://www.medicalschool-hamburg.de/bewerbung/finanzierung/

Quelle: MSH Medical School Hamburg 2019

Um als Psychotherapeut zu arbeiten, ist nach dem Masterabschluss eine mindestens dreijährige Ausbildung notwendig. Das Besondere an der MSH: Zusammen mit der Qualifikation des Bachelorstudiengangs Psychologie an der Fakultät Humanwissenschaften der MSH erfüllen Sie nach erfolgreichem Abschluss des Masterstudiengangs Psychologie mit Schwerpunkt Klinische Psychologie und Psychotherapie die aktuellen und künftig geltenden Mindestanforderungen für den Zugang zur Psychotherapieausbildung, vorbehaltlich der Anerkennung durch die zuständige Landesbehörde.

Nach erfolgreichem Masterabschluss und Vorliegen der Voraussetzungen, haben Sie am HIP Hafencity Institut für Psychotherapie an der MSH die Möglichkeit, die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten anzuschließen. Dort bieten wir Ihnen aktuell die Ausbildung in den Vertiefungsverfahren Verhaltenstherapie und Tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie an sowie die Fachkunde Analytische Psychotherapie.

Als approbierter Psychotherapeut können Sie eine Zulassung durch die Kassenärztliche Vereinigung beantragen und eine eigene Praxis eröffnen sowie leitende Tätigkeiten in Institutionen, wie zum Beispiel Kliniken oder Beratungsstellen übernehmen.

Quelle: MSH Medical School Hamburg 2019

Videogalerie

Studienberater
Tina Wehowski
+49 (0)40 361 2264-0

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Bildergalerie

Allgemeines zum Studiengang

Die Rechtspsychologie ist ein spezieller Schwerpunktbereich der Psychologie. Nach dem Rechtspsychologie Studium hast Du beispielsweise die Möglichkeit, bei Gericht zu arbeiten, psychologische Gutachten zu erstellen und damit zu zeigen, ob ein Angeklagter schuldfähig ist oder nicht. Dazu erlangst Du Kenntnisse aus unterschiedlichen Fachbereichen wie der Psychologie, den Rechtswissenschaften oder der Medizin. Zusätzlich erwarten Dich Schwerpunkte wie die forensische Psychologie.

Rechtspsychologie studieren

Bewertungen filtern

Sehr gute Vorbereitung auf die Praxis

Psychologie mit Schwerpunkt Rechtspsychologie

5.0

Ich habe den Master im September 2018 abgeschlossen und arbeite nun seit ca. einem halben Jahr, im Rahmen meiner Ausbildung zur Psychotherapeutin, im Maßregelvollzug. Rückblickend kann ich behaupten, dass der Studiengang mich sehr gut auf die Berufswelt vorbereitet hat. Es wurden zum einen wichtige theoretische Inhalte, wie z.B. die besonderen Bedingungen bei der Straftäterbehandlung, vermittelt. Zum anderen gab es aber auch einen großen Anteil praktischer Übungen, hauptsächlich im Bereich der G...Erfahrungsbericht weiterlesen

Engagierte Dozenten & praxisnahes Wissen

Psychologie mit Schwerpunkt Rechtspsychologie

4.8

Das Studium an der MSH lebt von seinen im Berufsleben stehenden Dozenten/ Professoren und deren Leidenschaft für die Rechtspsychologie. Zwei Semester lang gibt es geballtes Wissen aus vielen verschiedenen Teilbereichen (Kriminalprävention, Straftäterrehabilitation, Intervention im Maßregelvollzug, Polizeipsychologie, Sachverständigentätigkeit im Straf-, Familien- und Zivilrecht etc.), gespickt mit kleinen Ausflügen in den Praxisalltag von Rechtspsychologen und ersten Gelegenheiten sich in der Anwendung von Testverfahren, Sachverständigenmethodik etc. auszuprobieren und gut gerüstet in das Berufsleben starten zu können.

Lehrreich, professionell, spannend

Psychologie mit Schwerpunkt Rechtspsychologie

4.7

Der Rechtspsychologie Master ist absolut empfehlenswert! Professionelle und erfahrene Dozenten, die Spaß an Ihrer Arbeit haben. Qualitativ hochwertige Inhalte, die für die spätere Praxis in den verschiedenen rechtspschologischen Berufen fundamental wichtig sind. 

Verteilung der Bewertungen

  • 1
  • 2
  • 3 Sterne
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  • 2 Sterne
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Bewertungsdetails

  • Studieninhalte
    5.0
  • Dozenten
    5.0
  • Lehrveranstaltungen
    5.0
  • Ausstattung
    4.7
  • Organisation
    4.7
  • Bibliothek
    4.7
  • Gesamtbewertung
    4.8

Weiterempfehlungsrate

  • 100% empfehlen den Studiengang weiter
  • 0% empfehlen den Studiengang nicht weiter

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