Kurzbeschreibung

Coronavirus, Krebsforschung, Klimawandel und die Zukunft des Internets – die Schlagworte zeigen: Wissenschaft, Medizin und Technik werden immer wichtiger für Politik und Gesellschaft, aber auch für den Alltag jedes Einzelnen. Wer gut informiert werden will, ist selbst im Google-Zeitalter auf kompetente und kritische Journalistinnen und Journalisten angewiesen: Profis, die nicht nur verständlich und unterhaltsam über Daten und Studien aus Forschungslabors und Kliniken berichten, sondern Nachrichten aus der Wissenschaft auch einordnen können. Der Bachelor-Studiengang Wissenschaftsjournalismus bildet diese Profis aus und verknüpft konsequent Theorie und Praxis: die Studierenden lernen, Themen aus den Bereichen Naturwissenschaften, Medizin und Technik sachgerecht zu recherchieren und crossmedial darüber angemessen zu berichten. Zur Auswahl steht auch der Schwerpunkt Datenjournalismus.

Letzte Bewertungen

4.0
Hilko , 19.09.2025 - Wissenschaftsjournalismus (B.A.)
4.4
Emma , 05.01.2024 - Wissenschaftsjournalismus (B.A.)

Vollzeitstudium

Regelstudienzeit
8 Semester tooltip
Unterrichtssprachen
Deutsch
Abschluss
Bachelor of Arts Abschluss wird vergeben durch : TU Dortmund
Link zur Website
Inhalte
  • Journalistik
  • Zweitfach:
    • Medizinjournalismus & Life Sciences
    • Physik
    • Technikjournalismus
    • Datenjournalismus
  • Zwei externe journalistische Praktika
  • Einjähriges Volontariat in einer Redaktion
Voraussetzungen
  • Jedes Wintersemester werden bis zu 15 Plätze vergeben
  • Die Zulassung zum Bachelor-Studiengang Wissenschaftsjournalismus erfolgt auf der Basis eines hochschulinternen Numerus clausus
  • Wer eine Zulassung erhalten hat, muss zur Einschreibung die allgemeine Hochschulreife (Abitur) und eins mindestens sechswöchiges Praktikum nachweisen
Bewertung
100% Weiterempfehlung
Bewertungen
Weiterempfehlung
100%
Creditpoints
240
Studienbeginn
Wintersemester
Standorte
Dortmund
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Studienberater
Studienberatung
TU Dortmund

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In der Studieneinheit Journalistik werden Grundlagen des Journalismus vermittelt: Recherchetechnik und Stilistik, journalistische Darstellungsformen von der Nachricht bis zur Reportage, Medienrecht, Medienökonomie und Ethik. Hinzu kommen kommunikationswissenschaftliche Basiskenntnisse sowie Seminare, die speziell auf den Arbeitsalltag von Wissenschaftsjournalisten vorbereiten, etwa Strukturen nationaler und internationaler Forschung.

Die praxisorientierte journalistische Ausbildung zeichnet die Studiengänge am Dortmunder Institut für Journalistik aus. Während des Bachelor-Studiums arbeiten die Wissenschaftsjournalismus-Studierenden zwei Semester lang in der crossmedialen Lehrredaktion KURT des Instituts für Journalistik. Dort werden die angehenden Journalistinnen und Journalisten für die folgenden vier Felder ausgebildet: Video (TV, Online und Social Media), Audio (Radio und Podcast), Digital (Online und Social Media) und Schreiben (Print, Online und Social Media).

Quelle: TU Dortmund

Die Studierenden können zu Beginn des Bachelor-Studiums frei wählen, welches Zweitfach sie belegen möchten. Zur Auswahl stehen:

Die Zweitfächer „Medizinjournalismus & Life Sciences“, „Physik“ und „Technikjournalismus“ spiegeln die klassische Themen-Aufteilung vieler Wissenschaftsredaktionen wieder. Hier lässt sich oft eine Spezialisierung auf biologisch-medizinische Inhalte, Physik/Astronomie und Technik (Ingenieurwissenschaften) beobachten. Das Zweitfach Datenjournalismus möchte die gestiegene Zugänglichkeit von Daten aller Art nutzen, um angehenden Journalisten bislang wenig erschlossene Recherchequellen zu eröffnen. Studierende erwerben nicht nur die Kompetenz, in Datenbanken geeignete Rohdaten zu identifizieren, sondern auch die statistische Expertise zur Auswertung und Visualisierung dieser Daten.

Das Zweitfach macht etwa 40 Prozent des gesamten Bachelor-Studiums Wissenschaftsjournalismus aus.

Quelle: TU Dortmund

Das letzte Studienjahr verbringen die Studierenden nicht an der Uni: Diese Zeit gehört dem studienintegrierten einjährigen Volontariat. Hier wenden sie erworbene Kenntnisse im Redaktionsalltag an, bauen Kontakte zu künftigen Arbeitgebern auf und erwerben am Ende des Studiums die Redakteursqualifikation. Flankiert wird das einjährige Volontariat durch Reflexionsseminare.

Für das Volontariat kooperieren wir seit Jahren mit führenden deutschen Medienunternehmen – im überregionalen Bereich zum Beispiel mit ZDF, WDR, Zeit, Handelsblatt und Deutscher Welle, im regionalen Bereich unter anderem mit der Funke Mediengruppe, dem Verlag Lensing-Wolff und der DuMont-Mediengruppe.

Quelle: TU Dortmund

Rund ein Dutzend Wissensmacher ist jedes Wintersemester zu Gast am Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus: Wissenschaftler, Wissenschaftsjournalisten und Infografiker. Sie arbeiten für Fachzeitschriften, Tageszeitungen oder Magazine, Radio, Fernsehen oderOnline-Medien, für Nachrichtenagenturen oder Forschungsinstitute. In ihren Vorträgen geben die Gäste Einblicke in die Praxis. Sie erklären ihre Nachrichtenauswahl und Recherchestrategien, legen Zuschauerzahlen oder Auflagenentwicklung offen und wageneinen Blick in die Zukunft des Fachs. Die die Studierenden erhalten Einblicke in die Vielfalt des Berufsfeldes Wissenschaftsjournalismus und knüpfen erste Kontakte.

Quelle: TU Dortmund

Anders als bei anderen Studienmodellen, in denen sich an eine fachliche Ausbildung (z.B. ein Biologie- oder Physikstudium) ein journalistisches Aufbaustudium anschließt, wird bei uns von Anfang an beides verknüpft. Das spart Zeit und ermöglicht es zudem, den für Journalisten unnötigen "Ballast" eines reinen Fachstudiums weitgehend zu vermeiden. Auch bekommt das Studium auf diese Weise einen interdisziplinären Charakter, wie er bei einem "Nacheinander" der beiden Studienzweige kaum zu verwirklichen ist.

Die Studierenden lernen, Themen aus den Bereichen Naturwissenschaften, Medizin und Technik sachgerecht zu recherchieren und darüber angemessen zu berichten.

Wer in Dortmund studiert hat, ist gerüstet für eine komplexe Medienwelt. Unsere Absolventinnen und Absolventen arbeiten für führende Medienhäuser in Deutschland: Zum Beispiel ARD, ZDF, Süddeutsche Zeitung und Die Zeit.

Quelle: TU Dortmund

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Allgemeines zum Studiengang

Ist Handystrahlung wirklich gefährlich? Erzeugt Glutamat im Essen Krebs? Fördern Videospiele gewalttätiges Verhalten? Mit diesen und ähnlichen Mythen aufzuräumen ist eine Aufgabe der Wissenschaft. Aber nicht jeder kann Physik, Lebensmittelchemie oder Mediensoziologie studiert haben. Was also tun?

Als zukünftiger Wissenschaftsjournalist kommst Du ins Spiel: Sicher in Wort und Schrift vermittelst Du komplizierte Forschungsergebnisse verständlich und unterhaltsam. Auf diese Weise hast Du einen wichtigen Anteil an der Verbreitung wissenschaftlicher Bildung. Du fühlst Dich dieser verantwortungsvollen Aufgabe gewachsen? Dann wirf einen Blick auf das Wissenschaftsjournalismus Studium!

Wissenschaftsjournalismus studieren

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Redaktion und Labor

Wissenschaftsjournalismus (B.A.)

4.0

Man pendelt von der Redaktion ins Labor. Viel Chemie, viel Bio, viel Journalismus. Genau mein Ding. Es ist leider sehr stressig, da viele Praktika gefordert sind und man nicht alles in Regelstudienzeit schaffen kann. Zumindest kenne ich nur wenig Leute, die das geschafft haben.

Einen Weitblick für die Welt bekommen

Wissenschaftsjournalismus (B.A.)

4.4

Der Studiengang öffnet die Tür zur Medienwelt und der Wissenschaft. Zwei Pole, die unsere Gesellschaft prägen und es leichter machen, sich in ihr zu orientieren, wenn man sie versteht und sogar mitgestalten kann. Man lernt unglaublich viele tolle Menschen kennen, kann sich in den journalistischen Modulen kreativ ausprobieren, muss sich dafür aber auch durch harte naturwissenschaftliche Kurse boxen.

Man muss Bock auf Naturwissenschaften haben

Wissenschaftsjournalismus (B.A.)

Bericht archiviert

Ja, auch Mathe darf einem keine Furcht einflößen. Die Module sind anspruchsvoll und sind nichts für Leute die in der Schule Mathe gehasst haben. Wer darauf keine Lust hat sollte sich einen anderen Studiengang anschauen.
Überlegt euch also ganz genau ob ihr den Anspruchsvollen Stoff meistern könnt. Der Rest ist wirklich super! Sowohl Ausstattung als auch Dozenten.

Anstrengend aber lohnenswert

Wissenschaftsjournalismus (B.A.)

Bericht archiviert

Der Studiengang ist anstrengender als ich es anfangs dachte. Einige wissenschaftliche Fächer werden im Hauptfach mitgeschrieben, was ich übertrieben finde. Dadurch rückt das eigentliche Hauptfach „Journalistik“ sehr in den Hintergrund. Trotzdem gibt es einige praktische Elemente, die einen in der journalistischen Karriere voran bringen.

Verteilung der Bewertungen

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Bewertungsdetails

  • Studieninhalte
    4.5
  • Dozenten
    5.0
  • Lehrveranstaltungen
    4.5
  • Ausstattung
    4.5
  • Organisation
    3.0
  • Literaturzugang
    4.5
  • Digitales Studieren
    3.5
  • Gesamtbewertung
    4.2

In dieses Ranking fließen 2 Bewertungen aus den letzten 3 Jahren ein. Dieser Studiengang hat insgesamt 13 Bewertungen erhalten. Alle Bewertungen, die älter als 3 Jahre sind, befinden sich im Archiv und fließen nicht mehr in das Ranking ein.

Weiterempfehlungsrate

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  • 0% empfehlen den Studiengang nicht weiter

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¹ Alle Preise ohne Gewähr
Profil zuletzt aktualisiert: 02.2026