Zu viel Historie, aber mit dem Herzen dabei
Interessante Inhalte, die sich leider häufig mit der Historie aufhalten. Mehr Praxis, mehr Aktualitätsbezüge wären hilfreich, sich auch langfristig mit den möglichen Berufszweigen nach dem Stuium zu befassen. Die Dozierenden wissen, was sie tun und sind oft mit dem Herzen dabei, werden aber nicht genügend pädagogisch fortgebildet. Die Kontakte der Uni sind wertvoll und die Vermittlung an die richtigen Stellen sowie externe Vorträge sind sehr spannend.
Ab ins Verlagswesen
Wenn sich verschiedene Veranstaltungen auch sehr ähneln, sind die Veranstaltungen, die Verlage thematisieren doch sehr ausführlich und offen gestaltet. Der historische Teil „muss“ belegt werden, was allerdings der Einordnung des Fachs und der Zukunft der Forschung dient.
Leider noch sehr verschult
Es fehlt ein wenig der Praxisanteil und die Möglichkeit, einen Schwerpunkt setzen zu können. Es ist aber ansonsten ein guter Studiengang, um in der Buchbranche einen Einstieg zu finden. Der Großteil der Dozenten bewertet die erbrachten Leistungen fair und gibt Tipps zum Gelingen. Bedauerlicher Weise gibt es fast ausschließlich Hausarbeiten. Abwechslung täte bei den Prüfungen gut.
Versteifte Hierarchie - langsame Innovation
Die Buchwissenschaft öffnete sich nur langsam neuen Entwicklungen und beging ähnliche Fehler wie die Buchbranche. Mittlerweile gibt es mehr Veranstaltungen, die sich der modernen, digitalen, mdienkonvergenten und interdisziplinären Zeit zuwenden. Aber versteifte Traditionen und Hierarchien sind noch zu bemerken.
Weiterempfehlungsrate
- 100% empfehlen den Studiengang weiter
- 0% empfehlen den Studiengang nicht weiter