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Architektur betrifft jeden Menschen.
Moderne Architekturausbildung
Die Alanus und unser Atelierhaus
Die Alanus Hochschule ist eine staatlich anerkannte Kunsthochschule in Alfter zwischen Bonn und Köln. Ich studiere im 6. Semester hier Architektur und bin wirklich sehr glücklich hier. Jeder Jahrgang besteht aus gut 20 Studierenden. Die Architekten an der Alanus haben ein eigenes Atelierhaus, was so etwas wie unser Zuhause ist: Im Erdgeschoss sind das Atelier 1 für den 1. und 2. Jahrgang inklusive Küche, die Werkstatt, ein Raumlabor, ein kleiner Hof wo wir im Sommer regelmäßig grillen oder nach getaner Arbeit abends ein Bier trinken und ein eigenes Beach-Volleyballfeld. Das ist wirklich besonders und sobald die Sonne rauskommt wird hier eigentlich jeden Tag gespielt, oft kommen auch Studierende von anderen Fachbereichen vorbei um bei uns zu spielen.
Im Obergeschoss ist das Atelier 2 für den 3. Jahrgang und den Master auch mit Küche und ein zusätzlicher Seminarraum.
Alle Studierenden der Architektur können mit ihrem Studierendenausweis das Atelierhaus zu jeder Zeit öffnen, Tag und Nacht, je nachdem ob man gerne Nachtschichten macht ;-) Dazu hat jeder Studierende einen festen Arbeitsplatz, inklusive Schrank und co.
Neben unserem Atelierhaus sind noch zwei weitere Ateliehäuser von Kunsttherapeuten und Kunstpädagogen. Dahinter ist das Haupthaus mit den Seminarräumen, Büros und co. Dazu gibt es noch eine Mensa, welche einen Teich mit einer großen Freitreppe hat, man kann also im Sommer auch schön draußen sitzen beim Essen. Dazu gibt es noch eine Bibliothek mit Arbeitsplätzen.
Das Studium
Das Studium ist in fünf Säulen aufgebaut, welche aus einzelnen Fächern bestehen, welche inhaltlich aufeinander aufbauen und mit jedem Jahr anspruchsvoller werden.
Die beiden wichtigsten Module sind eigentlich die beiden Entwurfsmodule. Jedes Semester gibt es zwei große Entwürfe, welche immer in einem realen Kontext stehen, es gibt also kein Entwerfen "auf der grünen Wiese". Diese beiden Entwürfe haben verschiedene Schwerpunkte: Einer ist stärker auf den Entwurf und architektonische Themen spezialisiert, z.B. wie geht man mit leerstehenden Gebäuden um, wie sieht modernes Wohnen / Arbeiten aus? - der andere Entwurf hat einen eher technischen Schwerpunkt, z.B. nachhaltige Baukonstruktion oder nachhaltige Gebäudetechnik.
Trotzdem ist jeder Entwurf stets eingebettet in ein gesamtes Bild und am Ende zählt immer der Entwurf. Begleitend dazu gibt es Vorlesungen und Seminare, welche den Entwurf unterstützen.
Eine andere Säule sind die Kunstfächer, wo man sich z.B. in Bildhauerei, Fotografie und Zeichnen ausprobieren kann. Die vierte Säule ist das Studium Generale, wo man Vorlesungen und Seminare aus allgemeinbindenden, philosophischen und kunsttheoretischen Veranstaltungen frei wählen kann, z.B. zum Thema Grundeinkommen, Schillers "Ästhetische Erziehung des Menschen" usw. Die fünfte Säule besteht aus Exkursionen und dem Praktikum. Es werden jedes Semester interessante Exkursionen angeboten, von Wien bis Sao Paolo war schon alles dabei. Durch das Praktikum am Ende des Studiums kann man schonmal Kontakte knüpfen um vielleicht direkt nach dem Studium eine Stelle zu finden.
Besonders hervorzuheben ist auch der enge und persönliche Kontakt mit den Professoren, man duzt sich ab dem ersten Tag und da wir nur so kleine Gruppen sind, kennen die Profs einen auch wirklich und können so die eigene Entwicklung eng begleiten.
Die Alanus Hochschule ist eine staatlich anerkannte Kunsthochschule in Alfter zwischen Bonn und Köln. Ich studiere im 6. Semester hier Architektur und bin wirklich sehr glücklich hier. Jeder Jahrgang besteht aus gut 20 Studierenden. Die Architekten an der Alanus haben ein eigenes Atelierhaus, was so etwas wie unser Zuhause ist: Im Erdgeschoss sind das Atelier 1 für den 1. und 2. Jahrgang inklusive Küche, die Werkstatt, ein Raumlabor, ein kleiner Hof wo wir im Sommer regelmäßig grillen oder nach getaner Arbeit abends ein Bier trinken und ein eigenes Beach-Volleyballfeld. Das ist wirklich besonders und sobald die Sonne rauskommt wird hier eigentlich jeden Tag gespielt, oft kommen auch Studierende von anderen Fachbereichen vorbei um bei uns zu spielen.
Im Obergeschoss ist das Atelier 2 für den 3. Jahrgang und den Master auch mit Küche und ein zusätzlicher Seminarraum.
Alle Studierenden der Architektur können mit ihrem Studierendenausweis das Atelierhaus zu jeder Zeit öffnen, Tag und Nacht, je nachdem ob man gerne Nachtschichten macht ;-) Dazu hat jeder Studierende einen festen Arbeitsplatz, inklusive Schrank und co.
Neben unserem Atelierhaus sind noch zwei weitere Ateliehäuser von Kunsttherapeuten und Kunstpädagogen. Dahinter ist das Haupthaus mit den Seminarräumen, Büros und co. Dazu gibt es noch eine Mensa, welche einen Teich mit einer großen Freitreppe hat, man kann also im Sommer auch schön draußen sitzen beim Essen. Dazu gibt es noch eine Bibliothek mit Arbeitsplätzen.
Das Studium
Das Studium ist in fünf Säulen aufgebaut, welche aus einzelnen Fächern bestehen, welche inhaltlich aufeinander aufbauen und mit jedem Jahr anspruchsvoller werden.
Die beiden wichtigsten Module sind eigentlich die beiden Entwurfsmodule. Jedes Semester gibt es zwei große Entwürfe, welche immer in einem realen Kontext stehen, es gibt also kein Entwerfen "auf der grünen Wiese". Diese beiden Entwürfe haben verschiedene Schwerpunkte: Einer ist stärker auf den Entwurf und architektonische Themen spezialisiert, z.B. wie geht man mit leerstehenden Gebäuden um, wie sieht modernes Wohnen / Arbeiten aus? - der andere Entwurf hat einen eher technischen Schwerpunkt, z.B. nachhaltige Baukonstruktion oder nachhaltige Gebäudetechnik.
Trotzdem ist jeder Entwurf stets eingebettet in ein gesamtes Bild und am Ende zählt immer der Entwurf. Begleitend dazu gibt es Vorlesungen und Seminare, welche den Entwurf unterstützen.
Eine andere Säule sind die Kunstfächer, wo man sich z.B. in Bildhauerei, Fotografie und Zeichnen ausprobieren kann. Die vierte Säule ist das Studium Generale, wo man Vorlesungen und Seminare aus allgemeinbindenden, philosophischen und kunsttheoretischen Veranstaltungen frei wählen kann, z.B. zum Thema Grundeinkommen, Schillers "Ästhetische Erziehung des Menschen" usw. Die fünfte Säule besteht aus Exkursionen und dem Praktikum. Es werden jedes Semester interessante Exkursionen angeboten, von Wien bis Sao Paolo war schon alles dabei. Durch das Praktikum am Ende des Studiums kann man schonmal Kontakte knüpfen um vielleicht direkt nach dem Studium eine Stelle zu finden.
Besonders hervorzuheben ist auch der enge und persönliche Kontakt mit den Professoren, man duzt sich ab dem ersten Tag und da wir nur so kleine Gruppen sind, kennen die Profs einen auch wirklich und können so die eigene Entwicklung eng begleiten.
Tipp: Weiterführende Informationen zum Studium
hier!
- Atelierhaus, Gemeinschaft unter den Studenten, Persönlicher Kontakt mit den Professoren, Qualität der Lehre, Vorbereitung auf das Berufsleben, Künstlerische und technische Übungen
- In Alfter ist nicht viel los
Wie reagiert deine Hochschule auf die Corona-Krise?
Durch die Corona-Pandemie wurde die Lehre in diesem Semester zügig und kompetent ins Internet verlegt. Vorlesungen und Seminare finden via Zoom statt, da wir in der Regel nicht mehr als 20-25 Personen pro Jahr sind, ist das auch gut möglich.
Zusätzlich gibt es bei uns ein bis zweimal die Woche private Betreuungen oder Korrekturen via Zoom, etwa eine Stunde lang. Literatur, Formulare und co wurde alles online verfügbar gemacht.
Zusätzlich gibt es bei uns ein bis zweimal die Woche private Betreuungen oder Korrekturen via Zoom, etwa eine Stunde lang. Literatur, Formulare und co wurde alles online verfügbar gemacht.
Christian hat 24 Fragen aus unserer Umfrage beantwortet
Verglichen wird die Aussage des Rezensenten mit den Angaben der Kommilitonen des Studiengangs.
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Den WLAN Empfang auf dem Campus finde ich gut.Auch 46% meiner Kommilitonen sagen, das WLAN auf dem Campus ist gut.
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Für mich ist der Campus ein zweites Zuhause.Auch 50% meiner Kommilitonen fühlen sich auf dem Campus wie Zuhause.
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Ich bin der Meinung, dass zu wenige Sportkurse angeboten werden.Auch 50% meiner Kommilitonen finden, dass es zu wenig Sportkurse gibt.
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Ich habe nie ein Problem damit, einen Sitzplatz im Hörsaal zu finden.Auch 83% meiner Kommilitonen haben keine Probleme, einen freien Sitzplatz im Hörsaal zu finden.
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Meine Klausurnoten kann ich online einsehen.Auch 83% meiner Kommilitonen bestätigen, dass die Klausurnoten online einsehbar sind.
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Ich beurteile den Flirtfaktor an meiner Hochschule als sehr hoch.40% meiner Kommilitonen bewerten den Flirtfaktor mit "ab und an geht was".
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Ich finde es toll, dass es in unmittelbarer Nähe zur Hochschule Parks, Grünflächen oder Seen gibt.Auch 75% meiner Kommilitonen bestätigen, dass es Parks, Grünflächen oder Seen in unmittelbarer Nähe gibt.
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Auch wenn ich Student bin, gehe ich nicht jede Woche feiern.Auch 85% meiner Kommilitonen gehen seltener als einmal pro Woche feiern.
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Mein Studium ist sehr praxisnah gestaltet.Auch 73% meiner Kommilitonen bewerten das Studium als sehr praxisnah.
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Der Anspruch an die Studenten ist für mich genau richtig.Auch 71% meiner Kommilitonen sind der Ansicht, der Anspruch an die Studenten ist genau richtig.
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Ich empfinde die Notenvergabe als stets gerecht.Auch 50% meiner Kommilitonen finden die Notenvergabe stets gerecht.
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Ich rechne mit traumhaften Berufsaussichten nach dem Studium.67% meiner Kommilitonen schätzen ihre Berufsaussichten optimistisch ein.
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Ich finde, dass es immer genug Sprechstundentermine gibt.Auch 80% meiner Kommilitonen bestätigen, dass es immer genug Sprechstundentermine gibt.
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Nur in Ausnahmefällen werden Vorlesungen bei uns abgesagt.Auch 88% meiner Kommilitonen sagen, dass nur in Ausnahmefällen Vorlesungen abgesagt werden.
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Das Lernpensum bezeichne ich als sehr hoch.für 83% meiner Kommilitonen ist das Lernpensum genau richtig.
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Der Studienverlauf ist perfekt geplant.Auch 43% meiner Kommilitonen finden, dass der Studienverlauf perfekt geplant ist.
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Zur Klausurvorbereitung treffe ich mich mit meiner Lerngruppe.50% meiner Kommilitonen lernen meist alleine.
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Ich habe es noch nie miterlebt, dass Ausländer an meiner Hochschule diskriminiert wurden.Auch 100% meiner Kommilitonen haben es noch nie miterlebt, dass Ausländer an ihrer Hochschule diskriminiert wurden.
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Die Studienplatzvergabe empfand ich als gerecht.Auch 82% meiner Kommilitonen empfanden die Studienplatzvergabe als gerecht.
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Ich bin kein Vegetarier oder Veganer.Auch 100% meiner Kommilitonen essen gerne Fleisch.
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Ich finanziere meinen Lebensunterhalt hauptsächlich durch Bafög.44% meiner Kommilitonen erhalten hauptsächlich finanzielle Unterstützung von ihren Eltern.
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Die meisten meiner Kommilitonen bleiben auch am Wochenende in der Umgebung und pendeln nicht in die Heimat.Auch 67% meiner Kommilitonen sagen, dass die Meisten am Wochenende nicht in die Heimat pendeln.
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Festivals sind nichts für mich.Auch 43% meiner Kommilitonen geben an, dass Festivals nichts für sie sind.
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Ich fühle mich durch mein Studium gut auf das Berufsleben vorbereitet.Auch 56% meiner Kommilitonen fühlen sich durch ihr Studium gut auf das Berufsleben vorbereitet.