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Erfahrungsbericht
In Kooperation mit: HTW - Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Erfahrungsbericht 9 von 43
Geprüfte Bewertung

Stress und Verschulung, Quantität statt Qualität

Public und Nonprofit-Management (B.A.)

Geprüfte Bewertung
  • Studieninhalte
    2.0
  • Dozenten
    3.0
  • Lehrveranstaltungen
    2.0
  • Ausstattung
    2.0
  • Organisation
    1.0
  • Bibliothek
    1.0
  • Gesamtbewertung
    1.8
Das Studium ist insgesamt sehr unbefriedigend gewesen:
- Verschulung des Alltages: fester Stundenplan, keine Wahlmöglichkeiten (sprich man muss immer alles belegen), keine flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten (zB eben beim Stundenplan), sehr viel Präsenzzeit (bis zu 28 Stunden die Woche), in den meisten Fällen stupider Frontalunterricht, wenig Hinterfragen und kritisches Denken
- Quantität statt Qualität: bei zwischen 7 und 9 Fächern pro Semester und ebensovielen Leistungsnachweisen ist es nicht möglich, die einzelnen Inhalte zu reflektieren und zu besprechen. Es wird also nur noch gepaukt und auswendig in den Klausuren abgelegt, danach meistens vergessen.
- Sehr hoher Stresspegel, körperliche Auswirkungen auf die Studierenden (Kopfschmerzen, Magenschmerzen, depressive Verstimmungen etc)
- niemand will freiwillig den Master an der HWR machen
- komplizierte Verwaltung, die den Alltag organisiert
- schlechte "Mensa" (eigentlich keine Studierendenmensa, deshalb auch teurer)
- Fokus auf Verwaltung, NPO-Bereich wird so gut wie gar nicht behandelt
- viele Studierende spicken sich durch die Klausuren, um dem Stressaufwand zu begegnen, was für Nichtspicker extrem frustierend ist
- man sollte sich auf schwierige Dozent*innen einstellen (natürlich nicht alle), viele Dozent*innen nicht kritikfähig, wollen offensichtlich dass es im Studiengang zu keinen nennenswerten Veränderungen kommt
- viele Gruppenarbeiten (geht bis zu Hausarbeiten, die 8 Personen zusammen schreiben müssen)
- Aussortieren der Studierenden in den ersten Semestern durch Prüfungsstress und viel Lernstoff. Wird aber in den späteren Semestern nicht wirklich besser
- keine Flexibilität, kein kritisches Hinterfragen, kein Relektieren
 
  • Man hat wirklich sehr viele Fächer (40) in 5 Semestern, was logischerweise bedeutet, dass man auch sehr viele verschiedene Inhalte kreuzt
  • Inhalte kreuzen ist aber nicht unbedingt sinnvoll, wenn vieles davon wieder vergessen wird oder man diese Fächer freiwillig niemals gewählt hätte. Besser wäre eine Verschlankung des Studiengangs mit individuellen Foki, die dann qualitativ besser sind

Aktuelle Bewertungen zum Studiengang

3.2
Arijeta , 23.03.2020 - Public und Nonprofit-Management
4.7
Tsetseg , 11.03.2020 - Public und Nonprofit-Management
3.3
Kübra , 04.11.2019 - Public und Nonprofit-Management
4.6
Marisa , 12.10.2019 - Public und Nonprofit-Management
3.7
Sarah , 30.09.2019 - Public und Nonprofit-Management
3.3
Leon , 31.07.2019 - Public und Nonprofit-Management
2.0
Jose , 29.04.2019 - Public und Nonprofit-Management
3.8
Mary , 18.04.2019 - Public und Nonprofit-Management
3.2
Mirjam , 08.03.2019 - Public und Nonprofit-Management
3.7
Nadja , 18.01.2019 - Public und Nonprofit-Management

Über Kim

  • Alter: 21-23
  • Geschlecht: Divers
  • Studienbeginn: 2015
  • Studienform: Vollzeitstudium
  • Standort: Standort Berlin
  • Weiterempfehlung: Nein
  • Geschrieben am: 02.04.2019