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Studie: 77,2 % der dual Studierenden sehen bei Jobeinstieg Vorteile gegenüber einem Präsenzstudium

12.07.2021

Köln, 12. Juli 2021 – Mit der „Trendstudie Duales Studium“ legen StudyCheck und die IU Internationale Hochschule die bisher größte Studie zum dualen Studium vor. An der Befragung nahmen im März 2021 insgesamt 6.100 derzeit eingeschriebene und ehemalige dual Studierende sowie Studieninteressierte teil. Der Großteil zeigt sich dabei sehr zufrieden mit seiner Studienwahl und den anschließenden Jobaussichten. So finden 92,2 %, dass sich die Belastung durch ein duales Studium gelohnt hat. Unter anderem durch berufliche Vorteile: Zwei Drittel der dual Studierenden sieht sich durch das eigene Studium im Vorteil im Vergleich zu einem klassischen Präsenzstudium (67,8 %) – in Sachen Jobeinstieg sind dies sogar 77,2 %. In der Tat wurden 71,2 % nach eigener Aussage von ihrem Unternehmen im Anschluss an das duale Studium als Arbeitnehmer:innen übernommen. Doch nicht nur arbeitstechnische Gründe sprechen für die praxisorientierte Form des Studiums: 75 % der Befragten gaben an, sich persönlich schneller entwickelt zu haben, als sie das bei einem Präsenzstudium wohl getan hätten.

Hohe Zufriedenheit, junges Alter

Neun von zehn dual Studierenden (89,2 %) sind sehr zufrieden mit der eigenen Hochschule. Bei der Entscheidung für ein duales Studium war für 82,3 % vor allem die Verknüpfung von Theorie und Praxis ausschlaggebend. Mit Erfolg: Zwei Drittel der Befragten (66,8 %) gaben an, die Möglichkeit erhalten zu haben, das im Studium erworbene Wissen direkt in der Praxis anwenden zu können.

Das duale Studium hat einen klaren Schwerpunkt in den wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen sowie dem gesundheits- und sozialwissenschaftlichen Bereich – mehr als 45 % der Studierenden verorten sich in diesen beiden Sektoren. Die überwiegende Mehrheit strebt im dualen Studium nach dem Bachelor – nur 6,4 % zielen auf einen Mastertitel oder sonstiges. Das Durchschnittsalter der Studierenden im dualen Studium beträgt 20,74 Jahre. Gut die Hälfte (45,9 %) beginnt einen solchen Studiengang direkt nach dem Schulabschluss. Dementsprechend ist auch das Informationsverhalten geprägt durch die Mediennutzung der jungen Generation: vorwiegend online.

Studienorientierung vor allem online, Studienalltag zunehmend auch

Die bevorzugten Informationsquellen im Vorfeld eines dualen Studiums sind vor allem im Internet zu finden. Nahezu 80 % verweisen auf die Website der Hochschule als wichtigste Anlaufstelle während der Recherche. Auf Platz zwei folgen Suchmaschinen (56,2 %), den dritten Rang belegen Studienportale wie StudyCheck (48,2 %).

Der zunehmende Trend hin zur digitalen Informationsbeschaffung zeichnet sich auch im Studienalltag selber ab, denn hybride Lehrveranstaltungen sind mittlerweile genauso beliebt wie Präsenzvorlesungen oder -tutorien. 47,6 % bevorzugen ausschließliche Präsenzveranstaltungen an der Hochschule – während 47,1 % den Mix aus Online- und Präsenzveranstaltungen vorziehen.

Die Vorlesung vor Ort ist 89,9 % der Befragten besonders wichtig, jederzeit abrufbare Online-Vorlesungen stehen bei drei von vier Befragten hoch im Kurs (75,5 %) – ebenso wie Live-Vorlesungen im Web (74,6 %) sowie virtuelle Tutorien (70,8 %). Dies verdeutlicht sich auch bei einem anderen Aspekt des Studienalltags: Die virtuelle Erreichbarkeit via Mail ist das mit Abstand wichtigste Kriterium der Studierenden bei der organisatorischen Betreuung (85,8 %).

Ein wesentlicher Einflussfaktor dafür: die Corona-Pandemie. 83,2 % gaben an, dass dadurch das Online-Lernen viel mehr an Bedeutung gewonnen habe. Ein weiterer Zusammenhang ergibt sich aber mit der individuell bevorzugten Planungsmöglichkeit von Lernphasen: Studieren nach Feierabend beziehungsweise am Wochenende steht mit 76,1 % beziehungsweise 71,3 % höher im Kurs als alternative Uhrzeiten wie zum Beispiel morgens (24,3 %). Dementsprechend erfreuen sich Angebote, welche eine eigenständige Zeiteinteilung unterstützen, einer hohen Beliebtheit: Sammlungen von Klausuren (80,9 %) sowie Online-Campus (76,1 %) werden als besonders wichtig eingeschätzt.

“Duales Studium, Präsenzstudium und Fernstudium nähern sich an”

Trends, die Hendrik Ewers, Key Account Manager bei StudyCheck, kaum überraschen: “Die Corona-Pandemie hat viele Hochschulen abrupt vor völlig neue Herausforderungen gestellt – unabhängig davon ob duales Studium oder reines Präsenzstudium. Durch zunehmend mehr zeit- und ortsunabhängig aufrufbare Veranstaltungen und Inhalte nähern sich so duales Studium, Präsenzstudium und Fernstudium weiter an. Trotz anfänglicher großer Unsicherheiten zeigen die Erfahrungsberichte der Studierenden auf unserem Portal, dass sich sowohl Hochschulen als auch Praxispartner in der Pandemie gut aufgestellt haben”.

Einen ähnlichen, aber zeitlich vorgelagerten Punkt hebt Thomas Tibroni, Gründer und Geschäftsführer von StudyCheck, hervor: „Die Studienergebnisse verdeutlichen: Wer studieren will, informiert sich im Vorfeld heute in erster Linie online. Die Analyse unserer Portale zeigt, dass Hochschulwebseiten ihre eigenen Informationen mit vertrauenswürdigen Inhalten von externen, unabhängigen Studienportalen anreichern, um einen besseren Gesamteindruck der Hochschule oder des Studiengangs zu vermitteln. Dabei sind insbesondere authentische Erfahrungsberichte ein wichtiger Faktor für die Entscheidung bei der Studienwahl“.

Über StudyCheck

Das Vergleichsportal StudyCheck gehört zu den umfangreichsten Datenbanken deutscher Studiengänge. Seit 2013 bietet das unabhängige Bewertungsportal für den Hochschulbereich detaillierte Informationen zu Studiengängen und Hochschulen an. Mehr als 450.000 Nutzer informieren sich pro Monat auf den Seiten des Vergleichsportals.

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