Vielseitig, international und interdisziplinär
Ich bin mit meinem Studium sehr zufrieden. Das Studium ist sehr interdisziplinär aufgebaut: Wir haben sowohl naturwissenschaftliche als auch sozialwissenschaftliche Inhalte. Besonders gut hat mir das Modul zum Nachhaltigkeitsmanagement gefallen. Insgesamt haben mir fast alle Dozierenden gefallen. Der Studiengang ist relativ allgemein gehalten, weshalb man ihn an der Leuphana Universität Lüneburg durch die Wahl eines Minors sehr gut spezialisieren kann. Die Lehrveranstaltungen finden überwiegend auf Englisch statt. Außerdem gibt es eine große Auswahl an interessanten Seminaren. Mir gefällt besonders, dass viele Lehrende aus unterschiedlichen Ländern kommen und internationale Beispiele und Perspektiven in den Unterricht einbringen. Die Inhalte sind dadurch sehr vielfältig und aktuell. Man sollte allerdings darauf vorbereitet sein, sehr viele wissenschaftliche Artikel zu lesen. Auch das Campusleben gefällt mir sehr. An der Universität gibt es viele kostenlose Aktivitäten, zum Beispiel das Musikzentrum mit Orchester und Chor sowie kostenlose Sprachkurse mit einer großen Auswahl an Fremdsprachen. Wenn man sich für Nachhaltigkeit interessiert, aber noch nicht genau weiß, in welchem Bereich man sich später spezialisieren möchte, würde ich diesen Bachelor definitiv empfehlen, weil er sehr breit aufgestellt ist und viele unterschiedliche Themenbereiche abdeckt. Einziger Kritikpunkt ist für mich, dass der Studiengang stark auf wissenschaftliches Arbeiten ausgerichtet ist. Es gibt viele Inhalte zu Forschungsmethoden und interdisziplinärer Forschung. Das ist zwar interessant, aber meiner Meinung nach nicht immer besonders praxisnah, da die meisten Studierenden später wahrscheinlich nicht in der Wissenschaft arbeiten werden. Deshalb würde ich empfehlen, zusätzlich selbst praktische Erfahrungen oder weitere Kurse zu suchen, wenn man sich gezielt auf den Arbeitsmarkt vorbereiten möchte.
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Wie gut ist deine Hochschule digital aufgestellt?
Ein großer Nachteil der Leuphana Universität Lüneburg im Vergleich zu vielen anderen Universitäten ist meiner Meinung nach, dass man Vorlesungen praktisch nie online besuchen kann. Fast alle Veranstaltungen finden ausschließlich vor Ort statt, und es gibt normalerweise weder Livestreams noch Aufzeichnungen der Vorlesungen. Das finde ich besonders unpraktisch. Auch das Internet an der Universität sowie einige Online-Dienste funktionieren nicht immer stabil und fallen wegen technischer Probleme oder Wartungsarbeiten manchmal aus. Grundsätzlich sind die Seminarräume aber technisch gut ausgestattet, fast jeder Raum hat einen Beamer. Für digitale Prüfungen kann man sich bei einigen Dozierenden kostenlos für einen Tag einen Laptop ausleihen. Allerdings ist das nur sehr kurzfristig möglich. Wenn jemand zum Beispiel generell keinen eigenen Laptop für das Studium oder für Programmierkurse besitzt, kann man leider keinen längerfristig ausleihen. Das finde ich persönlich sehr frustrierend, weil sich nicht alle Studierenden einfach einen eigenen Laptop leisten können. Man kann an der Universität außerdem weiteres technisches Equipment ausleihen, zum Beispiel Kameras oder andere Geräte. In der Bibliothek gibt es sogar ein Ton- und Videostudio, in dem man Audio und Videos bearbeiten kann. Dort stehen auch viele Computerarbeitsplätze zur Verfügung. Außerdem gibt es Drucker, die allerdings leider nicht kostenlos sind. Das Drucksystem ist am Anfang ziemlich kompliziert, sodass man erst einmal verstehen muss, wie alles funktioniert. Für technische Probleme oder Schwierigkeiten mit den Universitätsseiten gibt es ein IT-Servicezentrum in der Bibliothek. Dort wurde mir bisher immer freundlich und schnell geholfen.
Eva hat 17 Fragen aus unserer Umfrage beantwortet
Verglichen wird die Aussage des Rezensenten mit den Angaben der Kommilitonen des Studiengangs.
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Um Bus und Bahn zu erreichen, muss ich weit laufen.67% meiner Kommilitonen beurteilen die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln als sehr gut.
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Ich bin der Auffassung, dass es nur selten organisierte Studentenpartys gibt.77% meiner Kommilitonen geben an, dass unsere Hochschule eine Partyhochburg ist.
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Ich habe angegeben, dass das Sekretariat ausreichend geöffnet ist.63% meiner Kommilitonen sind sehr zufrieden mit den Öffnungszeiten des Sekretariats.
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Leider gibt es keine Klimaanlagen in den Hörsälen.60% meiner Kommilitonen freuen sich über Klimaanlagen in manchen Hörsälen.
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Ich bezeichne die Hochschule als teilweise barrierefrei.Auch 73% meiner Kommilitonen sehen die Hochschule als teilweise barrierefrei.
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Ich beurteile mein Studium als sehr theoretisch.47% meiner Kommilitonen beurteilen ihr Studium als ausgewogen zwischen Theorie und Praxis.
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Ich finde, die Notenvergabe erfolgt nicht immer gerecht.Auch 79% meiner Kommilitonen empfinden die Notenvergabe nicht immer gerecht.
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Ich kritisiere, dass keiner der Dozenten die Skripte online bereitstellt.63% meiner Kommilitonen sagen aus, dass fast alle Dozenten ihre Skripte auch online bereitstellen.
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Während meines Studiums fühle ich mich gut betreut.Auch 56% meiner Kommilitonen fühlen sich während des Studiums gut betreut.
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Für meine Klausuren lerne ich meist alleine.73% meiner Kommilitonen lernen sowohl alleine als auch in einer Lerngruppe für ihre Klausuren.
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Ich habe keinen Studentenjob.50% meiner Kommilitonen haben einen Studentenjob.
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Die Studienplatzvergabe empfand ich als gerecht.Auch 92% meiner Kommilitonen empfanden die Studienplatzvergabe als gerecht.
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Ich bin kein Vegetarier oder Veganer.Auch 50% meiner Kommilitonen essen gerne Fleisch.
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Ich erhalte hauptsächlich finanzielle Unterstützung von meinen Eltern.Auch 53% meiner Kommilitonen erhalten hauptsächlich finanzielle Unterstützung von ihren Eltern.
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Meine Eltern haben nicht studiert.45% meiner Kommilitonen geben an, dass ihre Eltern studiert haben.
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Ich fühle mich durch mein Studium nicht gut auf das Berufsleben vorbereitet.60% meiner Kommilitonen fühlen sich durch ihr Studium gut auf das Berufsleben vorbereitet.
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Meistens fange ich 1-2 Wochen vorher mit dem Lernen für Klausuren an.Auch 100% meiner Kommilitonen fangen etwa 1-2 Wochen vorher mit dem Lernen für Klausuren an.