Der ideale Studiengang - wenn man es richtig macht
Es war das Auslandsjahr, das mich damals von diesem Studiengang überzeugte und heute melde ich mich von eben diesem aus Bogotá. Es ist, sowohl akademisch als auch persönlich, das Herzstück und gleichzeitig der Höhepunkt der bisherigen Semester. Doch zunächst der Reihe nach.
Das Studium gewährt einen breiten Einblick in die unterschiedlichen Disziplinen des Ingenieurwesens und behält dabei stets die Umwelt im Fokus. Das erste Jahr ist vornehmlich akademisch und eher theoretisch angelegt, legt aber die unverzichtbare Basis für die folgenden Semester. Das zweite Jahr schwenkt zur Praxis um und war für mich thematisch besonders spannend. Hier erfolgt auch die Vorbereitung auf das im dritten Jahr anstehende Auslandssemester. Dieses besteht aus Auslandssemester und Auslandspraktikum und hat ein weit größeres und interessanteres Portfolio an Partnerhochschulen als die sonst üblichen Erasmus‑Programme. Zudem lässt sich die gesamte Auslandserfahrung vollumfänglich anrechnen – ein klarer Vorteil. Im vierten Jahr werden die Kenntnisse vertieft und durch zahlreiche Wahlmöglichkeiten individualisiert, bevor die Bachelorarbeit die erlernten Fähigkeiten einem ersten Härtetest unterzieht.
Das Studium ist, dem breiten Aufbau geschuldet, nicht ideal, um sich stark vertiefte Kenntnisse eines Themenbereichs anzueignen. Wird jedoch ein Masterstudium angeschlossen, ist die breite Ausrichtung ein Vorteil, da sie Orientierung im diversen Feld der Umwelttechnik bietet. Die Kurse sind in der Regel gut zu bestehen – Angst muss hier niemand haben, die eigentliche Herausforderung liegt im Meistern der einzelnen Module.
Die Hochschule ist vergleichsweise klein, ebenso die Seminargruppen. Meiner Ansicht nach ein entscheidender Pluspunkt, denn die enge Verbindung zu den Dozierenden ermöglicht eine verbesserte Kommunikation und erleichtert den Zugang zu hochschul‑ und fachbereichsspezifischen Angeboten. So war es mir beispielsweise möglich, mit Unterstützung des DAAD nach Jordanien zu reisen und Konferenzbeiträge für die Gesellschaft für Informatik zu verfassen. Solche Projekte an einer großen Universität zu finden? Viel Erfolg!
Gerade hier liegt für mich die Crux: Es sind meist jene Kenntnisse, Erfahrungen und Netzwerke, die außerhalb des Hörsaals entstehen, die einen professionell und persönlich voranbringen. Der Studiengang selbst ist es selten. Und in dieser Hinsicht ist die EAH Jena meiner Meinung nach sehr gut geeignet.
Wenn du also technisch‑naturwissenschaftlich interessiert bist, Lust auf ein Auslandsabenteuer hast, motiviert bist, auch außerhalb der Uni an Projekten zu arbeiten, und einen Bachelor suchst, der dir Orientierung bietet und persönliche Kontakte in den Vordergrund stellt, dann ist dieser Studiengang genau das Richtige für dich.
Das Studium gewährt einen breiten Einblick in die unterschiedlichen Disziplinen des Ingenieurwesens und behält dabei stets die Umwelt im Fokus. Das erste Jahr ist vornehmlich akademisch und eher theoretisch angelegt, legt aber die unverzichtbare Basis für die folgenden Semester. Das zweite Jahr schwenkt zur Praxis um und war für mich thematisch besonders spannend. Hier erfolgt auch die Vorbereitung auf das im dritten Jahr anstehende Auslandssemester. Dieses besteht aus Auslandssemester und Auslandspraktikum und hat ein weit größeres und interessanteres Portfolio an Partnerhochschulen als die sonst üblichen Erasmus‑Programme. Zudem lässt sich die gesamte Auslandserfahrung vollumfänglich anrechnen – ein klarer Vorteil. Im vierten Jahr werden die Kenntnisse vertieft und durch zahlreiche Wahlmöglichkeiten individualisiert, bevor die Bachelorarbeit die erlernten Fähigkeiten einem ersten Härtetest unterzieht.
Das Studium ist, dem breiten Aufbau geschuldet, nicht ideal, um sich stark vertiefte Kenntnisse eines Themenbereichs anzueignen. Wird jedoch ein Masterstudium angeschlossen, ist die breite Ausrichtung ein Vorteil, da sie Orientierung im diversen Feld der Umwelttechnik bietet. Die Kurse sind in der Regel gut zu bestehen – Angst muss hier niemand haben, die eigentliche Herausforderung liegt im Meistern der einzelnen Module.
Die Hochschule ist vergleichsweise klein, ebenso die Seminargruppen. Meiner Ansicht nach ein entscheidender Pluspunkt, denn die enge Verbindung zu den Dozierenden ermöglicht eine verbesserte Kommunikation und erleichtert den Zugang zu hochschul‑ und fachbereichsspezifischen Angeboten. So war es mir beispielsweise möglich, mit Unterstützung des DAAD nach Jordanien zu reisen und Konferenzbeiträge für die Gesellschaft für Informatik zu verfassen. Solche Projekte an einer großen Universität zu finden? Viel Erfolg!
Gerade hier liegt für mich die Crux: Es sind meist jene Kenntnisse, Erfahrungen und Netzwerke, die außerhalb des Hörsaals entstehen, die einen professionell und persönlich voranbringen. Der Studiengang selbst ist es selten. Und in dieser Hinsicht ist die EAH Jena meiner Meinung nach sehr gut geeignet.
Wenn du also technisch‑naturwissenschaftlich interessiert bist, Lust auf ein Auslandsabenteuer hast, motiviert bist, auch außerhalb der Uni an Projekten zu arbeiten, und einen Bachelor suchst, der dir Orientierung bietet und persönliche Kontakte in den Vordergrund stellt, dann ist dieser Studiengang genau das Richtige für dich.
Tipp: Weiterführende Informationen zum Studium
hier!
- Weitreichende Auslandsangebote, enges Verhältnis zu Lehrenden, breite Aufstellung des Curriculums, internationale Ausrichtung
- Breite Aufstellung (wenn kein Master geplant), Sehr gute Sprachfertigkeiten fürs Auslandsjahr erforderlich (Wenn keine Interesse am Sprachenlernen vorhanden ist), Standort in Jena ist etwas abseits des Stadtzentrums
Wie gut ist deine Hochschule digital aufgestellt?
Alle Vorlesungsfolien sind Online bereitsgestellt. Professoren sind schnell und einfach erreichbar. Die Einschreibung zu Prüfungen und Seminaren funktioniert problemlos.
Verbesserungsideen: Leider werden nicht alle Vorlesungen live-gestreamt oder aufgezeichnet. Manche Computerprogramme sind nur in speziellen Räumen verfügbar.
Verbesserungsideen: Leider werden nicht alle Vorlesungen live-gestreamt oder aufgezeichnet. Manche Computerprogramme sind nur in speziellen Räumen verfügbar.
Silas hat 19 Fragen aus unserer Umfrage beantwortet
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Ich habe nie ein Problem damit, einen Sitzplatz im Hörsaal zu finden.
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Die Ausstattung der Seminarräume und Hörsäle ist ganz ok.
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Mit den Öffnungszeiten des Sekretariats bin ich sehr zufrieden.
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Ich bin der Meinung, die Lage der Hochschule ist in Ordnung.
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Ich freue mich über Klimaanlagen in manchen Hörsälen.
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Ich bezeichne die Hochschule als teilweise barrierefrei.
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Manchmal fahre ich mit dem Fahrrad zur Hochschule.
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Ich wohne in einer WG.
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Die Wohnungssuche war nicht ganz so einfach, aber ich habe etwas gefunden.
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Mein Studium bietet eine ausgewogene Mischung zwischen Theorie und Praxis.
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Der Anspruch an die Studierenden ist für mich genau richtig.
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Ich finde, dass es immer genug Sprechstundentermine gibt.
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Nur in Ausnahmefällen werden Vorlesungen bei uns abgesagt.
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In meinem Studium fühle ich mich sehr gut betreut.
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Ich würde diesen Studiengang nochmal wählen, wenn ich eine Zeitmaschine hätte.
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Ich ernähre mich vegetarisch.
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Ich erhalte hauptsächlich finanzielle Unterstützung von meinen Eltern.
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Meine Eltern haben zum Teil auch studiert.
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Meine Dozenten kann ich sehr gut erreichen.