Kurzbeschreibung
Im Master Soziologie wird unser Fakultätsprofil „Leben in Transformation“ in verschiedenen Bereichen vertieft: Wie sieht die Zukunft der Arbeit aus? Können der heutige Lebensstandard und Gerechtigkeit für nachfolgende Generationen in Einklang gebracht werden (Stichwort Nachhaltigkeit)? Wie sehen Mobilitätsmuster in verschiedenen Ländern und Regionen aus, vom Pendeln bis zur Migration? Welche Herausforderungen – nicht nur für die Rente und Pflege, sondern auch z.B. für das Wohnen oder die Bildung – bringen alternde Gesellschaften mit sich?
In den Feldern
- Familie und Alter(n)
- Migration und Geschlecht
- Strukturen und Kulturen von Ungleichheiten
- Arbeit, Organisation und Digitalisierung
- Sozial-ökologische Transformation und soziale Innovation
- Wissenschaft und Hochschule
setzen wir einen Schwerpunkt auf das Zusammenspiel von Raum (z.B. von lokalen bis zu internationale Kontexten) und Zeit (z.B. sozialer Wandel, Zukunftsperspektiven) in ihrer sozialen Konstruiertheit.
Darüber hinaus sind Forschungswerkstätten (nach Wahl: qualitativ oder quantitativ), übergreifende Reflexionsmodule sowie ein Praxismodul integrierende Bestandteile des Studiums.
Vollzeitstudium
Im Masterstudiengang werden 6 Module im (Wahl-)Pflichtbereich sowie das Modul zur Masterthesis studiert. Die Module sind so aufgeteilt, dass pro Semester ca. 30 Leistungspunkte zu erbringen sind.
- Methodische Vertiefungen: Master Soziolog*innen werden ausführlich auf bevorstehende empirische Masterarbeiten vorbereitet, u.a. durch die Veranstaltungen Forschungswerkstatt und Forschungsdesigns.
- Internationalität: Score with English skills? Die Zweitbetreuung der Masterarbeit kann auch von Kolleg*innen an ausländischen Universitäten übernommen werden – vielleicht lässt sich das sogar mit einem kürzeren Auslandsaufenthalt verbinden? Wir unterstützen dich hierbei!
- Verhältnis zum BA-Studiengang Soziologie: Studierende, die vorab den BA Soziologie an der TU Dortmund studiert haben, erkennen einige Felder gesellschaftlichen Wandels wieder. Im Master gibt es hierzu Anknüpfungspunkte, aber keine Dopplungen. Damit ist klar: der Master ist sowohl für „Alt-Dortmunder“ als auch für „Neu-Dortmunder“ attraktiv!
- ...ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium in Soziologie oder in affinen Studiengängen wie z.B. Bachelor of Arts Sozialwissenschaften oder in verwandten Studiengängen wie der Gesellschafts- und Kulturwissenschaften
- ...sowie Leistungen zu den Grundlagen und Vertiefungsgebieten der Soziologie im Umfang von mindestens 20 Leistungspunkten
- ...und Leistungen im Umfang von mindestens 15 Leistungspunkten aus dem Bereich qualitative und quantitative Forschungsmethoden
Voraussetzung für die Einschreibung ist ein erfolgreicher Abschluss
… des Bachelorstudiums Soziologie
… in vergleichbaren Studiengänge wie z.B. Bachelor of Arts Sozialwissenschaften
… in verwandten Studiengängen wie der Gesellschafts- und Kulturwissenschaften.
In Teilen können fehlende Voraussetzungen parallel zum MA-Studium erbracht werden.
Wir beraten gerne, welche Anforderungen erfüllt sein müssen.
Übrigens: Ein bestimmter Notendurchschnitt beim Bachelorabschluss ist nicht erforderlich.
Findest du dich hier wieder?
- Du bist Absolvent*in eines sozialwissenschaftlichen oder affinen Bachelorstudiums?
- Du möchtest Dir nicht nur oberflächlich eine Meinung bilden?
- Du engagierst dich für Dinge, die dich überzeugen?
- Du möchtest empirisch, aber auch konzeptionell reflektierend an die Fragen herangehen?
Quelle: TU Dortmund
Mögliche Einsatzgebiete:
- (Weiter) in der Forschung: an Universitäten, Fachhochschulen, Berufs- und Fachakademien oder auch an außeruniversitären Forschungsinstituten.
- Es geht nicht mehr ohne: ob Soziale Medien (Internet, Online-Medien, Apps) oder ‚klassische‘ Medien (z.B. Radio, Fernsehen): die Wirkung und Bedeutung von Medien ist unumstritten.
- Woran meist nur Wenige bei ‚Soziologie‘ denken: Kultur und Sport (z.B. Erwachsenenbildung, Öffentlichkeitsarbeit).
- Immer wichtiger: privatwirtschaftliche Unternehmen! Kaum eines kann ohne Soziolog*innen auskommen, sei es in der Personal-/Organisationsentwicklung, dem Marketing, der Auslandskorrespondenz oder dem Qualitäts- und Diversitätsmanagement.
- Nicht erst die Pandemie hat gezeigt: Organisationen im Sozialwesen und der Politik brauchen Soziolog*innen, z.B. im Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen, in internationalen Wohlfahrtsverbänden oder in der Stadtentwicklung.
Quelle: TU Dortmund
Videogalerie
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