Kurzbeschreibung
Der Studiengang richtet sich an alle Personen, die Menschen in herausfordernden Lebenssituationen, in Fragen von Arbeitslosigkeit, Erwerbsarbeit, sozialer Sicherung sowie der beruflichen Bildung professionell beraten und unterstützen möchten. Sie werden u.a. befähigt, vielfältige Themen und Problemstellungen rund um die Arbeitswelt, Fragen von arbeitsmarktbezogenen und sozialen Teilhabechancen oder Angebote psychosozialer Beratung, der Gesundheitsförderung oder im Bereich Case Management wissenschaftlich fundiert zu analysieren, reflektieren sowie praxisorientiert zu gestalten und weiterzuentwickeln. Das Studium schließt mit dem Bachelor of Arts “Sozialverwaltungswirtin (B.A.) / Sozialverwaltungswirt (B.A.)” ab.
Studiengangdetails
Studienschwerpunkte:
- Psychosoziale Gesprächsführung / Beratung, Case Management
- Arbeitsökonomie, Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben
- Sozial-/Verwaltungsmanagement
- Recht (v.a. Sozial-/Verwaltungsrecht)
- Vertiefungsmöglichkeiten u.a. in den Bereichen Gesundheit und Arbeit; Beratung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen; Förderung der arbeitsmarktlichen Teilhabe von Migrant*innen; Sozialrecht; sozialräumliche Perspektiven.
Studienmodelle
Das berufsbegleitende Studium ist besonders für Berufstätige geeignet, die
- bei einem Träger der Grundsicherung (Jobcenter) bzw. der Arbeitsförderung arbeiten oder eine solche Beschäftigung anstreben,
- im sozialen bzw. kommunalen Verwaltungsbereich tätig sind oder
- bei Institutionen beschäftigt sind, die auch mit ausbildungs- bzw. arbeitsmarktbezogenen Themen / Problemstellungen betraut sind (z. B. Bildungs- und Rehaträger, Schuldnerberatung, Drogenberatung, etc.) und eine erweiterte Qualifikation erwerben möchten oder
- einen neuen Arbeitsbereich im Feld der sozialen Verwaltung bzw. bei anderen sozialen oder ausbildungs-/ arbeitsmarktbezogenen Organisationen anstreben.
Eine studienbegleitende, einschlägige Berufstätigkeit (gerne im sozialen Verwaltungsbereich oder der Sozialwirtschaft bzw. Interesse, in diesen Bereich nach Abschluss des Studiums zu wechseln) sollte aufgrund der Studienanforderungen in der Regel nur eine Teilzeitbeschäftigung mit durchschnittlich der Hälfte der regelmäßigen Wochenarbeitszeit umfassen. Eine Teilzeitbeschäftigung ist jedoch keine zwingende Voraussetzung zur Aufnahme des Studiums. Bei einem höheren Anteil der Beschäftigung kann es jedoch, wegen der inhaltlichen Anforderungen des Studiums, zu einer entsprechenden Verlängerung der Studienzeit kommen.
Ca. 50 % der Studierenden sind im Rahmen des dualen Bachelor-Studiums "Soziale Sicherung und Sozialverwaltungswirtschaft" in einem Jobcenter (meist in einer sog. Optionskommune) im Bereich der sozialen Verwaltung tätig und haben einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen.
Für weitere Auskünfte zu den Zugangsvoraussetzungen sowie Unterstützung bei der Suche eines geeigneten Arbeitgebers wenden Sie sich an die Studiengangskoordination.
- Professionelle Gesprächsführung, Beratung, Coaching und Supervision im Bereich sozialer Sicherung, in arbeitsmarktbezogenen Fragestellungen sowie im Kontext kommunalen Verwaltungshandelns
- Case-Management (nach Vorgaben der DGCC) zum Umgang mit sozialen und familiären Notlagen und Exklusionsprozessen
- Sozial- und Verwaltungsrecht (mit Vertiefungen im SGB II, III, VIII und XII) sowie Beratung und Vermittlung arbeitsloser Menschen
- Arbeitsmarkttheoretische Perspektiven / Strategiebereiche regionaler, nationaler und internationaler Sozial- und Arbeitsmarktpolitik
- Organisation, Personal- und Managementkonzepte in sozialen Institutionen sowie in der öffentlichen Verwaltung
- Betriebswirtschaftslehre sowie Projektmanagement mit Praxisprojekten
- Netzwerkarbeit, Public Governance und sozialräumliche Perspektiven
- Öffentliche und betriebliche Gesundheitsförderung im Kontext von Arbeit und Arbeitslosigkeit
Quelle: Hochschule Fulda
Das Studium umfasst 17 Online-Module (die nahezu zeit- und ortsunabhängig studiert werden können) sowie 7 Präsenzmodule (nur ein Präsenz-Wochenende pro Monat). In den Wahlmodulen bestehen Vertiefungsmöglichkeiten u. a. in den Bereichen Gesundheit und Arbeit; Beratung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen; Förderung der arbeitsmarktlichen Teilhabe von Migrant*innen; Sozial-/Leistungsrecht.
Der Studiengang ist konsequent modularisiert und ermöglicht dadurch die Anerkennung von Vorkenntnissen (z. B. durch Berufserfahrung oder Teile eines vorherigen Studiums) und somit ein individuell gestaltbares Studium. Somit werden die Vereinbarkeit von Beruf, Familie / Pflege, Freizeit und Studium bestens ermöglicht!
Präsenzphasen
Die Präsenzphasen finden einmal im Monat an der Hochschule Fulda statt:
Freitag von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Samstag von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Quelle: Hochschule Fulda
Videogalerie
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Standorte
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Leipziger Straße 123
36037 Fulda
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