Macht man auf jeden Fall nichts falsch mit
Ich habe ein Semester Jura an der Uni zu Köln studiert und dabei herausgefunden, dass Jura nichts für mich ist (sehr viel auswendig lernen, sehr viel Fälle lösen, die im Sachverhalt einfach klingen, aber in der Praxis braucht man dann 2 Stunden um einen zu lösen durch das ganze Schema mit dem Gutachtenstil). Die Dozenten sind wirklich super. Manche schaffen es durch persönliche Anekdoten tatsächlich, dass man ihnen 90 Minuten lang zuhören kann. Es gibt leider auch einige, die genau das sagen, was auf ihrer Folie steht, wodurch dann kaum jemand um 8 Uhr in die Vorlesung geht. Die Vorlesungen werden grundsätzlich aufgezeichnet, es sei denn irgendwelche Studierenden beschweren sich dagegen. Dann ist den Dozenten der Meinungsaustausch wichtiger als das Mitschneiden der Vorlesung. Ansonsten werden auch alle PowerPoint-Präsentationen und sonstige Materialien aus den Vorlesungen hochgeladen.
Bei den AGs sollte man gucken, dass man sich direkt anmeldet, sobald man sich für AGs eintragen kann. Ich hatte Glück und habe guten Zeiten für meine AGs bekommen. Einige Kommilitonen hingegen haben teilweise nicht mal einen Platz in einer AG bekommen, dadurch das Jura in den ersten Semestern zumindest an der Uni zu Köln ein Massenstudiengang ist. Es fangen ca. 400-500 Leute im ersten Semester an und man wird in zwei Gruppen nach Nachnamen eingeteilt (A-J und K-Z). In diesen Gruppen hat man dann zwei Semester alle Vorlesungen zusammen (außer Deutsche/Römische Rechtsgeschichte und Kirchenrecht. Das hat man mit allen.) und die AGs werden auch in diese Gruppen unterteilt. Das macht es dann ziemlich blöd, wenn man bei der Erstiwoche nur Leute kennenlernt, die zur anderen Gruppe gehören.
Die Erstiwoche war bei uns letztes Jahr so, dass es einen Erstitag gab (entweder 29. oder 30. September oder 02. Oktober), an dem man dann von 9-13 Uhr mit seinen neuen Kommilitonen in einem kleinen Vorlesungssaal sitzt und verschiedene juristische Quellen zugeteilt bekommt (z.B. einen Ausschnitt aus einem Lehrbuch, aus einem Kommentar, aus einer Zeitschrift etc.), mit den man dann in einer Gruppe arbeiten musste. Anschließend sind wir in einen Computerraum gegangen und haben erklärt bekommen, wie die Online-Bibliothek funktioniert. Dann gab es ab glaub ich 15 Uhr eine Rallye, die von der Fachschaft organisiert wurde. Man musste einen Zettel mit einer Nummer ziehen und wurde dadurch einer Gruppe zugeteilt. Es wurden lustige kleine Spielchen veranstaltet, es war sehr peinlich und es wurde viel gesoffen.
Die Erstiwoche bestand dann hauptsächlich aus mehr oder weniger Interessanten Vorträgen von den Dozenten. Über Cat Calling (Strafrecht) bis hin zu „Der Freiversuch ist kein Stigma“ (BGB AT) war alles dabei.
Die Fachschaft hatte für danach Kiosk-Touren und Partys organisiert. Also hauptsächlich was für Leute, die viel saufen.
Vor Weihnachten wurden Probeklausuren geschrieben, die einem schonmal einen ersten Eindruck verschaffen, wie gut man mit der Zeit und den Gesetzen im Ernstfall zurecht kommt.
Die echten Klausuren waren dann alle im Februar. Außerdem musste man in Strafrecht oder Grundrechte eine Hausarbeit schreiben.
Alles in allem, kann ich den Studiengang jedem empfehlen, der unbedingt Jura studieren möchte und den weder das viele Lernen noch die lange Studiendauer oder die teilweise willkürliche Notenvergabe verschreckt. An alle die mit dem Gedanken spielen, Jura zu studieren, kann ich nur raten: Probiert es aus! Nachher ist man immer schlauer und ihr könnt mit dieser Wahl definitiv nichts falsch machen. Die Berufsaussichten sind super. Juristen braucht man in nahezu jedem Bereich und die KI kann nichtmal Fälle aus dem ersten Semester korrekt lösen. Es ist also ein sehr anspruchsvoller Studiengang, dafür aber mit extrem guter Zukunftsperspektive!
Bei den AGs sollte man gucken, dass man sich direkt anmeldet, sobald man sich für AGs eintragen kann. Ich hatte Glück und habe guten Zeiten für meine AGs bekommen. Einige Kommilitonen hingegen haben teilweise nicht mal einen Platz in einer AG bekommen, dadurch das Jura in den ersten Semestern zumindest an der Uni zu Köln ein Massenstudiengang ist. Es fangen ca. 400-500 Leute im ersten Semester an und man wird in zwei Gruppen nach Nachnamen eingeteilt (A-J und K-Z). In diesen Gruppen hat man dann zwei Semester alle Vorlesungen zusammen (außer Deutsche/Römische Rechtsgeschichte und Kirchenrecht. Das hat man mit allen.) und die AGs werden auch in diese Gruppen unterteilt. Das macht es dann ziemlich blöd, wenn man bei der Erstiwoche nur Leute kennenlernt, die zur anderen Gruppe gehören.
Die Erstiwoche war bei uns letztes Jahr so, dass es einen Erstitag gab (entweder 29. oder 30. September oder 02. Oktober), an dem man dann von 9-13 Uhr mit seinen neuen Kommilitonen in einem kleinen Vorlesungssaal sitzt und verschiedene juristische Quellen zugeteilt bekommt (z.B. einen Ausschnitt aus einem Lehrbuch, aus einem Kommentar, aus einer Zeitschrift etc.), mit den man dann in einer Gruppe arbeiten musste. Anschließend sind wir in einen Computerraum gegangen und haben erklärt bekommen, wie die Online-Bibliothek funktioniert. Dann gab es ab glaub ich 15 Uhr eine Rallye, die von der Fachschaft organisiert wurde. Man musste einen Zettel mit einer Nummer ziehen und wurde dadurch einer Gruppe zugeteilt. Es wurden lustige kleine Spielchen veranstaltet, es war sehr peinlich und es wurde viel gesoffen.
Die Erstiwoche bestand dann hauptsächlich aus mehr oder weniger Interessanten Vorträgen von den Dozenten. Über Cat Calling (Strafrecht) bis hin zu „Der Freiversuch ist kein Stigma“ (BGB AT) war alles dabei.
Die Fachschaft hatte für danach Kiosk-Touren und Partys organisiert. Also hauptsächlich was für Leute, die viel saufen.
Vor Weihnachten wurden Probeklausuren geschrieben, die einem schonmal einen ersten Eindruck verschaffen, wie gut man mit der Zeit und den Gesetzen im Ernstfall zurecht kommt.
Die echten Klausuren waren dann alle im Februar. Außerdem musste man in Strafrecht oder Grundrechte eine Hausarbeit schreiben.
Alles in allem, kann ich den Studiengang jedem empfehlen, der unbedingt Jura studieren möchte und den weder das viele Lernen noch die lange Studiendauer oder die teilweise willkürliche Notenvergabe verschreckt. An alle die mit dem Gedanken spielen, Jura zu studieren, kann ich nur raten: Probiert es aus! Nachher ist man immer schlauer und ihr könnt mit dieser Wahl definitiv nichts falsch machen. Die Berufsaussichten sind super. Juristen braucht man in nahezu jedem Bereich und die KI kann nichtmal Fälle aus dem ersten Semester korrekt lösen. Es ist also ein sehr anspruchsvoller Studiengang, dafür aber mit extrem guter Zukunftsperspektive!
Wie gut ist deine Hochschule digital aufgestellt?
Sehr gut tatsächlich! Vorlesungen werden fast immer aufgezeichnet und hochgeladen, wodurch man fast Fernuni machen kann (außer, dass es in den AGs Anwesenheitspflicht herrscht und man rausgeschmissen wird, wenn man zweimal unentschuldigt gefehlt hat, da die Plätze so begrenzt sind). PowerPoints und andere Materialien aus den Vorlesungen werden immer bei ILIAS hochgeladen. AG-Leiter antworten sehr zeitnah auf Fragen.
Anonym hat 17 Fragen aus unserer Umfrage beantwortet
Verglichen wird die Aussage des Rezensenten mit den Angaben der Kommilitonen des Studiengangs.
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Den WLAN Empfang auf dem Campus finde ich gut.Auch 73% meiner Kommilitonen sagen, das WLAN auf dem Campus ist gut.
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Ich finde fast nie einen Parkplatz.Auch 48% meiner Kommilitonen finden fast nie einen Parkplatz.
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Ich bin begeistert vom vielfältigen Hochschulsport-Angebot.Auch 88% meiner Kommilitonen finden das Hochschulsport-Angebot sehr vielfältig.
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Mit den Öffnungszeiten des Sekretariats bin ich sehr zufrieden.Auch 57% meiner Kommilitonen sind sehr zufrieden mit den Öffnungszeiten des Sekretariats.
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Den Ruf unserer Hochschule empfinde ich als hervorragend.Auch 55% meiner Kommilitonen empfinden den Ruf der Hochschule als hervorragend.
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Ich habe hier meine Leute gefunden, mit denen ich gut zurecht komme.Auch 65% meiner Kommilitonen haben hier ihre Leute gefunden, mit denen sie gut zurecht kommen.
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Ich finde, die Notenvergabe erfolgt nicht immer gerecht.Auch 59% meiner Kommilitonen empfinden die Notenvergabe nicht immer gerecht.
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Ich kritisiere, dass keiner der Dozenten die Skripte online bereitstellt.68% meiner Kommilitonen sagen aus, dass fast alle Dozenten ihre Skripte auch online bereitstellen.
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Während meines Studiums fühle ich mich gut betreut.Auch 61% meiner Kommilitonen fühlen sich während des Studiums gut betreut.
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Das riesige Kursangebot finde ich super.Auch 51% meiner Kommilitonen freuen sich über ein großes Kursangebot.
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Für meine Klausuren lerne ich meist alleine.Auch 68% meiner Kommilitonen lernen meist alleine.
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Ich habe während der Studienzeit kein Praktikum gemacht oder geplant.91% meiner Kommilitonen haben während der Studienzeit ein Praktikum gemacht oder geplant.
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Die Studienplatzvergabe empfand ich als gerecht.Auch 93% meiner Kommilitonen empfanden die Studienplatzvergabe als gerecht.
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StudyCheck hat mir bei der Studienwahl geholfen!
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Ich erhalte hauptsächlich finanzielle Unterstützung von meinen Eltern.Auch 50% meiner Kommilitonen erhalten hauptsächlich finanzielle Unterstützung von ihren Eltern.
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Ich habe kein Auslandssemester absolviert oder geplant.Auch 68% meiner Kommilitonen haben kein Auslandssemester absolviert oder geplant.
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In den Semesterferien fahre ich manchmal in den Urlaub.Auch 53% meiner Kommilitonen fahren in den Semesterferien manchmal in den Urlaub.