Schwimm oder geh unter
Das Jura-Studium hier hat zwei extreme Seiten. Mein wichtigster Tipp ist, sich vorab genau über die Dozenten zu informieren: Wer weiß, wer gut erklärt, macht sich das Leben definitiv einfacher. Leider halten sich andere Professoren für fehlerfrei und treten extrem arrogant auf. Ein dicker Minuspunkt sind zudem die Kosten: Dass man jedes Buch und alle Gesetzestexte selbst finanzieren muss obwohl wegen ständiger Änderungen immer alles auf dem neuesten Stand sein muss, ist eine Frechheit und geht richtig ins Geld. Gebraucht findet man halt auch nicht immer alles und in der Bibliothek ist es oft schon ausgeliehen. Ein Privatleben nebenbei ist kaum möglich, und wer arbeiten muss, hat es doppelt schwer. Auch der Druck bei den Praktika ist riesig; wer nicht sofort etwas mit Jura-Bezug vorweist, hinkt hinterher. Die Atmosphäre ist durch extremen Konkurrenzkampf geprägt und oft unsozial man trifft hier leider genau die typischen Klischee-Leute und „Anwaltskinder“, die unter sich bleiben.
Wie gut ist deine Hochschule digital aufgestellt?
Die digitale Aufstellung ist leider echt schwach: Es gibt keine Online-Vorlesungen und es wird auch nichts aufgezeichnet. Das ist super nervig und schade, weil es sich zeitlich mit dem Arbeiten nebenbei kaum vereinbaren lässt oder sich Lehrveranstaltungen überschneiden man kann einfach nicht immer überall persönlich sein. Ob und was online gestellt wird, ist reine Glückssache und komplett dozentenabhängig. Die Folien landen zwar meistens auf der Plattform, aber manche Professoren laden gefühlt gar nichts hoch, andere überladen einen komplett, und ich hatte auch schon Kurse, wo absolut gar nichts hochgeladen wurde. Ein kleiner Pluspunkt: Wenn man mal eine E-Mail schreibt, sind die meisten bemüht, schnell zu antworten. Das läuft dann natürlich nicht über den Professor persönlich, sondern über die Assistenten, aber immerhin das klappt.
Ida hat 17 Fragen aus unserer Umfrage beantwortet
Verglichen wird die Aussage des Rezensenten mit den Angaben der Kommilitonen des Studiengangs.
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Den WLAN Empfang auf dem Campus finde ich gut.Auch 68% meiner Kommilitonen sagen, das WLAN auf dem Campus ist gut.
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Ich freue mich über Klimaanlagen in manchen Hörsälen.Auch 51% meiner Kommilitonen freuen sich über Klimaanlagen in manchen Hörsälen.
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Für mich war es schwierig, Anschluss in der Hochschule zu finden.für 57% meiner Kommilitonen war es nicht so einfach, schnell Anschluss zu finden.
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Ich bezeichne die Hochschule als teilweise barrierefrei.Auch 60% meiner Kommilitonen sehen die Hochschule als teilweise barrierefrei.
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Die Wohnungssuche war nicht ganz so einfach, aber ich habe etwas gefunden.Auch 56% meiner Kommilitonen empfanden die Wohnungssuche als nicht so einfach, aber dennoch okay.
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Mein Studium bietet eine ausgewogene Mischung zwischen Theorie und Praxis.49% meiner Kommilitonen empfinden ihr Studium sehr theoretisch.
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Mein Studium überfordert mich. Der Anspruch ist zu hoch.Auch 51% meiner Kommilitonen sind der Ansicht, das Studium ist überfordernd.
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Ich finde, dass es meistens genug Sprechstundentermine gibt.49% meiner Kommilitonen bestätigen, dass es immer genug Sprechstundentermine gibt.
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In manchen Kursen habe ich eine Anwesenheitspflicht.Auch 72% meiner Kommilitonen sagen, dass es nur teilweise eine Anwesenheitspflicht gibt.
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Während meines Studiums fühle ich mich gut betreut.Auch 54% meiner Kommilitonen fühlen sich während des Studiums gut betreut.
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Mit der Struktur und Planung des Studienverlaufs bin ich zufrieden.Auch 65% meiner Kommilitonen sind mit der Struktur und Planung des Studienverlaufs zufrieden.
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Ich benötige meistens etwas Glück, um in einen Wunschkurs zu kommen.Auch 73% meiner Kommilitonen benötigen etwas Glück, um in ihre Wunschkurse zu kommen.
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Neben dem Studium habe ich einen Studentenjob.Auch 45% meiner Kommilitonen haben einen Studentenjob.
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In unserer Hochschule gibt es nicht immer genug Orte an denen man ungestört lernen kann78% meiner Kommilitonen bestätigen, dass es genug Orte in der Hochschule gibt um in Ruhe zu lernen.
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Meinen Lebensunterhalt finanziere ich hauptsächlich durch einen Job.60% meiner Kommilitonen erhalten hauptsächlich finanzielle Unterstützung von ihren Eltern.
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Die meisten meiner Kommilitonen bleiben auch am Wochenende in der Umgebung und pendeln nicht in die Heimat.89% meiner Kommilitonen sagen, dass Viele am Wochenende in die Heimat pendeln.
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Festivals sind nichts für mich.Auch 39% meiner Kommilitonen geben an, dass Festivals nichts für sie sind.