Kurzbeschreibung

Die Rechtswissenschaft beschäftigt sich mit Problemen von Gesetzgebung und Rechtsprechung, nimmt kritisch zu ihnen Stellung und erarbeitet Alternativlösungen, die wiederum Eingang in die Legislative und Judikative finden.

Das rechtswissenschaftliche Studium hebt weniger auf die Kenntnis einzelner Paragraphen ab als vielmehr auf ein vertieftes Verstehen von Rechtstexten jedweder Art. Zielsetzung des Studiums ist es, die verschiedenen Rechtsgebiete nach Regeln, Regelungsmaterien und Systematik zu beherrschen, die erworbenen Kenntnisse auf konkrete Fälle anwenden und Falllösungen in Form von Gutachten erstellen zu können.

Die Inhalte des Studiums berücksichtigen die rechtsprechende, verwaltende und rechtsberatende Praxis einschließlich der hierfür erforderlichen Schlüsselqualifikationen.

Letzte Bewertungen

3.6
Sarah , 29.04.2017 - Rechtswissenschaft
4.4
Anna , 28.04.2017 - Rechtswissenschaft
4.1
Madeleine , 19.04.2017 - Rechtswissenschaft
4.3
Chioma , 13.04.2017 - Rechtswissenschaft
4.1
Sarah , 13.04.2017 - Rechtswissenschaft

Studiengangdetails

Voraussetzungen
  • Hochschulzugangsberechtigung (z.B. Abitur)
  • Örtliche Zulassungsbeschränkung
  • Gutes logisch-analytisches Denkvermögen
  • Gute sprachliche Ausdrucksfähigkeit
  • Interesse an politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhängen
Inhalte
  • Zivilrecht und zivilrechtliche Nebengebiete
    Das Zivilrecht befasst sich mit den rechtlichen Beziehungen der Bürger untereinander. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). Daneben wird, wie im öffentlichem Recht und Strafrecht auch, das zugehörige Prozessrecht gelehrt.
  • Öffentliches Recht
    Im öffentlichen Recht geht es um den Aufbau und die Funktion des Staates und um das Verhältnis des Staates zum einzelnen Bürger. In der Ausbildung stehen zunächst das Verfassungsrecht und später das Verwaltungsrecht im Mittelpunkt.
  • Strafrecht
    Dieses Rechtsgebiet thematisiert die hauptsächlich im Strafgesetzbuch (StGB) geregelten allgemeinen und besonderen Voraussetzungen strafbaren Verhaltens und die Arten der strafrechtlichen Sanktionen.
  • Grundlagen des Rechts
    Dieser Teil der Ausbildung umfasst die historischen, philosophischen, staatstheoretischen und sozialwissenschaftlichen Grundlagen des Rechts.

Vollzeitstudium

Bewertung
91% Weiterempfehlung
Weiterempfehlung
91%
Regelstudienzeit
9 Semester tooltip
Studienbeginn
Sommer & Wintersemester
Abschluss
Staatsexamen
Standorte
Bonn
Hinweise

Für den Fachbereich Jura ist es außerdem möglich, auch ohne Anmeldung jederzeit zu den Vorlesungen zu kommen und sich diese anzuhören. Wer mag, kann dann auch noch einen Termin bei der Fachstudienberatung vereinbaren und sich dort über das Studium informieren.

  • Grundstudium: Neben Grundlagenfächern aus den Bereichrn Rechtsgeschichte, -philosophie, -soziologie und Methodenlehre müssen folgende Vorlesungen aus dem Bereich der dogmatischen Kernfächer besucht werden: Einführung in das BGB und Allgemeiner Teil des BGB, Schuldrecht I (Allgemeiner Teil und Vertragsschuldverhältnisse), Staatsrecht I (Staatsorganisation) und Staatsrecht II (Grundrechte) sowie Strafrecht I und II. In allen Vorlesungen müssen Abschlussklausuren bestanden werden. Diese bilden zusammen mit den erfolgreich absolvierten Hausarbeiten aus den dogmatischen Kernfächern die Zwischenprüfung. Außer den Vorlesungen sind Arbeitsgemeinschaften in den Kernfächern zu besuchen, wo in Kleingruppen (bis zu 25 Studierende) die Umsetzung des erlernten Stoffes in Klausurform gelehrt wird.
  • Hauptstudium: Bestandteil des Hauptstudiums ist zunächst die erfolgreiche Teilnahme an den Übungen in den Kernfächern Zivilrecht, Strafrecht und Öffentliches Recht. Dies setzt voraus, dass in jedem Fach eine von drei angebotenen Klausuren sowie in dem Fach, in dem im Grundstudium keine Hausarbeit geschrieben wurde, eine Hausarbeit mit mindestens ausreichend bewertet worden ist). In weiteren Vorlesungen wird der Pflichtfachstoff für die staatliche Pflichtfachprüfung behandelt. Auch zu diesen Vorlesungen gibt es Abschlussklausuren, deren Bestehen aber nicht nachgewiesen werden muss. Daneben bietet das Schwerpunktbereichstudium anspruchsvolle Vertiefungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Schwerpunktbereichen. Es beginnt nach erfolgreichem Bestehen der Übungen, kann aber auch schon parallel dazu begonnen werden.
  • Examen: Das Studium wird abgeschlossen mit der Ersten Prüfung. Diese besteht aus zwei Teilen: 70% der Note wird ermittelt aus der staatlichen Pflichtfachprüfung, die vor den Justizprüfungsämtern des Landes NRW abzulegen ist. Die übrigen 30% ergeben sich aus der Note der universitären Schwerpunktbereichsprüfung. In der staatlichen Pflichtfachprüfung sind sechs fünfstündige Klausuren zu schreiben, davon drei aus dem Zivilrecht, zwei aus dem Öffentlichen Recht und eine aus dem Strafrecht. Wer genügend Punkte aus diesen Klausuren erhält, wird fünf Monate nach den Klausuren zur mündlichen Prüfung geladen. Der universitäre Schwerpunktbereich in Bonn besteht derzeit aus sieben Klausuren und einer Seminararbeit. Der Studierende kann aus neun Schwerpunktbereichen einen für sich auswählen.

Quelle: Uni-Bonn.de (2016)

Jurastudenten müssen in Nordrhein-Westfalen als Voraussetzung für die Anmeldung zur staatlichen Pflichtfachprüfung eine praktische Studienzeit absolvieren. Diese dauert insgesamt drei Monate und ist in zwei Teilen abzuleisten. Jedes Praktikum dauert also sechs Wochen. Dies ergibt sich aus § 7 Absatz 1 Nr.4 und § 8 JAG NRW (Juristenausbildungsgesetz Nordrhein-Westfalen). Von den Praktika muss eines in der Rechtspflege, eines bei einer Verwaltungsbehörde absolviert werden. Zur Rechtspflege zählen insbesondere auch Rechtsanwälte und Unternehmen der freien Wirtschaft.

Ein Praktikum vor Beginn des Studiums kann hier nicht angerechnet werden. Sinn der praktischen Studienzeit ist es, mit den im Studium gewonnenen Erkenntnissen deren praktische Umsetzung zu erleben – dies kann unmöglich schon vor Studiumsbeginn erreicht werden.

Um einen Praktikumsplatz müssen die Studierenden sich selbst bemühen. Die Fachschaft Jura bietet auf ihrer Internetseite einen Praktikumsreader an mit Tipps und möglichen Anlaufstellen.

Quelle: Uni-Bonn.de (2016)

Vor dem Hintergrund zunehmender Internationalisierung und wachsender Rechtsvereinheitlichung in Europa kommt der Auslandserfahrung und Sprachkompetenz angehender Juristinnen und Juristen eine immer größere Bedeutung zu. Dabei spielt neben der Kenntnis einer anderen Rechtsordnung, einer ausländischen Rechtsterminologie und dem durch den Rechtsvergleich mit dem deutschen Rechtssystem vertieften Verständnis von rechtlichen Lösungsmöglichkeiten auch die Erlangung interkultureller Kompetenz durch den Auslandsaufenthalt eine große Rolle. Für viele Arbeitgeber sind diese Aspekte bei der Bewerbersuche wichtig und können von entscheidendem Einfluss bei der Stellenbesetzung sein.

Während des Studiums haben Sie verschiedene Möglichkeiten, an einer ausländischen Universität Rechtswissenschaft zu studieren. Der Rechtswissenschaftliche Fachbereich bietet Ihnen im Rahmen des ERASMUS-Programms die Möglichkeit, an zahlreichen Partneruniversitäten in Europa und der Türkei zu studieren.

Quelle: Uni-Bonn.de (2016)

Fragt man jemanden auf der Straße danach, welche juristischen Berufe er kennt, fallen dem so Angesprochenen meist die drei klassischen juristischen Berufe ein: Richter, Rechtsanwalt, Staatsanwalt.

Neben diesen Berufen gibt es aber noch eine Reihe weiterer Tätigkeitsfelder für Volljuristen. Besonders beliebt ist ein Arbeitsplatz beim Auswärtigen Amt. Die Ausbildung der Attachés – so heißen die Beamtenanwärter im höheren Dienst für den Diplomatendienst – dauert 14 Monate. Auch die Europäische Kommission braucht Juristen, u.a. für die Vertretung vor dem Europäischen Gerichtshof. Aber auch im Übrigen werden im öffentlichen Dienst immer Juristen gesucht, z.B. an den Universitäten, in den Prüfungsämtern, in den Behörden und Ministerien.

Darüber hinaus bieten mittlere und größere Unternehmen Berufsperspektiven für Juristen: z.B. die Deutsche Lufthansa, deren Rechtsabteilung in Frankfurt ihren Sitz hat, Fernseh- und Rundfunkanstalten sowie Autohersteller, Versicherungen, Banken oder Dienstleistungsunternehmen wie die Telekom und die Post in Bonn, um nur einige Beispiele zu nennen.

Außer dem Anwaltsberuf sind auch andere selbständige Tätigkeiten denkbar, etwa die des Steuerberaters und Wirtschaftsprüfers.

Quelle: Uni-Bonn.de (2016)

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Zentrale Studienberatung
Uni Bonn
+49 (0)228 73-7080

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Allgemeines zum Studiengang

Das Rechtswissenschaft Studium, auch Jura Studium genannt, gehört zu den beliebtesten Studiengängen in Deutschland. Jedes Jahr beenden etwa 10.000 neue Absolventen ihr Rechtswissenschaft Studium. Das hat gute Gründe, denn der Studiengang macht Dich nicht nur zum Experten in Sachen Recht, sondern eröffnet Dir auch die Chance auf eine steile juristische Karriere. So kannst Du anschließend beispielsweise als Rechtsanwalt, Staatsanwalt oder als Richter arbeiten.

Rechtswissenschaft studieren

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Seite 1 von 17

Selbstdisziplin ist unerlässlich

Rechtswissenschaft

3.6

Jura in Bonn ist ein absolutes Selbststudium. Die Vorlesungen sind praktisch überflüssig. Hier wird tatsächlich überwiegend nur "vorgelesen". Es fehlt vor allem der Dialog und die Interaktion mit den Studenten. Daher muss man sich das meiste selbst beibringen.

Jura ist keine Studienwahl, es ist ein Lebensstil

Rechtswissenschaft

3.6

Mir gefällt das Studium in der schönen Stadt Bonn äusserst gut.
Neben dem wunderschönen Uni Gebäude (gut, das juridicum lässt zu wünschen übrig) hat Bonn allgemein sehr viel zu bieten.
Besonders uns Studenten wird hier sehr viel angeboten, wie viele unterschiedliche Hochschulsportarten und Aktivitäten.
Ich bin sehr zufrieden mit meiner Wahl.

Sehr gut organisiert

Rechtswissenschaft

4.4

Neben interessanten Lehrinhalten ist vor allem die hervorragende Organisation ein herausstechendes Merkmal meiner bisherigen Studienerfahrung. Zu jeder Vorlesung wird eine Arbeitsgemeinschaft angeboten, sodass man alle Lerninhalte neben dem Selbststudium in der Bibliothek sowohl passiv in der Vorlesung als auch aktiv in der Arbeitsgemeinschaft aufnimmt.

Kopfüber in eine neue Welt!

Rechtswissenschaft

4.1

Wenn man aus einem kleinen Dorf stammt, kann der erste Eindruck über die Universität, den Lernstoff und die vielen neuen Gesichter recht überwältigend sein. Es ist ein neuer Lebensabschnitt, in den man sich kopfüber hinein stürzt. Aber jegliche Panik ist völlig unbegründet, denn die Universität Bonn bietet gerade für die Studienanfänger ein sehr umfangreiches Angebot an Workshops zur Vorbereitung auf das Studium an. Dort lernt man erste grundlegende Dinge und bekommt einen kleinen Einblick in das Programm. Natürlich ist Eigenorganisation gefragt wenn es um den Lernstoff geht. Hier gibt es aber genug Möglichkeiten an diesen zu kommen; sei es durch Bibliotheken oder Lernblätter.
Auch die Dozenten bieten einem die Möglichkeit über den ECampus alle Vorlesungen vor- sowie nachzubereiten.
Rechtswissenschaft ist nicht immer Zuckerschlecken, lässt man sich jedoch darauf ein, kann es sehr viel Spaß machen!

Sehr anspruchsvoll

Rechtswissenschaft

4.3

Das Studium ist sehr anspruchsvoll, denn man es gibt übermäßig virl Lernstoff, den man in kurzer Zeit verstehen und auswendig können muss. Man hat nicht wirklich Semesterferien wegen der Hausarbeit. Die Inhalte des Studiums sind jedoch sehr interessant.

Super Studiengang!

Rechtswissenschaft

4.1

Klasse Studium bei dem einem eine Menge Stoff abgetragen wird der sowohl juristische als auch alltägliche Fragen abdeckt!! Hinzu kommt, dass einem bei erfolgreich erreichtem Staatsexamen, eine unglaublich breite Spanne an Berufsfeldern geboten werden!

Solide Ausbildung

Rechtswissenschaft

3.3

Bei uns wird der Anschluss gar nicht an der uni gemacht, dennoch soll diese daraif vorbereiten. Die meisten Vorlesungen werden dabei nicht besucht. Dennoch hat besonders der Bonner Examenskurs zur Vorbereitung auf das Examen an Qualität erheblich zugenommen. Mittlerweile kann er mit den kommerziellen Repetitorien konkurieren und vermittelt dem Studenzen auf einer anstrakten Ebene das relevanze Wissen für das Examen. Eine gute Entwicklung.
Leider bekommt man vom Rest der Uni sehr wenig mit, da man fast eingeschlossen im Juridicum unter sich verharrt. Dadurch bleibt einem durchaus einiges verschlossen. Es müsste gemischter sein.

Druck pur!

Rechtswissenschaft

2.0

Das Studium bzw. die Lehrinhalte an sich sind sehr spannend. Jedoch baut das ganze Studium auf dem Staatsexamen auf, dir wird ständig Druck gemacht alle Klausuren super gut zu bestehen (was keiner tut), damit dir diese dann so gar nichts nützen für das Examen. Wenn du durchfällst, war die ganze vorherige investierte Zeit für die Katz. Außerdem gibt es ein paar Kommilitonen, die meiner Meinung nach wohl lieber alleine studieren wollen und jegliche Art anwenden um andere aus dem Studium zu kicken. (Bsp. Bücher verstecken, falsche Angaben über Klausurräume etc.)

Theorie praxisnah

Rechtswissenschaft

3.8

Die theoretischen Studieninhalte können mitunter recht langweilig sein. Deswegen bemühen sich die (meisten) Dozenten um praxisnahe Beispiele, die unter Umständen auch so von BGH oder BVerfG entschieden wurden. Entgegen der gängigen Klischees sind Juristen meist ein sehr hilfsbereites Völkchen, jedoch könnte das Seminar neue Bücher gebrauchen.

Juridicum - Jurafakultät

Rechtswissenschaft

4.3

Willkommen an einer der Top 5 Jurafakultät in Deutschland

Auch wenn wir sehr renommierte Professoren an der Rechtswissenschaftlichen Fakaltät haben und ein sehr umfangreiches juristisches Seminar, so muss man doch den Zustand der Juridicumgebäudes anmängeln. Der Zahn der Zeit hat dran genagt. Es ist in den 60er Jahren erbaut worden und wurde seitdem nicht grundlegend renoviert.

Man wird jedoch gut betreut und die Fachstudienberatung ist immer offen für Fragen. Die L...Erfahrungsbericht weiterlesen

Verteilung der Bewertungen

  • 5 Sterne
    0
  • 29
  • 111
  • 23
  • 1

Bewertungsdetails

  • Studieninhalte
    4.1
  • Dozenten
    3.7
  • Lehrveranstaltungen
    3.4
  • Ausstattung
    2.9
  • Organisation
    3.2
  • Bibliothek
    4.2
  • Gesamtbewertung
    3.5

Von den 164 Bewertungen fließen 163 aus den letzten 3 Jahren in dieses Rating ein.

Weiterempfehlungsrate

  • 91% empfehlen den Studiengang weiter
  • 9% empfehlen den Studiengang nicht weiter

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