Physiotherapie
3 bis 9 Semester
Master, Bachelor
Dual, Vollzeit, Berufsbegleitend, Teilzeit
28 Fachhochschulen, 2 Universitäten, 2 Akademien

Physiotherapie Studium

Das Physiotherapie Studium stellt eine akademische Ausbildung zum Physiotherapeuten dar. In diesem Beruf kannst Du eng mit Menschen zusammen arbeiten und hilfst, ihre Beschwerden zu lindern und ihre Bewegungsfreiheit zurückzugewinnen. Gerade das macht den Beruf für viele Studieninteressierte so faszinierend. Der Studiengang ist außerdem etwas Besonderes, weil er Medizin mit Bewegung und Theorie mit Praxis verbindet. Immer mehr Hochschulen bieten den Bachelor in Physiotherapie an.

Welche Studieninhalte erwarten mich?

Das Physiotherapie Studium ist sehr praktisch ausgerichtet. Dennoch eignest Du Dir in den ersten Semestern zunächst zahlreiche theoretische Grundlagen an, um den Bewegungsapparat des Menschen genau kennenzulernen. Folgende Fächer stehen zu Beginn des Studiengangs auf dem Stundenplan:

  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Physiotherapeutische Grundlagen
  • Neurologie
  • Psychiatrie
  • Pädiatrie
  • Innere Medizin
  • Biometrie
  • Medizinethik
  • Bewegungslehre

Zusätzlich erarbeitest Du Dir das für den Beruf notwendige fachpraktische Wissen. Dazu gehören etwa folgende Studieninhalte:

  • Diagnostik
  • Berufliche Didaktik
  • Rehabilitation und Prävention
  • Manuelle Therapie
  • Bewegungsanalyse
  • Qualitätsmanagement

Was Dich im Studium erwartet, kannst Du Dir in diesem Video am Beispiel der Hochschule für Gesundheit anschauen:

Die Studieninhalte sind nicht einheitlich geregelt und können je nach Studienort variieren.

Top 5 Studiengänge

Physiotherapie
Hochschule Fresenius (6 Standorte)
Bachelor of Science
8 Semester
3.1
71%
Infoprofil
Physiotherapie
hsg - Hochschule für Gesundheit (Bochum)
Bachelor of Science
7 Semester
3.7
86%
Physiotherapie
SRH Fachschulen (3 Standorte)
Bachelor of Science
7 Semester
3.8
100%
Physiotherapie
Hochschule 21 (Buxtehude)
Bachelor of Science
8 Semester
3.5
94%
Physiotherapie
SRH Hochschule für Gesundheit Gera (Gera)
Bachelor of Science
6 - 9 Semester
4.2
100%

Ablauf und Abschluss des Physiotherapie Studiums

Beim Physiotherapie Studium gibt es unterschiedliche Modelle. Weit verbreitet sind die sogenannten ausbildungsintegrierenden oder dualen Studiengänge. Diese gleichen in weiten Teilen der klassischen Berufsausbildung und ergänzen den Unterricht durch wissenschaftliche Studieninhalte. Beim Dualen Studium absolvierst Du die gesamte Berufsfachschulausbildung und studierst nebenher. Am Ende der Ausbildung legst Du das Staatsexamen ab und erhältst zusätzlich den akademischen Grad des Bachelors.

Beim sogenannten primärqualifizierenden Studium findet der Unterricht vollständig an der Hochschule statt. Dieses Studienmodell ist stärker wissenschaftlich und theoretisch ausgerichtet.

Als drittes Studienmodell gibt es noch das berufsbegleitende Studium. Dieses richtet sich meist an Absolventen der Berufsausbildung, die bereits im Berufsleben stehen. Die Kenntnisse aus der Ausbildung rechnet die Hochschule an, sodass sich die Studiendauer häufig verkürzt.

Das Physiotherapie Studium ist generell sehr praxisorientiert. Deshalb gehören neben dem theoretischen Unterricht auch Praxisanteile zu den Studieninhalten. Zunächst übst Du mit Deinen Kommilitonen die verschiedenen Behandlungsmethoden. In mehreren Praktika in Rehazentren, Kliniken oder Praxen kannst Du Deine Fähigkeiten schon während des Studiums an Patienten erproben.

Die meisten Studiengänge haben eine Regelstudienzeit von acht Semestern. In der Regel schließen die Studenten das Fach mit dem Bachelor of Science ab. Teilweise ist auch der Bachelor of Arts möglich. Anschließend kannst Du direkt in den Beruf einsteigen oder mit dem Master Deine akademische Karriere weiter ausbauen.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Die Voraussetzung für ein Physiotherapie Studium unterscheiden sich je nach Standort und Studienmodell. An Universitäten ist die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) notwendig. Fachhochschulen oder Berufsakademien lassen Dich auch mit der Fachhochschulreife zu. An vielen Fachhochschulen ist das Studium außerdem mit einer abgeschlossen Berufsausbildung in einem einschlägigen Bereich möglich. So kannst Du auch ohne Abitur Physiotherapie studieren.

Bei der Bewerbung fordern viele Hochschulen, dass Du zuvor ein Pflegepraktikum absolvierst. Die notwendige Dauer dieses Vorpraktikums variiert. Abhängig vom Studienort kann auch ein gesonderter Eignungstest notwendig sein, der Dein Einfühlungsvermögen und Deine eigene Fitness prüft. Außerdem benötigst Du in der Regel ein ärztliches Attest, dass Deine Eignung für diesen Studiengang bestätigt.

Informiere Dich vorab unbedingt über die genauen Voraussetzungen und Fristen, damit es mit der Bewerbung für diesen Studiengang klappt.

Ist der Studiengang der richtige für mich?

Wer Physiotherapie studieren möchte, sollte Spaß an Bewegung haben. Ein gesunder Lebensstil ist notwendig, damit Du ihn auch Deinen Patienten vermitteln kannst. Wichtige Eigenschaften sind Einfühlungsvermögen und Motivationsfähigkeit. Du darfst bei Deiner Tätigkeit keine Scheu im Umgang mit Menschen haben.

Neben diesen persönlichen Eigenschaften benötigst Du für ein erfolgreiches Studium außerdem Interesse an medizinischen Sachverhalten. Zudem sollte Physiotherapeut ein Traumberuf für Dich sein, den Du nicht nur aus finanziellen Gründen ergreifst. Denn das Gehalt ist trotz akademischen Studiums nicht besonders hoch.

  • Analytische Fähigkeiten
    7/10
  • Belastungsfähigkeit
    8/10
  • Fitness
    9/10
  • Motivationsfähigkeit
    8/10
  • Flexibilität
    6/10
  • Sozialkompetenz
    8/10

Physiotherapie: Bachelor oder Berufsausbildung?

Wer früher Physiotherapeut werden wollte, besuchte eine Berufsfachschule und absolvierte eine Ausbildung. Inzwischen gibt es aber auch immer mehr Hochschulen, die Physiotherapie als akademischen Bachelor anbieten. Der Trend zur Akademisierung hängt mit dem Fachkräftemangel im Gesundheitswesen zusammen, aber auch mit der zunehmenden Anerkennung des Berufs. Physiotherapeuten sind heute angesehener und gelten nicht mehr nur als „bessere Masseure“.

Wenn Du Physiotherapeut werden willst, musst Du Dich zwischen Ausbildung und Studium entscheiden. Die schulische Ausbildung gilt als berufspraktischer und bereitet stärker auf das tatsächliche Tätigkeitsfeld vor. Ein Bachelor ist der höhere Bildungsabschluss und ebnet den Weg in die Forschung. Aber auch die schulische Ausbildung ist äußerst anspruchsvoll und verlangt den Schülern ein fundiertes, theoretisches Wissen ab.

Beruf, Karriere & Gehalt

Die Jobaussichten nach dem Studium sind positiv, denn es gibt derzeit zahlreiche offene Stellen. Dabei hat sich allerdings noch nicht herauskristallisiert, ob Arbeitgeber Absolventen mit Berufsausbildung oder dem Bachelor bevorzugen. Um Deine praktischen Fähigkeiten nachzuweisen, können deshalb Praktika während des Studiums hilfreich sein.

Nach dem Abschluss kannst Du meist direkt in den Beruf einsteigen. Du arbeitest entweder angestellt in einer Physiotherapiepraxis, einem Krankenhaus oder Reha-Zentrum, oder Du machst Dich mit einer eigenen Praxis selbstständig.

Als Physiotherapeut arbeitest Du täglich mit den unterschiedlichsten Menschen zusammen, die jeweils individuelle Probleme haben und eine auf sie abgestimmte Behandlung benötigen. Das macht den Beruf sehr abwechslungsreich und herausfordernd. Du führst mit den Patienten Übungen durch, gibst Anleitungen und wendest Therapiemethoden und Massagen an. In Krankenhäusern bist Du meistens mit der Nachsorge betraut und kümmerst Dich beispielsweise darum, dass Kranke nach Operationen schnell wieder fit werden. Teil des Berufslebens ist auch, zahlreiche Weiterbildungen und Seminare zu besuchen, die Dir neue Methoden und Techniken vermitteln. Diese sind recht kostspielig und werden nicht immer von Deinem Arbeitgeber übernommen.

Auch mit einem Bachelor in Physiotherapie verdienst Du kein Spitzengehalt. Im Durschnitt liegt der Verdienst bei etwa 2.000 € brutto im Monat. Wenn Du Dich mit einer physiotherapeutischen Praxis selbstständig machst, hängt das Gehalt von der Auftragslage ab. Es kann sich lohnen, sich in speziellen Behandlungsmethoden weiterzubilden, beispielsweise im Bereich der Alternativmedizin. Diese ermöglichen Dir, individuell nachgefragte Therapien anzubieten, die Dir zusätzliche Einnahmen einbringen.

Wo kann ich Physiotherapie studieren?

Das Physiotherapie Studium haben in erster Linie Privathochschulen in Programm. Hier fallen Studiengebühren an. Die Gesamtkosten können sich auf 10.000 € bis 20.000 € belaufen. Einige wenige staatlichen Hochschulen bieten ebenfalls physiotherapeutische Studiengänge an. Dort kannst Du meistens berufsbegleitend oder dual studieren. Der Master ist nur an vereinzelten Standorten möglich. Als alternatives Studienfach bieten sich die Studiengänge Sportphysiotherapie, Rehabilitationswissenschaften oder Ergotherapie an. Viele deutsche Studenten zieht es außerdem in die Niederlande, um das Fach zu studieren. Denn dort hat das Fach an den Hochschulen eine deutlich längere Tradition.

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Durchschnittsbewertung

Studiengänge in der Studienrichtung Physiotherapie wurden von 225 Studenten bewertet.

∅ Bewertung:
3.6
Weiterempfehlung: 86%
Seite 1 von 4

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Physiotherapie
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Physiotherapie
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Bachelor of Science
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Physiotherapie
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Bachelor of Science
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Physiotherapie
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Bachelor of Science
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Physiotherapie
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Bachelor of Science
7 Semester
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Physiotherapie – Angewandte Therapiewissenschaft
Hochschule Fresenius (5 Standorte)
Bachelor of Science
4 Semester
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Infoprofil

Standorte & Hochschulen

Das Physiotherapie Studium haben in erster Linie Privathochschulen in Programm. Hier fallen Studiengebühren an. Die Gesamtkosten können sich auf 10.000 € bis 20.000 € belaufen. Einige wenige staatlichen Hochschulen bieten ebenfalls physiotherapeutische Studiengänge an. Dort kannst Du meistens berufsbegleitend oder dual studieren. Der Master ist nur an vereinzelten Standorten möglich. Als alternatives Studienfach bieten sich die Studiengänge Sportphysiotherapie, Rehabilitationswissenschaften oder Ergotherapie an. Viele deutsche Studenten zieht es außerdem in die Niederlande, um das Fach zu studieren. Denn dort hat das Fach an den Hochschulen eine deutlich längere Tradition.