Ich hab soo Glück hier zu sein
Die Studieninhalte sind so so interessant. Es gibt so spannende Literatur, und ganz viel Freiraum, selbst zu wählen, was mensch vertiefen mag. Es gibt kein stumpfes Mathemachen und auf Kosten des Lebens Profitemaximieren, wie ich es vorher ein Jahr lang in einem Studium mit BWL hatte. Stattdessen wird ganz tief und aus verschiedenen Winkeln thematisiert, was Wirtschaft eigentlich wirklich ist, wie Macht in heutigen Wirtschaftssystemen wirkt, und was dabei warum systematisch zerstört wird. Gesellschaftliche Naturverhältnisse, Care und Versorgung, und ganz viel Kritik an Wissenschaftssystemen gehören auch dazu. Sowohl Transformationstheorie als auch alternative Wirtschaftskonzepte, wie z.B. werden immer wieder thematisiert.
Im ersten Jahr habe ich zum Beispiel viel aus Revolution für das Leben, Reale Utopien, Cannibal Capitalism, Imperiale Lebensweisen, Caliban and the Witch gelesen (manches davon sollten wir lesen, anderes wurde nur erwähnt oder als Zusatzlektüre aufgelistet).
Es spielt immer wieder eine Rolle, einfach selbst zu wählen, was mensch gerne vertiefen möchte, vielleicht welches Buch oder welche Texte lesen. Das kann auch herausfordernd sein. Da die Seminare in 3- bis 6-Tages-Blöcken stattfinden und dann meistens 1-2 Wochen freies Lernen ist, kann es auch sehr herausfordernd sein, sich so frei selbst zu organisieren, und bietet natürlich auch tolle Möglichkeiten.
Durch die kleinen Gruppen gibt es ganz dolle die Möglichkeit, in echte Gespräche zu kommen miteinander und den Dozierenden. Das kann auch herausfordernd sein und lädt ein, in echte Gruppenprozesse zu gehen und sich als Gemeinschaft zu verstehen, in der mensch sich gegenseitig mitnehmen mag. In meinem Gefühl erfordern Seminare, die für alle Teilnehmenden schön und hilfreich sein sollen, immer wieder nach Seminartagen am Abend (online oder in der Hochschule oder im Studihaus) einen Austausch im Jahrgang zu haben, und die Dozierenden darauf hinzuweisen was sich als Jahrgang gewünscht wird, und die Jahrgänge die ich mitbekomme machen das glaube ich, meiner auf jeden Fall. Ich finde das mega schön und stelle es mir so oder so schöner vor als eine Uni, an der es gar nicht erst in Frage kommt überhaupt über Formate zu reden.
Bei Prüfungsleistungen wird so viel möglich gemacht, z.B. statt einer schriftlichen Leistung eine Veranstaltung zu organisieren oder ein Musikprojekt durchzuführen. Bei schriftlichen Prüfung ist auch das Thema (bisher) immer frei wählbar, also wenn mensch sich ganz doll für z.B. Landwirtschaft interessiert oder für Naturverhältnis oder Pflege oder Ökofeminismus, kann mensch das einfach in jeder Prüfungsleistung aus dem Blickwinkel des jeweiligen Moduls thematisieren und vertiefen denke ich.
Was richtig schade ist sind die hohen Kosten, die Menschen von diesem tollen Projekt ausschließen. Die sind glaube ich da, weil die Hochschule leider kein Geld vom Staat bekommt, und sich auch nicht von großen Geldgeber:innen abhängig und beeinflussbar machen will, das ist also nicht Profit den irgendwer abschöpft. Wir organisieren im Studiverein gemeinsam solidarische Strukturen und Stipendien und Supports, damit Menschen hier studieren können ohne die gesamten Gebühren haben zu müssen. Aber da lässt sich ja nicht garantieren, wie viel wer die nächsten 3 Jahre bekommen kann.
Im ersten Jahr habe ich zum Beispiel viel aus Revolution für das Leben, Reale Utopien, Cannibal Capitalism, Imperiale Lebensweisen, Caliban and the Witch gelesen (manches davon sollten wir lesen, anderes wurde nur erwähnt oder als Zusatzlektüre aufgelistet).
Es spielt immer wieder eine Rolle, einfach selbst zu wählen, was mensch gerne vertiefen möchte, vielleicht welches Buch oder welche Texte lesen. Das kann auch herausfordernd sein. Da die Seminare in 3- bis 6-Tages-Blöcken stattfinden und dann meistens 1-2 Wochen freies Lernen ist, kann es auch sehr herausfordernd sein, sich so frei selbst zu organisieren, und bietet natürlich auch tolle Möglichkeiten.
Durch die kleinen Gruppen gibt es ganz dolle die Möglichkeit, in echte Gespräche zu kommen miteinander und den Dozierenden. Das kann auch herausfordernd sein und lädt ein, in echte Gruppenprozesse zu gehen und sich als Gemeinschaft zu verstehen, in der mensch sich gegenseitig mitnehmen mag. In meinem Gefühl erfordern Seminare, die für alle Teilnehmenden schön und hilfreich sein sollen, immer wieder nach Seminartagen am Abend (online oder in der Hochschule oder im Studihaus) einen Austausch im Jahrgang zu haben, und die Dozierenden darauf hinzuweisen was sich als Jahrgang gewünscht wird, und die Jahrgänge die ich mitbekomme machen das glaube ich, meiner auf jeden Fall. Ich finde das mega schön und stelle es mir so oder so schöner vor als eine Uni, an der es gar nicht erst in Frage kommt überhaupt über Formate zu reden.
Bei Prüfungsleistungen wird so viel möglich gemacht, z.B. statt einer schriftlichen Leistung eine Veranstaltung zu organisieren oder ein Musikprojekt durchzuführen. Bei schriftlichen Prüfung ist auch das Thema (bisher) immer frei wählbar, also wenn mensch sich ganz doll für z.B. Landwirtschaft interessiert oder für Naturverhältnis oder Pflege oder Ökofeminismus, kann mensch das einfach in jeder Prüfungsleistung aus dem Blickwinkel des jeweiligen Moduls thematisieren und vertiefen denke ich.
Was richtig schade ist sind die hohen Kosten, die Menschen von diesem tollen Projekt ausschließen. Die sind glaube ich da, weil die Hochschule leider kein Geld vom Staat bekommt, und sich auch nicht von großen Geldgeber:innen abhängig und beeinflussbar machen will, das ist also nicht Profit den irgendwer abschöpft. Wir organisieren im Studiverein gemeinsam solidarische Strukturen und Stipendien und Supports, damit Menschen hier studieren können ohne die gesamten Gebühren haben zu müssen. Aber da lässt sich ja nicht garantieren, wie viel wer die nächsten 3 Jahre bekommen kann.
Tipp: Weiterführende Informationen zum Studium
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- Gute Studieninhalte, gute Literatur, reflektiertes Verständnis der Rolle von Bildung und Wissenschaft, viel Freiraum für eigene Themen und Vertiefung
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