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Uni oder Schule?

Mode- und Designmanagement (B.A.)

Geprüfte Bewertung
  • Studieninhalte
    3.0
  • Dozenten
    4.0
  • Lehrveranstaltungen
    4.0
  • Ausstattung
    5.0
  • Organisation
    2.0
  • Gesamtbewertung
    3.6
Ich habe gerade mein 1. Semester hinter mir und bin relativ zufrieden. Wir haben viel theoretisches (BWL, Marketing, Management, Statistik etc.) aber auch viel praktisches (Entwurfsmethodik (man zeichnet technisch mit der Hand Kleidungsstücke), Technisches Zeichnen (das ist vergleichbar mit mit ersteres, aber nur am PC mit InDesign), Bekleidungstechnologie (man lernt über die Basics beim Nähen und näht selber) etc.). Allerdings ist das "Lernniveau" nicht so hoch wie an einer staatlichen Uni, zum Beispiel in Statistik. Es war für mich vergleichbar mit Mathe aus der Schule und nicht wie an der Uni, zumindest nicht wie das, was meine Freunde aus der staatlichen Uni mir erzählen. Es waren relativ simple Formel in die man einfach irgendwelche Zahlen einsetzen musste. Oder auch in BWL, es war reines auswendig lernen. Wenn man sich mal für 3 Tage hingesetzt hat, dann hatte man die Prüfung bestanden. In meinem Fall habe ich in 3 Tagen 80 Seiten gelernt und habe mit 1,0 bestanden. Ich meine nicht, dass es schlecht ist, ganz im Gegenteil, es hat auch seine Vorteile. Man ist in viel kleineren Gruppen (ca. 20 Personen) und der Dozent kann besser den Inhalt erklären und diesen auch anpassen, wie in der Schule. Ich habe super viel gelernt, so ist das nicht. Die Inhalte sind zu 100% auf das Studium bezogen (also in Statistik zum Beispiel jetzt weniger, aber ihr versteht was ich meine). Aber ich schätze, dass Studieren an einer privaten Uni anders ist als an einer staatlichen. Ich muss mir nicht alles selber beibringen und ich kann Fragen stellen wenn ich etwas nicht verstehe. Ich habe auch Ferien, wenn ich Ferien habe und muss keine Prüfungen währenddessen schreiben, da wir 2 separate Prüfungswochen vor den Ferien haben. Es ist entspannter als eine staatliche Uni und ich würde fast behaupten, dass ich wieder in der Schule bin. Also ich empfehle es jedem, der sich nicht an einer staatlichen Uni mit überfülltem Hörsaal wohlfühlt, wirklich was mit Mode machen will (bei diesem Aspekt bin ich sehr zufrieden mit der Uni, da sie super viele modebezogene Möglichkeiten anbietet) und natürlich, das nötige Kleingeld hat.

P.S.: Hierfür kann die Uni weniger, aber wenn man schon an einer privaten MODEuni studiert oder studieren will, sollte man sich damit abfinden, dass gelästert wird und die Uni schon fast sowas wie ein Catwalk ist. Es laufen natürlich auch "Normalos" rum, aber die meisten, ich würde sagen ungefähr 90-95%, haben einen iPhone, Macbook, und jegliche Designertaschen, von Michael Kors bis zu Chanel, Dior und am häufigsten Louis Vuitton und MCM. Und Designerkleidung natürlich. Wenn du schon Mode studierst muss das Styling auch stimmen ne?! ;)

Aktuelle Bewertungen zum Studiengang

3.3
Mattis , 15.10.2019 - Mode- und Designmanagement
3.3
Moritz , 04.08.2019 - Mode- und Designmanagement
3.7
Julie , 16.07.2019 - Mode- und Designmanagement
2.5
Tanita , 16.05.2019 - Mode- und Designmanagement
2.8
Romy , 13.05.2019 - Mode- und Designmanagement
3.8
Iman , 07.05.2019 - Mode- und Designmanagement
2.3
Anna , 08.04.2019 - Mode- und Designmanagement
2.2
Carla , 26.02.2019 - Mode- und Designmanagement
4.0
Jasmin , 13.02.2019 - Mode- und Designmanagement
3.0
Leon , 29.01.2019 - Mode- und Designmanagement

Über Vy

  • Alter: keine Angabe
  • Geschlecht: Weiblich
  • Abschluss: Ich studiere noch
  • Studienbeginn: 2015
  • Studienform: Vollzeitstudium
  • Weiterempfehlung: Ja
  • Geschrieben am: 04.03.2016