Das Lockdown Studium
Wegen dem Covid-19-Virus habe ich die Hochschule und die Vorlesungen nur online kennengelernt. Bis jetzt war ich nur ein paar Mal dort, zum Beispiel an dem Kennenlerntag und Tag der Offenen Tür ein Jahr zuvor. Die Anmeldung für das Studium verlief nicht unbedingt reibungslos, da es für mich lange unklar gewesen war, wo meine Vorlesungen stattfinden werden (die Hochschule Kaiserslautern hat drei Standorte; Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken). Nach ein paar Emails habe ich endlich erfahren, dass der Bereich Angewandte Pharmazie ausschließlich in Pirmasens stationiert ist. Trotz der Umstände habe ich mich überaus auf das Studium gefreut. Es bietet mir eine Vielfalt an Berufsmöglichkeiten und ab dem vierten Semester kann ich mich nach meinen Vorlieben spezialisieren und eigene Wahlpflichtfächer aussuchen. Besonders informativ ist für mich das Fach "Beispiele aus der Forschung und Industrie", wo verschiedene Firmen und Forschungsergebnisse von Gästen vorgestellt werden. Es erweitert meinen Horizont in Bezug auf die spätere Berufswahl und trifft meine Interessen.
Einige Dozenten konnte ich persönlich kennenlernen, andere nur während der Konferenzen. Alle sind ausnahmslos freundlich, gut erreichbar und gehen auf die Fragen, Wünsche und Anmerkungen ein.
Die Professoren möchten, dass wir, trotz besonderer Umstände, das Studium so wie alle vorherige Studenten erfahren. Leider ist nicht alles möglich, jedoch ist es mir bewusst, dass sie ihr Bestes geben. Auch unter meinen Kommilitonen und mir besteht das Bestreben, aus der Zeit das Beste zu machen.
Einige Dozenten konnte ich persönlich kennenlernen, andere nur während der Konferenzen. Alle sind ausnahmslos freundlich, gut erreichbar und gehen auf die Fragen, Wünsche und Anmerkungen ein.
Die Professoren möchten, dass wir, trotz besonderer Umstände, das Studium so wie alle vorherige Studenten erfahren. Leider ist nicht alles möglich, jedoch ist es mir bewusst, dass sie ihr Bestes geben. Auch unter meinen Kommilitonen und mir besteht das Bestreben, aus der Zeit das Beste zu machen.
- familiäre Atmosphäre, kleine Gruppen, gute Integration, hilfsbereite und verlässliche Professoren, Interessante Aktivitäten und Veranstaltungen auf freiwilliger Basis, Bücher digital, als auch vor Ort zugänglich
- Gelegentlich mangelhafte Organisation im Bereich der Informationsweiterleitung. Diesbezüglich noch ausbaufähig
Wie reagiert deine Hochschule auf die Corona-Krise?
Wie an allen Bildungsorten herrscht Sanitätsregime und die Vorlesungen finden vollständig online statt. Wir wurden durch mehrere Emails informiert und immer auf den Laufendem gehalten, wie man agieren soll und was geplant wurde. Es wurden neue Regelungen für Prüfungen verordnet, wie zum Beispiel eine sofortige Entschuldigung im Falle des Fehlens. Die Hochschule macht ihr Bestes, damit die Studenten in diesem Jahr möglichst keine Nachteile tragen. Man versucht möglichst viel zu digitalisieren, um die Kontaktbeschränkungen einzuhalten, da man sehr auf die Gesundheit aller Studierenden und Arbeitskräften der Hochschule achtet. Die außerordentliche Situation bereitet immer mal wieder kleine oder größere Hürden und Probleme, die jedoch mit Verständnis angenommen werden. Die Anpassungen werden möglichst schnell beseitigt, Hilfe immer gern gesehen und rasch mobilisiert. Es gibt ab und an kleinere Ausrutscher, aufgrund von technischen Problemen oder jemand mal wieder das Mikrofon nicht ausschaltet und seltsame Geräusche mit uns teilt. Dies wird jedoch mit Humor angenommen und das Beste daraus gemacht.