Studiengang mit viel Verbesserungspotential
Insgesamt bietet der Studiengang solide Grundlagen und viele starke Ansätze. Gleichzeitig gibt es strukturelle Punkte, die das Potenzial derzeit bremsen. In mehreren Lehrveranstaltungen fehlt es mitunter an Offenheit für Veränderungen und konstruktives Feedback; das zeigt sich besonders in den ersten Pflichtterminen des Semesters, die organisatorisch oft unübersichtlich verlaufen. Auch die Prüfungen sind – gemessen an ihrer späteren Gewichtung – sehr anspruchsvoll und wirken teilweise unverhältnismäßig.
Im Labor kam es vor, dass Nachfragen zu Rechenwegen nicht zufriedenstellend beantwortet werden konnten; entsprechend fielen die Bewertungen der Laborberichte aus, obwohl für deren Erstellung innerhalb von zwei Wochen teils rund 100 Seiten zu erarbeiten waren.
Blickt man über das Mikrobiologische Institut hinaus – etwa auf die Einrichtungen am Venusberg und in der Uniklinik – wird deutlich, dass Mikrobiologie fakultätsweit stattfindet. Diese Breite sollte sich stärker im Studiengang widerspiegeln. Besonders auffällig ist eine Lücke im immunologischen Grundlagenwissen: Obwohl Immunologie für die Mikrobiologie zentral ist, fehlt ein eigenes Modul. Stattdessen gibt es zahlreiche Pflichtmodule, die im Vergleich weniger relevant erscheinen.
Aus meiner Sicht wären folgende Schritte hilfreich:
- Mehr Offenheit der Lehrenden für Feedback und curriculare Anpassungen
- Bessere Organisation der frühen Pflichtveranstaltungen
- Angemessene Abstimmung von Prüfungsniveau und -gewichtung
- Verlässliche fachliche Begleitung in Praktika und transparente Bewertungskriterien
- Einführung eines eigenständigen Immunologie-Moduls und Straffung weniger zentraler Pflichtinhalte
- Stärkere Einbindung weiterer Institute und Kooperationen
In der derzeitigen Form würde ich den Studiengang persönlich nicht noch einmal wählen, was ich bedauerlich finde – denn das vorhandene Potenzial ist groß. Mit den genannten Anpassungen könnte der Studiengang deutlich gewinnen.
Im Labor kam es vor, dass Nachfragen zu Rechenwegen nicht zufriedenstellend beantwortet werden konnten; entsprechend fielen die Bewertungen der Laborberichte aus, obwohl für deren Erstellung innerhalb von zwei Wochen teils rund 100 Seiten zu erarbeiten waren.
Blickt man über das Mikrobiologische Institut hinaus – etwa auf die Einrichtungen am Venusberg und in der Uniklinik – wird deutlich, dass Mikrobiologie fakultätsweit stattfindet. Diese Breite sollte sich stärker im Studiengang widerspiegeln. Besonders auffällig ist eine Lücke im immunologischen Grundlagenwissen: Obwohl Immunologie für die Mikrobiologie zentral ist, fehlt ein eigenes Modul. Stattdessen gibt es zahlreiche Pflichtmodule, die im Vergleich weniger relevant erscheinen.
Aus meiner Sicht wären folgende Schritte hilfreich:
- Mehr Offenheit der Lehrenden für Feedback und curriculare Anpassungen
- Bessere Organisation der frühen Pflichtveranstaltungen
- Angemessene Abstimmung von Prüfungsniveau und -gewichtung
- Verlässliche fachliche Begleitung in Praktika und transparente Bewertungskriterien
- Einführung eines eigenständigen Immunologie-Moduls und Straffung weniger zentraler Pflichtinhalte
- Stärkere Einbindung weiterer Institute und Kooperationen
In der derzeitigen Form würde ich den Studiengang persönlich nicht noch einmal wählen, was ich bedauerlich finde – denn das vorhandene Potenzial ist groß. Mit den genannten Anpassungen könnte der Studiengang deutlich gewinnen.