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Sehr Interessant
Gute Informatik, enttäuschender Designanteil
Ich habe den Studiengang Mediendesigninformatik nach einer zweijährigen Ausbildung und anschließender zweijähriger Berufstätigkeit als Mediengestalter begonnen. Ausschlaggebend war für mich vor allem das Interesse an Informatik und die damit verbundenen guten Zukunftsperspektiven. Gleichzeitig wollte ich meine bestehenden Designkenntnisse weiter vertiefen. Während meiner Ausbildung hatte ich den Eindruck, dass die Inhalte der Berufsschule stellenweise recht oberflächlich blieben und ich mir ein tieferes Verständnis für Gestaltungskonzepte wünschte.
Inzwischen befinde ich mich im siebten Semester, kurz vor der Bachelorarbeit, und kann den Studiengang rückblickend recht klar einordnen.
Sehr gut geeignet ist Mediendesigninformatik vor allem für Informatikerinnen und Informatiker, die sich kreative Abwechslung wünschen und gerne projektorientiert arbeiten. Es gibt viele praxisnahe Projekte, in denen man eigene Ideen einbringen und sich ausprobieren kann.
Kritisch sehe ich jedoch die deutliche Diskrepanz zwischen den Informatikmodulen der Fakultät IV und den Designmodulen der Fakultät III. In der Informatik sind die Lehrveranstaltungen in der Regel klar strukturiert, mit nachvollziehbaren Lernzielen und einem transparenten Aufbau. In den Designmodulen fehlte mir diese Struktur häufig. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass einige Lehrende nur das Minimum umsetzen und wenig Motivation zeigen, ein wirklich lehrreiches Modul anzubieten. Es gab dabei selbstverständlich auch positive Ausnahmen.
Im direkten Vergleich empfand ich den Designunterricht während meiner Mediengestalterausbildung als qualitativ hochwertiger und didaktisch durchdachter als viele Designmodule im Studium. Positiv ist allerdings, dass man Projekte im Designbereich oft sehr frei und eigenständig angehen kann. Insgesamt muss man jedoch realistisch sagen, dass man durch eine Mediengestalterausbildung häufig über fundiertere Designkenntnisse verfügt als durch dieses Studium. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Studiengang inhaltlich etwa zu einem Drittel aus Design und zu zwei Dritteln aus Informatik besteht.
Ich empfehle Mediendesigninformatik allen, denen ein reines Informatikstudium zu theoretisch oder zu trocken erscheint und die Freude an Gestaltung und UI haben. Wer jedoch nach dem Studium überwiegend oder ausschließlich als Designerin oder Designer arbeiten möchte, dem würde ich eher davon abraten. Der Designanteil ist klar nachrangig. Viele Kommilitoninnen und Kommilitonen haben im Laufe des Studiums festgestellt, dass der Informatikanteil mehr Zeit und Interesse erfordert als erwartet, was teilweise zu einem Studiengangwechsel geführt hat oder dazu, dass sie Informatik beruflich nicht weiterverfolgen möchten.
Für angehende Entwicklerinnen und Entwickler, etwa im Bereich Spieleentwicklung oder Softwareentwicklung mit Fokus auf ansprechende Benutzeroberflächen, ist der Studiengang jedoch eine sehr passende Wahl.
Inzwischen befinde ich mich im siebten Semester, kurz vor der Bachelorarbeit, und kann den Studiengang rückblickend recht klar einordnen.
Sehr gut geeignet ist Mediendesigninformatik vor allem für Informatikerinnen und Informatiker, die sich kreative Abwechslung wünschen und gerne projektorientiert arbeiten. Es gibt viele praxisnahe Projekte, in denen man eigene Ideen einbringen und sich ausprobieren kann.
Kritisch sehe ich jedoch die deutliche Diskrepanz zwischen den Informatikmodulen der Fakultät IV und den Designmodulen der Fakultät III. In der Informatik sind die Lehrveranstaltungen in der Regel klar strukturiert, mit nachvollziehbaren Lernzielen und einem transparenten Aufbau. In den Designmodulen fehlte mir diese Struktur häufig. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass einige Lehrende nur das Minimum umsetzen und wenig Motivation zeigen, ein wirklich lehrreiches Modul anzubieten. Es gab dabei selbstverständlich auch positive Ausnahmen.
Im direkten Vergleich empfand ich den Designunterricht während meiner Mediengestalterausbildung als qualitativ hochwertiger und didaktisch durchdachter als viele Designmodule im Studium. Positiv ist allerdings, dass man Projekte im Designbereich oft sehr frei und eigenständig angehen kann. Insgesamt muss man jedoch realistisch sagen, dass man durch eine Mediengestalterausbildung häufig über fundiertere Designkenntnisse verfügt als durch dieses Studium. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Studiengang inhaltlich etwa zu einem Drittel aus Design und zu zwei Dritteln aus Informatik besteht.
Ich empfehle Mediendesigninformatik allen, denen ein reines Informatikstudium zu theoretisch oder zu trocken erscheint und die Freude an Gestaltung und UI haben. Wer jedoch nach dem Studium überwiegend oder ausschließlich als Designerin oder Designer arbeiten möchte, dem würde ich eher davon abraten. Der Designanteil ist klar nachrangig. Viele Kommilitoninnen und Kommilitonen haben im Laufe des Studiums festgestellt, dass der Informatikanteil mehr Zeit und Interesse erfordert als erwartet, was teilweise zu einem Studiengangwechsel geführt hat oder dazu, dass sie Informatik beruflich nicht weiterverfolgen möchten.
Für angehende Entwicklerinnen und Entwickler, etwa im Bereich Spieleentwicklung oder Softwareentwicklung mit Fokus auf ansprechende Benutzeroberflächen, ist der Studiengang jedoch eine sehr passende Wahl.
- Sehr gute Abwechslung!
- Wer mit dem Anspruch ins Studium geht, Design systematisch und auf hohem Niveau zu erlernen, wird vermutlich enttäuscht.
Wie gut ist deine Hochschule digital aufgestellt?
Alle relevanten Dokumente wie Vorlesungsunterlagen werden über die Lernplattform Moodle zur Verfügung gestellt. Teilweise werden Lehrveranstaltungen zusätzlich als Video angeboten. Auch Abgaben erfolgen zentral über Moodle.
Die Hochschule verfügt über viele PC-Pool-Räume, sodass auch ohne eigenen Laptop gearbeitet werden kann. Für ein Informatikstudium ist ein eigener Laptop jedoch von Vorteil.
Die Hochschule verfügt über viele PC-Pool-Räume, sodass auch ohne eigenen Laptop gearbeitet werden kann. Für ein Informatikstudium ist ein eigener Laptop jedoch von Vorteil.