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Studinahe Dozenten
Das Übersetzungsstudium
Latein (Staatsexamen) Lehramt
Latein zu studieren heißt vor allem eins: Übersetzen und das viel und immer. Es gibt nahezu kein Modul, in dem die Übersetzung kein Bestandteil des Curriculums ist. Ergibt bei einer Fremdsprache irgendwo natürlich auch Sinn, es sollte nur jedem bewusst sein, wenn man erwägt, sich dieses Fach zum Studienziel zu machen. Dies hat aber auch den Vorteil, dass Latein wesentlich praxisnaher ist als viele der anderen Fächer. Ich bspw. studiere Deutsch im Zweitfach und da muss man leider sagen, dass, so abwechslungsreich das Modul-Angebot auch ist, viele der Sachen, die man dort lernt, zwar interessant sind, jedoch nichts mit dem zu tun haben, was in der Schule tatsächlich relevant ist. Übersetzen hingegen ist der Latein-Lehrers täglich Brot, somit kommt einem das hier zugute und die große Varianz an behandelten Autoren erweitert nur das Repertoire. Die Dozenten sind eigentlich alle einsame spitze.
Wie gut ist deine Hochschule digital aufgestellt?
Digitale Erreichbarkeit in jederlei Hinsicht ist stark vom Dozenten abhängig. Grundsätzlich bietet die Uni mehrere Möglichkeiten, um Materialien zur Verfügung zu stellen und auch, um mit Lehrkräften in Kontakt zu treten, wie gut/oft diese allerdings von den Dozenten genutzt werden, ist unterschiedlich. In Latein speziell beschränkt sich das Online-Angebot meistens auf die VL-/Seminar-Folien und Originaltexte, aber immerhin sind die Dozenten gut erreichbar.