Geprüfte Bewertung

Traumstudium für Kultur- und Praxisliebhaber

Kulturarbeit (B.A.)

Geprüfte Bewertung
  • Studieninhalte
    5.0
  • Dozenten
    5.0
  • Lehrveranstaltungen
    5.0
  • Ausstattung
    3.0
  • Organisation
    4.0
  • Bibliothek
    4.0
  • Gesamtbewertung
    4.3
Kulturarbeit ist in vielen Dingen ein durchaus ungewöhnlicher und besonderer Studiengang. Kultur an einer FH zu studieren, ist in Deutschland sonst nirgends möglich. Mit knapp 30 Leuten im eigenen Jahrgang kennt man sich gut und ist stets gut vernetzt, auch zu den höheren Jahrgängen. Die Dozenten kennen einem beim Namen und generell herrscht sehr viel persönliche Nähe zwischen Studenten und Lehrenden. Zu Beginn kann es sehr verschult wirken, bereits ab dem 2. Semester kann man aber bereits ein paar Fächer wählen (im Bereich Ästhetik oder International) und später ja dann sowieso. Ein riesen Vorteil ist natürlich, dass man immer in die gewünschten Kurse reinkommt. Es gibt keine Wartelisten! Auch ist es möglich, Kurse an einer anderen Uni zu besuchen und diese dann für den Studiengang anrechnen zu lassen (Beispiel Sprachkurse, aber auch andere).
Die Orga ist nicht immer ideal, aber trotzdem gut.
Campus und Mensa sind auch in Ordnung, das Personal immer sehr nett und sehr witzig.
Dadurch, dass die FH nicht so viel Geld hat, gibt es u.a. keine Lizenzen für Word etc. für Studis. Das ist bisschen schade.

Mega gut ist aber die Jobvermittlung bereits während dem Studium. Viele Alumni bleiben im Raum Brandenburg/Berlin und schicken Studijobs oder Praktikumsstellen an den Studiengang. Ich habe hier bereits einige Jobs bekommen, an die ich ohne den Kontakt über den Studiengang nicht gekommen wäre. Generell lädt Brandenburg/Berlin dazu ein, sich in der Kulturlandschaft und unterschiedlichen Kultursparten auszuprobieren, da es einfach mega viele Angebote gibt.

Die Kurse sind praxisnah. So wird zum Beispiel die Theorie der Kulturvermittlung mit Exkursionen in Berlin kombiniert und theoretische Grundlagen des Kultur- und Projektmanagements in der Projektphase im 3. Semester in die Praxis überführt. Um nur mal ein paar Beispiele zu nennen...

Wer wirklich intensiv hauptsächlich Kulturtheorie studieren will, ist hier falsch. Zwar beschäftigen wir uns auch mit Bourdieu, Adorno, Benjamin etc. aber nicht in der Intensität, wie es ein Hochschulstudium an einer Uni wohl tun wird. Da wir außerdem auch nicht wirklich Vorlesungen haben, sondern Seminare, bestehen Prüfungsleistungen öfter auch aus einer Gruppenarbeit oder einem Referat. Hausarbeiten und Klausuren gibt es natürlich auch, aber alles überschaubar und machbar.

Ich fühle mich hier sehr gut aufgehoben und habe noch keinen Tag bereut, mich für Kulturarbeit entschieden zu haben.
Meine anfänglichen Bedenken, dass es wie Schule werden könnte, haben sich nicht bestätigt und auch die Studiengangsgröße von nur 30 Leuten empfinde ich sehr positiv.

Alles in allem: Top!
  • Studiumsinhalte, engagierte Dozenten, gute Vernetzung mit Kommilitonen und Alumni, praxisnah, tolle Stimmung im Studiengang
  • Manche Kursangebote überschneiden sich mit Pflichtkursen, hier hilft aber meist ein persönliches Gespräch, Dozenten sind dann engagiert es trotzdem für einen möglich zu machen

Aktuelle Bewertungen zum Studiengang

3.8
Margaryta , 07.06.2019 - Kulturarbeit
4.5
Dariya , 20.03.2019 - Kulturarbeit
4.0
Carla , 19.09.2018 - Kulturarbeit
3.7
Nora , 16.08.2018 - Kulturarbeit
4.3
Louisa , 12.03.2018 - Kulturarbeit
3.7
Laura , 30.12.2017 - Kulturarbeit
3.8
Reimund , 13.12.2016 - Kulturarbeit
4.4
Kulturarbeiterin , 25.06.2014 - Kulturarbeit

Über Anonyma

  • Alter: 21-23
  • Geschlecht: Weiblich
  • Studienbeginn: 2017
  • Studienform: Vollzeitstudium
  • Standort: Campus Fachhochschule
  • Weiterempfehlung: Ja
  • Geschrieben am: 12.07.2018