Ein bisschen DIY schadet nicht
Schreiben lernt man bei diesem Studiengang nicht - das sollte man bereits mitbringen, ähnlich wie in einem Kunststudium, wo Zeichnen eine Voraussetzung ist. Analog dazu geht es in dem Studiengang darum, Problemstellungen möglichst kreativ zu lösen. Diese variieren von Seminar zu Seminar. Und die Seminare sind wiederum an das aktuelle Themenangebot gebunden. Es gibt z.B. welche zum Verfassen verschiedener Textgattungen (Gedichte, Kurzgeschichten, Krimis, Hörstücke...), schreibtechnischere (Konstruktion von Figuren nach verschiedenen psychologischen Modellen) oder rein theoretische (Das bürgerliche Trauerspiel, Hysterie um 1900).
Es werden einerseits Dozent*innen der Germanistik, Lit. Wissenschaft oder Komparatistik eingesetzt, andererseits trifft man auch auf viele Gastdozent*innen. Da ist dann die Idee, dass man durch Vitamin B Kontakte z.B. zum WDR knüpfen kann oder zu Literaturhäusern. Enttäuschend sind etwas die Module der ersten Semester: Das ist der Theorieteil. Aber was interessiert mich mittelalterliche Rhetorik, wenn ich für die Zeitung schreiben will? Da ist die Möglichkeit des Wissenstransfers zu wenig gegeben, meiner Meinung nach.
Mein Tipp für alle, die dieses Fach studieren wollen: Nehmt euch Zeit. Seht euch um. Macht so viele verschiedene Kurse wie möglich mit, selbst wenn ihr sie nicht braucht. Nehmt die Schreibkurse aus dem extracurriculären Teil des Uniangebots mit. Versucht, möglichst früh einen Nebenjob zu ergattern, wo ihr schreiben könnt. Tobt euch nebenbei in der Textwerkstatt des Studiengangs aus, schreibt für das Studierendenmagazin philtrat, lernt bei Kölncampus Radio, schließt euch einer Schreibgruppe an oder gründet eine eigene - und hört auf gar keinen Fall auf, Texte zu verfassen. Das ist der größte Fehler, den ihr begehen könnt: Euch zu sehr auf das Studium zu fokussieren oder auf euren Job und dadurch das, was euch erst zum Studiengang motiviert hat, zu vernachlässigen. Dann werdet ihr am Ende eine wirklich vielseitige Schreibausbildung erhalten haben.
Es werden einerseits Dozent*innen der Germanistik, Lit. Wissenschaft oder Komparatistik eingesetzt, andererseits trifft man auch auf viele Gastdozent*innen. Da ist dann die Idee, dass man durch Vitamin B Kontakte z.B. zum WDR knüpfen kann oder zu Literaturhäusern. Enttäuschend sind etwas die Module der ersten Semester: Das ist der Theorieteil. Aber was interessiert mich mittelalterliche Rhetorik, wenn ich für die Zeitung schreiben will? Da ist die Möglichkeit des Wissenstransfers zu wenig gegeben, meiner Meinung nach.
Mein Tipp für alle, die dieses Fach studieren wollen: Nehmt euch Zeit. Seht euch um. Macht so viele verschiedene Kurse wie möglich mit, selbst wenn ihr sie nicht braucht. Nehmt die Schreibkurse aus dem extracurriculären Teil des Uniangebots mit. Versucht, möglichst früh einen Nebenjob zu ergattern, wo ihr schreiben könnt. Tobt euch nebenbei in der Textwerkstatt des Studiengangs aus, schreibt für das Studierendenmagazin philtrat, lernt bei Kölncampus Radio, schließt euch einer Schreibgruppe an oder gründet eine eigene - und hört auf gar keinen Fall auf, Texte zu verfassen. Das ist der größte Fehler, den ihr begehen könnt: Euch zu sehr auf das Studium zu fokussieren oder auf euren Job und dadurch das, was euch erst zum Studiengang motiviert hat, zu vernachlässigen. Dann werdet ihr am Ende eine wirklich vielseitige Schreibausbildung erhalten haben.
Wie gut ist deine Hochschule digital aufgestellt?
Während Corona haben die virtuellen Seninare ziemlich gut funktioniert. Was ich als verbesserungsnötig empfinden würde, sind eher die Räumlichkeiten und die Bibliothek. Letztere ist viel zu klein und zu schlecht mit Licht, Steckdosen, Luft und Sitzplätzen ausgestattet. Und bei ersteren fühlt man sich im Philosophikum z.T. wie im Knast. Es gibt echt fensterlose Seminarräume. Wer hat sich das nur ausgedacht?
Frio hat 12 Fragen aus unserer Umfrage beantwortet
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Den WLAN Empfang auf dem Campus finde ich gut.
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Ich freue mich über Klimaanlagen in manchen Hörsälen.
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Auch wenn ich Student bin, gehe ich nicht jede Woche feiern.
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Ich wohne in einer WG.
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Viele meiner Dozenten kommen aus der Praxis.
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Ich habe keine Anwesenheitspflicht in meinem Studium.
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Für mich ist das Lernpensum genau richtig.
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Während meines Studiums fühle ich mich gut betreut.
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Die Erreichbarkeit der Studiengangsleitung finde ich sehr gut.
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Neben dem Studium habe ich einen Studentenjob.
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Ich ernähre mich vegetarisch.
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Meine Dozenten kann ich sehr gut erreichen.