Eine warnende Perspektive zum Studium am KIT
Das KIT hat zwar seine Stärken und bietet akademische Exzellenz, aber Studierende, insbesondere internationale Studierende, sollten sich über einige systemische Probleme in bestimmten Fachbereichen im Klaren sein, bevor sie sich für ein Studium hier entscheiden.
Mangelnde Zusammenarbeit mit der Industrie
Ein großer Nachteil ist die Zurückhaltung der Fakultät gegenüber einer Zusammenarbeit mit der Industrie bei Abschlussarbeiten. Anstatt die Studierenden zu ermutigen, sich mit realen Anwendungen auseinanderzusetzen und praktische Erfahrungen zu sammeln, erschwert das System dies oft unnötig. Meiner Erfahrung nach werden Studierende davon abgehalten, Partnerschaften mit der Industrie einzugehen, was ihre berufliche Entwicklung erheblich einschränkt.
Dies ist bedauerlich, zumal viele talentierte Personen in der Fakultät der Industrie unbekannt bleiben. Aus meinen Gesprächen mit Vertretern der Industrie geht klar hervor, dass die Fakultät und ihre Dozenten außerhalb der Region Karlsruhe nur begrenzt bekannt sind. Eine Stärkung der Beziehungen zur Industrie könnte die Beschäftigungsfähigkeit der Studierenden erheblich verbessern und das Ansehen der Fakultät steigern.
Widerstand gegen interdisziplinäres Lernen
Es gibt auch eine spürbare Zurückhaltung, Studierenden die Teilnahme an relevanten und modernen Kursen, wie „Maschinelles Lernen und AI”, aus anderen Fachbereichen zu gestatten. Die Professoren sind oft unflexibel und resistent gegenüber Veränderungen, was die Entwicklung eines dynamischeren und relevanteren Lehrplans behindert.
Schlechte Prüfungsplanung und akademische Bürokratie
Kindische interne Politik wirkt sich ebenfalls negativ auf die Prüfungsplanung aus. Wenn beispielsweise zwei Ihrer Prüfungen am selben Tag stattfinden, wird Ihnen oft gesagt, dass Sie bis zum nächsten Jahr warten müssen, um eine davon zu wiederholen. Für internationale Studierende kann dies einen verlängerten Aufenthalt, höhere Kosten und Visaprobleme bedeuten – und das alles für eine einstündige Prüfung. Das System scheint diesen Herausforderungen gegenüber gleichgültig zu sein.
Vorlesungsfreie Zeit: Eine Fehlbezeichnung
Die sogenannte „vorlesungsfreie Zeit” ist selten frei. Hausarbeiten, Blockkurse und Prüfungen füllen die gesamte Pause aus und bieten den Studierenden keine echte Auszeit. Blockkurse, oft ganztägige Veranstaltungen an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen, sind schlecht konzipiert und ineffizient. Diese Themen würden besser während des regulären Semesters unterrichtet werden. Das Fehlen echter Pausen führt zu Burnout und beeinträchtigt sowohl das Lernen als auch das Wohlbefinden.
Ratschläge für internationale Studierende
An internationale Studierende: Nehmt euch Zeit, um zu verstehen, wie die Dinge hier funktionieren, insbesondere wie Prüfungen aufgebaut sind, wie man Antworten im erwarteten Format verfasst und was man braucht, um gute Noten zu erzielen. Leider sind viele deutsche Studierende möglicherweise nicht bereit oder in der Lage, dies zu erklären. Holt euch daher Ratschläge von anderen internationalen Studierenden, die dies bereits durchlaufen haben. Und vor allem: Achtet auf eure körperliche und geistige Gesundheit.
Alternative Empfehlungen
Wenn ihr noch überlegt, wo ihr studieren möchtet, würde ich euch empfehlen, euch andere Universitäten wie die RWTH Aachen oder die Universität Potsdam anzuschauen. In Aachen gibt es eine Niederlassung von Schlumberger in der Nähe und die Stadt ist gut an Industriegebiete wie Essen und Kassel angebunden. Potsdam liegt in der Nähe des GFZ, und eine Tätigkeit dort als HiWi kann euren Lebenslauf erheblich aufwerten.
Sie könnten auch Universitäten in Norwegen oder Frankreich in Betracht ziehen, wo die Industrie stärker vertreten ist (z. B. Equinor, Total). Achten Sie darauf, nicht in die „Prestigefalle” von Institutionen wie dem KIT oder anderen TU9-Universitäten zu tappen.
Überlegen Sie immer, ob der Wert, den Sie erhalten, wirklich die Zeit, Mühe und den Stress wert ist, die Sie investieren.
Mangelnde Zusammenarbeit mit der Industrie
Ein großer Nachteil ist die Zurückhaltung der Fakultät gegenüber einer Zusammenarbeit mit der Industrie bei Abschlussarbeiten. Anstatt die Studierenden zu ermutigen, sich mit realen Anwendungen auseinanderzusetzen und praktische Erfahrungen zu sammeln, erschwert das System dies oft unnötig. Meiner Erfahrung nach werden Studierende davon abgehalten, Partnerschaften mit der Industrie einzugehen, was ihre berufliche Entwicklung erheblich einschränkt.
Dies ist bedauerlich, zumal viele talentierte Personen in der Fakultät der Industrie unbekannt bleiben. Aus meinen Gesprächen mit Vertretern der Industrie geht klar hervor, dass die Fakultät und ihre Dozenten außerhalb der Region Karlsruhe nur begrenzt bekannt sind. Eine Stärkung der Beziehungen zur Industrie könnte die Beschäftigungsfähigkeit der Studierenden erheblich verbessern und das Ansehen der Fakultät steigern.
Widerstand gegen interdisziplinäres Lernen
Es gibt auch eine spürbare Zurückhaltung, Studierenden die Teilnahme an relevanten und modernen Kursen, wie „Maschinelles Lernen und AI”, aus anderen Fachbereichen zu gestatten. Die Professoren sind oft unflexibel und resistent gegenüber Veränderungen, was die Entwicklung eines dynamischeren und relevanteren Lehrplans behindert.
Schlechte Prüfungsplanung und akademische Bürokratie
Kindische interne Politik wirkt sich ebenfalls negativ auf die Prüfungsplanung aus. Wenn beispielsweise zwei Ihrer Prüfungen am selben Tag stattfinden, wird Ihnen oft gesagt, dass Sie bis zum nächsten Jahr warten müssen, um eine davon zu wiederholen. Für internationale Studierende kann dies einen verlängerten Aufenthalt, höhere Kosten und Visaprobleme bedeuten – und das alles für eine einstündige Prüfung. Das System scheint diesen Herausforderungen gegenüber gleichgültig zu sein.
Vorlesungsfreie Zeit: Eine Fehlbezeichnung
Die sogenannte „vorlesungsfreie Zeit” ist selten frei. Hausarbeiten, Blockkurse und Prüfungen füllen die gesamte Pause aus und bieten den Studierenden keine echte Auszeit. Blockkurse, oft ganztägige Veranstaltungen an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen, sind schlecht konzipiert und ineffizient. Diese Themen würden besser während des regulären Semesters unterrichtet werden. Das Fehlen echter Pausen führt zu Burnout und beeinträchtigt sowohl das Lernen als auch das Wohlbefinden.
Ratschläge für internationale Studierende
An internationale Studierende: Nehmt euch Zeit, um zu verstehen, wie die Dinge hier funktionieren, insbesondere wie Prüfungen aufgebaut sind, wie man Antworten im erwarteten Format verfasst und was man braucht, um gute Noten zu erzielen. Leider sind viele deutsche Studierende möglicherweise nicht bereit oder in der Lage, dies zu erklären. Holt euch daher Ratschläge von anderen internationalen Studierenden, die dies bereits durchlaufen haben. Und vor allem: Achtet auf eure körperliche und geistige Gesundheit.
Alternative Empfehlungen
Wenn ihr noch überlegt, wo ihr studieren möchtet, würde ich euch empfehlen, euch andere Universitäten wie die RWTH Aachen oder die Universität Potsdam anzuschauen. In Aachen gibt es eine Niederlassung von Schlumberger in der Nähe und die Stadt ist gut an Industriegebiete wie Essen und Kassel angebunden. Potsdam liegt in der Nähe des GFZ, und eine Tätigkeit dort als HiWi kann euren Lebenslauf erheblich aufwerten.
Sie könnten auch Universitäten in Norwegen oder Frankreich in Betracht ziehen, wo die Industrie stärker vertreten ist (z. B. Equinor, Total). Achten Sie darauf, nicht in die „Prestigefalle” von Institutionen wie dem KIT oder anderen TU9-Universitäten zu tappen.
Überlegen Sie immer, ob der Wert, den Sie erhalten, wirklich die Zeit, Mühe und den Stress wert ist, die Sie investieren.
- KIT bietet ein hohes akademisches Niveau mit Wachstumspotenzial, wenn es besser unterstützt wird.
- Die Fakultät behindert die Zusammenarbeit mit der Industrie, mangelt es an Flexibilität im Lehrplan, leidet unter einer schlechten Prüfungsplanung, ineffektiven Lehrformaten und bietet nur minimale Unterstützung für internationale Studierende.
Wie gut ist deine Hochschule digital aufgestellt?
Die Universität gibt sich alle Mühe, digital zu sein, sie hält Kontakt zu den Studierenden, holt regelmäßig Feedback ein, und das scheint auch meistens zu funktionieren.
Anonym hat 7 Fragen aus unserer Umfrage beantwortet
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Über die Klimaanlagen in allen Hörsälen bin ich sehr froh.
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Ich finde, an unserer Hochschule herrscht eine Ellbogengesellschaft.
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Mein Studium überfordert mich. Der Anspruch ist zu hoch.
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Ein paar meiner Dozenten kommen sogar aus der Praxis.
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In manchen Kursen habe ich eine Anwesenheitspflicht.
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Die Erreichbarkeit der Studiengangsleitung finde ich sehr gut.
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Ich bin sehr einfach in meine Wunschkurse gekommen.