Kurzbeschreibung

Der Studiengang Schauspiel und Inszenierung sieht die Entwicklung einer individuellen Medienpersönlichkeit im Mittelpunkt. Dabei werden die praktischen und theoretischen Methoden mit wissenschaftlichen und künstlerischen Elementen verbunden. Eine große Besonderheit an diesem Studiengang ist die die Performance-Ausbildung, die nicht nur vor der Kamera gelehrt wird, sondern auch hinter der Kamera. Filmschauspiel und Regie werden als Einheit betrachtet und dementsprechend auch vermittelt.

Schwerpunkte liegen in der Vermittlung und Reflexion filmischer Inhalte. Zu den Fachgebieten des Grundlagenstudium gehören neben dem Filmschauspiel und der Inszenierung, Module wie audiovisuelle Philosophie und Filmtheorie, künstlerische Grundkurse in Gestaltung, Bewegung, Musik und Stimme, sowie der Umgang mit umfangreicher Filmtechnik. Nach dem Grundlagenstudium hast du die Wahl dich zwischen den Spezialisierungen Filmschauspiel und Regie oder Filmbildung zu entscheiden.

Schauspielübung hinter der Kamera
Quelle: DEKRA | Hochschule für Medien 2019

Vollzeitstudium

Regelstudienzeit
6 Semester tooltip
Gesamtkosten
23.970 €
Unterrichtssprachen
Deutsch
Abschluss
Bachelor of Arts
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Inhalte

Grundlagen des Schauspiels und praktische Psychologie
Es werden Grundlagen der Psychologie sowie des Schauspiels anhand praktischer, psychologischer, situativer Inszenierung vermittelt. Darauf aufbauend werden die Grundbegriffe des Spiels in Form von Beobachtung und Handlung erarbeitet.

Bewegung, Stimme und Darstellung I und II
Körperbewusstsein und Ausdruck stehen im Mittelpunkt dieser Module. Der Körper wird als Werkzeug und Kommunikationsmittel definiert, Atem- und Stimmarbeit bilden dazu einen wichtigen Teil der Lehreinheiten. Neben einem Zeichenkurs, der im ersten Teil den menschlichen Körper in den Mittelpunkt der Darstellung stellt, steht im zweiten Modul die Erfahrung von grundlegenden Arbeiten mit analoger Fotografie und Film (Super8) für die konkrete Darstellung des Körpers im Vordergrund.

Schauspiel und Inszenierung
Am Anfang dieses Moduls stehen das Beobachten und Bewerten betrachteter inszenatorischer Momente, sowie die darauf bezogene Handlung. Weitere Themen sind das Erarbeiten und Verstehen von Situation, Vorgang und Handlungsziel. Der Begriff des Untertextes wird in Theorie und Praxis geklärt und die Definition der "5 Ws" für das Spiel und die Inszenierung wird praktisch erarbeitet: Wer handelt? Wo handelt der Charakter? Was passiert in der Szene? Was passierte davor? Worum geht es eigentlich?

Soziologie als audiovisuelle Philosophie
Aufbauend auf den Schriften von Roland Barthes werden seine soziologischen Betrachtungen zur Kunst und Kultur ins Verhältnis zu den audiovisuellen Medien gesetzt und auf ihren philosophischen Anteil hin untersucht: Wo verbindet sich die beschreibende Soziologie mit der visionären Philosophie? Soziologie wird als beschreibende Kraft für Werke in den Medien vermittelt.

Filmisches Selbstportrait
Die Studierenden beschäftigen sich mit den bereits vorhandenen Sujets und Möglichkeiten des künstlerischen Selbstportraits. Sie werden befähigt, mit ihren eigenen Erfahrungen und Ideen eine audiovisuelle Arbeit mit einfachsten Mitteln zu erstellen, in dessen Mittelpunkt sie selber agieren. Die Eigeninszenierung bei gleichzeitiger Erarbeitung von 'echten Momenten' steht im Fokus des Moduls.

Tanz, Musik instrumental und Diktion
Die Studierenden erhalten einen umfassenden Einblick in den tänzerischen Ausdruck des Schauspielens. Dies geht übergreifend einher mit dem Erlernen der Grundfertigkeiten zum Spielen von Musikinstrumenten. Auch praktische Sprecherfahrung im Sinne einer Diktion gelehrt. Der Zusammenhang von Denken, Sprechen und Ausdruck steht mit diesen Lehrinhalten im Zentrum des Moduls.

Synchronsprechen
Im Modul beschäftigen sich die Studierenden mit Theorie und Praxis des Synchronsprechens anhand der Analyse von bestehenden synchronisierten Filmwerken. Darüber hinaus wird ein Dialogbuch entwickelt Takes werden erstellt. Es erfolgt ein umfassender Einblick die Arbeit im Studio als Synchronsprecher/-in. Weiterhin wird die allgemeine Sprecherpraxis anhand der Aufnahme von Audiofiles erlernt, dabei werden immer beide Seiten, vor und hinter dem Mikrofon, betrachtet.

Voraussetzungen

Das Studium an der DEKRA | Hochschule für Medien ist als Erststudium konzipiert und dauert insgesamt sechs Semester. Praktika oder Berufserfahrungen sind deshalb keine Zulassungsvoraussetzungen, sie können aber eine wichtige Entscheidungshilfe bei der Wahl des Studiengangs sein.

Formale Voraussetzung ist die Hochschulzugangsberechtigung (Abitur, Fachhochschulreife, o.ä.). Es gibt keinen Numerus clausus (NC) und keine weiteren andere Voraussetzungen, wie Mappen, Filme, Artikel etc.

Vor dem Abschluss deines Studienvertrages bieten wir an: ein persönliches Beratungsgespräch mit der Studienberatung, einen Motivationstest, eine Kurzprüfung des Immatrikulationsantrag, was dort zu beachten ist, findest du in unserer Checkliste.

Für alle Fragen rund um deine Bewerbung, ein kostenloses Probestudium, die Finanzierung oder die Vereinbarung eines individuellen Beratungstermins steht dir unsere Studienberatung mit Rat und Tat zur Seite.

Studienbeginn
Wintersemester
Standorte
Berlin
Hinweise
Finanzierung über 34 Monate mit 705,00 € monatl. möglich
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Bewerbungszeitraum ist ganzjährig, d.h. wenn du Interesse an einem Studium hast, kannst du jederzeit eine Bewerbung für das kommende Wintersemester einreichen.

Die Studierenden können sich jeweils zum Wintersemester einschreiben. Das Studium beginnt dann zum 1. Oktober eines jeden Jahres. Im Nachrückverfahren werden auch nach Semesterbeginn (i.d.R. bis zum Jahresende) noch einzelne, freie Studienplätze vergeben. Wenn du gern einen Einblick in dein Studium haben möchtest, kannst du gern zu einem kostenlosen Probestudium kommen.

Melde dich für eine Terminvereinbarung bei unserer Studienberatung unter Tel: +49 30 29 00 80 233, per Mail studienberatung@dekrahochschule.de oder lass dich über das Rückrufformular auf unserer Webseite zurückrufen.

Quelle: DEKRA | Hochschule für Medien 2019

Die Spezialisierung Filmbildung/Medienpädagogik befähigt zur Arbeit im Bereich Filmbildung, beispielsweise in Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen oder innerhalb der Erwachsenenbildung. Die erlernten Tools für eine Filmvermittlung ermöglichen die Arbeit innerhalb qualitativ bewertender und ausführender Funktionen bei Filmfestivals und kulturellen Veranstaltungen. Außerdem befähigt die Vertiefung zur Arbeit im Rahmen der Filmkritik oder der Filmbewertung, beispielsweise im Bereich FSK oder innerhalb der Jugendarbeit.

Die Spezialisierung Filmschauspiel und Regie liegt der Fokus auf medienspezifischem Spiel und filmischer Inszenierung. Dabei werden der Prozess von der Idee bis zur Performance vor der Kamera und die Reflexion dessen in unterschiedlichen Modulen gelehrt. Diese Spezialisierung befähigt neben der Regieassistenz auch zu Berufen in den Bereichen der darstellenden Kunst, Schauspiel und Theater.

Quelle: DEKRA | Hochschule für Medien 2019

Im Fokus: Deine berufliche Karriere:
Das Studium ist darauf ausgerichtet, den Studierenden durch eine praxisorientierte Lehre und ein studienintegriertes Praktikum ein breites Fundament für ihren zukünftigen Berufsalltag zu vermitteln.

Intensive Lehre in kleinen Studiengruppen:
Lehre und Studienprojekte finden in kleinen Studiengruppen statt. Damit sind eine intensive Betreuung und ein enger Kontakt mit den Lehrenden der Hochschule gewährleistet. Wir bieten gut ausgestattete Räume, moderne Technik, aktuelle Lernmaterialien und ein hohes Service-Niveau.

Enger Kontakt zwischen Hochschule und Wirtschaft:
Zahlreiche Partnerschaften und Kooperationen in unterschiedlichen Bereichen von Medien, Kultur und Wirtschaft sorgen für direkten Austausch mit erfahrenen Fachleuten aus der Medienpraxis.

Geringe Abbruchquote:
Die Abbruchquote unserer Studierenden liegt bei gerade einmal 6%. Zum Vergleich: an einer staatlichen Hochschule bricht durchschnittlich jeder Dritte sein Bachelorstudium ab.

Quelle: DEKRA | Hochschule für Medien 2019

Das Studium an der DEKRA | Hochschule für Medien ist darauf ausgerichtet, den Studierenden ein breites Fundament für den Berufsalltag zu vermitteln. Der enge Bezug zwischen Lehre und Praxis wird daher durch ein mindestens 12-wöchiges Praktikum in einem studienrelevanten Bereich intensiviert. Aber, die besten technischen Fähigkeiten sind in der Medienbranche nichts ohne ein vitales Netzwerk. Das Praktikum ist also nicht nur dazu gedacht, sich auszuprobieren, sondern aktiv an einem eigenen Netzwerk zu bauen. Bei den vielfältigen Möglichkeiten, die sich in der Medienbranche auftun, gibt es kein Patentrezept für den Berufseinstieg. Damit unsere Studierenden nicht alleine vor der großen Herausforderung Berufseinstieg stehen, hat die DEKRA | Hochschule für Medien mit dem Career Service eine Anlaufstelle für alle Fragen zu Praktikum und Berufseinstieg geschaffen.

Quelle: DEKRA | Hochschule für Medien 2019

Die DEKRA | Hochschule für Medien ist eine staatlich anerkannte und durch den Wissenschaftsrat akkreditierte Hochschule mit Sitz in Berlin-Friedrichshain. Sie bietet aktuell vier Studiengänge mit dem Abschluss Bachelor of Arts an: Kommunikationsmanagement, Journalismus und PR, Film und Fernsehen sowie Schauspiel und Inszenierung. Unsere Studiengänge sind auf die Herausforderungen der modernen Medienlandschaft zugeschnitten und bieten ein anwendungsorientiertes wie praxisnahes Studium von Medienprofis für Medienprofis.

Als junge Medienhochschule sehen wir unsere Aufgabe darin, ein qualitativ hochwertiges und effektives Bildungsangebot bereitzustellen, das unsere Studierenden auf die Handlungsanforderungen einer komplexen und sich wandelnden Medienwelt vorbereitet. Dieses Angebot soll flexibel auf die Bedürfnisse und Entwicklungen der nationalen und internationalen Medienwirtschaft reagieren können.

Quelle: DEKRA | Hochschule für Medien 2019

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