Kurzbeschreibung

Der Bachelorstudiengang Expressive Arts in Social Transformation qualifiziert für die künstlerische Arbeit in sozialen und gesellschaftlichen Bereichen und bietet darauf aufbauend Zugang zu den Masterstudiengängen Kunstanaloges Coaching sowie Intermediale Kunsttherapie. Künstlerisch mit Menschen arbeiten: in Bildungseinrichtungen, im Stadtteil, im Strafvollzug, im Museum, in Unternehmen, mit Kindern, mit alten Menschen, mit Flüchtlingen, mit Kranken, in Konflikten und in Krisensituationen. Dafür braucht es Erfahrung und Kompetenz in künstlerischer Praxis, um zu wissen, wie sich Spielräume öffnen, wie etwas Neues in die Welt kommt, wie Veränderung gestaltet wird. Die MSH bietet einen Bachelorstudiengang an, der die Studierenden dafür qualifiziert. Insbesondere die Bereiche Gesundheitsförderung, Konfliktmanagement und soziokulturelle Arbeit stehen im Vordergrund.

Letzte Bewertungen

4.0
May , 13.11.2018 - Expressive Arts in Social Transformation
2.8
Sarah , 23.09.2018 - Expressive Arts in Social Transformation
4.3
Eva , 07.12.2017 - Expressive Arts in Social Transformation
4.5
Letizia , 04.11.2017 - Expressive Arts in Social Transformation
4.2
Janela , 14.04.2017 - Expressive Arts in Social Transformation

Vollzeitstudium

Regelstudienzeit
6 Semester tooltip
Gesamtkosten
14.040 €
Unterrichtssprachen
Deutsch
Abschluss
Bachelor of Arts
Link zur Website
Inhalte

Allgemeine Fachkompetenz

  • Performative Ästhetik und Soziale Plastik
  • Grundlagen der Performing Arts
  • Grundlagen Poesie
  • Grundlagen Neue Medien
  • Portfolio Berufskonzept/Künstl. Abschlusspräsentation

Berufsübergreifende Handlungskompetenz

  • Kunstanaloge Kommunikation
  • Berufliche Haltung und Ethik

Spezifische Fachkompetenz

  • Wahrnehmungs- und Gesundheitsförderung
  • Philosophie und Ästhetik
  • Gesellschaft und Veränderung

Berufsfeldbezogene Handlungskompetenz

  • Sozio- und interkulturelle Arbeit
  • Intermodale Dezentrierung
  • Community Building
  • Projektmanagement
  • Projektstudium Methoden- und Sozialkompetenz
  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Qualitative und kunstbasierte Forschung
  • Supervision, Mentoring
  • Kolloquium Bachelorarbeit
  • Bachelor-Thesis und Mündliche Prüfung

Schwerpunkt Bildende Kunst

  • Die Entwicklung des Kunst- und Bildbegriffs im 20. und 21. Jahrhundert
  • Bildnerische Techniken
  • Graphisches Gestalten
  • Kompositionslehre
  • Werkbetrachtung und Reflektion
  • Strategien und Konzepte bildnerischen Gestaltens
  • Performative künstlerische Strategien
  • Künstlerische Projektarbeit: Konzeptentwicklung, Realisierung
  • Berufliche Perspektiven

Oder

Schwerpunkt Musik

  • Erweiterung des Musikbegriffs in der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts
  • Grundlagen Percussion und Stimme
  • Improvisation: Musik als Prozessgestaltung und Umgang mit Unvorhersehbarem
  • Musikbiographie: Die Bedeutung von Musik im Lebenslauf
  • Musikanthropologie: Zeitüberdauernde Funktionen und Wirkungen von Musik
  • Gehörbildung und Hörpraktikum
  • Lieder als gesellschaftliches, psychologisches und politisches Medium
  • Graphische Notation und Dokumentation
  • Methoden der Musik als Kommunikation
  • Praxis der Musik im Zusammenspiel mit anderen künstlerischen Medien
  • Musik als Modulation von Atmosphären
  • Berufliche Perspektiven

Oder

Schwerpunkt Poesie

  • Die Kultur- und Entwicklungsgeschichte des Schreibens und Lesens sowie der Poesie
  • Literatursoziologischer und anthropologisch-philosophischer Bezugsrahmen
  • Autorinnen- und Poesie-Begriff: Positionen, Haltungen und Selbstverständnisse
  • Handwerkskoffer des Kreativen Schreibens und des Einsatzes von Poesie, Literatur und Storytelling
  • Strategien und Konzepte poetischen Gestaltens beim Schreiben und Lesen
  • Intermedial-schriftstellerische Strategien und deren Anwendung
  • Performative und partizipatorische poetische Strategien
  • Poetische Projektarbeit: Von der Idee zum Konzept und in die Umsetzung
  • Autor.innenschaft, Textproduktions und-publikationsverfahren
  • Wahrnehmung und Selbstwirksamkeit in poetischen Veränderungsprozessen
  • Literaturpädagogik, Poesie- und Bibliotherapie, Schreib-.Lese- bzw. Graphotherapie, Graphologie
  • Berufliche Perspektiven, konkrete Anwendungsfelder und Netzwerken mit professionellen Akteurinnen

Oder

Schwerpunkt Performance Arts

  • Formen der Zusammenarbeit, Spielanlässe und Inszenierungsformate
  • Choreographische Konzepte im Kontext der kunstorientierten Arbeit mit nicht-professionellen Akteuren
  • Performative künstlerische Strategien
  • Grundlagen der Performance Art und ihre Möglichkeiten in der Begleitung von sozialen Entwicklungs- und Veränderungsprozessen
  • Künstlerisch-ästhetische Grundelementen wie Körper, Bewegung, Zeit, Raum, Handlung und Sozialbezug
  • Planung, Durchführung und Evaluation künstlerischer Projekte in sozialen Kontexten und ihre theoretischen, künstlerischen und methodisch-didaktischen Bezüge
Voraussetzungen

Das Studium an der MSH Medical School Hamburg ist NC-frei. Leistung, Talent, Motivation und Disziplin zählen mehr als der Notendurchschnitt auf dem Abschlusszeugnis. Die Zulassungsvoraussetzungen im Überblick:

  • Teilnahme an einem Aufnahmegespräch.
  • Hochschulzugangsberechtigung bzw. entsprechende Prüfung.
  • Künstlerische Eignung
  • Studienmotivation, berufliche Perspektiven, persönliche Eignung, beruflicher Werdegang, Fort- und Weiterbildungen.
Bewertung
86% Weiterempfehlung
Weiterempfehlung
86%
Studienbeginn
Sommer & Wintersemester
Standorte
Hamburg
Alle Details anzeigen Weniger Details anzeigen
Das Studium Expressive Arts in Social Transformation qualifiziert für ein breites Berufsfeld künstlerisch angewandter Arbeit, das unter den Stichworten „kulturelle Teilhabe“, „Integration“ oder „Inklusion“ gesellschaftspolitische Zielsetzungen bestimmt. Dazu zählen insbesondere die Bereiche Gesundheitsförderung, Konfliktmanagement und soziokulturelle Arbeit. Es geht dabei vor allem um soziale Konfliktfelder, die sich dort bilden, wo gesellschaftliche Lebenswelten auseinanderdriften. Zu den Betroffenen gehören Randgruppen wie benachteiligte, behinderte, kranke oder alte Menschen. Hier gibt es einen steigenden Bedarf an Fachkräften, die in der Lage sind, Menschen in sozialen und gesellschaftlichen Konflikt- und Notsituationen zu begleiten.

Quelle: Medical School Hamburg 2016

Videogalerie

Studienberater
Tina Wehowski
+49 (0)40 361 2264-0

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Bewertungen filtern

Für's Leben lernen

Expressive Arts in Social Transformation

4.0

In dem Studiengang lernt man was fürs Leben, es verändert einen auf positive Weise und verändert den Blickwinkel auf das Umfeld und Mitmenschen.
Es ist unglaublich spannend und vielfältig und die Dozenten lieben was sie dort unterrichten.
Genau der richtige Ort für Menschen die kreativ sind auf vielfältige Art und Weise.

Gute Idee, die noch ausbaufähig ist

Expressive Arts in Social Transformation

2.8

Man merkt, dass es den Studiengang noch nicht lange gibt. Die Ideen dahinter sind gut, aber teilweise wird nicht nach den Leitbildern gehandelt. Die Kommunikation unter den Dozenten ist kaum vorhanden, wenn es um Modulabstimmung und externe Projekte geht.
Da ich die Idee aber so gut finde, Kunst mit den Veränderungen der Gesellschaft zu verbinden, empfehle ich den Studiengang doch weiter. In der Hoffnung, dass sich noch einiges ändern wird!

Gutes Studienkonzept, schlecht umgesetzt

Expressive Arts in Social Transformation

2.2

Ich habe an der MSH meinen Bachelor in EAST abgeschlossen. Ich bin insgesamt einigermaßen zufrieden rausgegangen, würde den Studiengang aber nicht weiterempfehlen. Hier ist warum:
-die Studiengebühren sind sehr hoch (390/Monat) und dafür bekommt man nicht viel geliefert. Es wurden am Anfang (laut Vorstellungsgespräch und Studienvertrag) alle benötigten Materialien für die künstlerische Arbeit versprochen, sowie ein fester Atelierplatz. Weder das eine, noch das andere war vorhanden. Der Ma...Erfahrungsbericht weiterlesen

Alternatives Lernen

Expressive Arts in Social Transformation

4.3

An die Herangehensweise muss man sich erstmal gewöhnen, da man sehr viel Selbststudium betreibt und es viel auf eigenen Erlebnissen und Erfahrungen basiert. Wenn man Interesse an intermedialer Kunst, sozialem und alternativen Methoden hat, ist man bei uns auf jeden Fall richtig aufgehoben.

Alle mit Herz und Seele dabei

Expressive Arts in Social Transformation

4.5

Der Studiengang “EAST“ findet in einem extra Gebäude in Harburg statt und besteht aus einem kleineren Büroteil und den restlichen Ateliers.
Alle Lehrer sind sehr gut ausgewählt und passen perfekt zum Konzept der MSH, sie sind unglaublich nett, hilfsbereit, sehr motiviert und arbeiten zu hundert Prozent mit den Schülern zusammen, sind für Verbesserungsvorschläge offen und kreieren den Unterricht so, dass sich jeder Kurs individuell entwickeln kann.
Unterrichtet wird so gut wie immer...Erfahrungsbericht weiterlesen

Praxis vor Theorie

Expressive Arts in Social Transformation

4.2

Die Lehrveranstaltungen sind sehr praktisch. Theoretisch könnte noch mehr gefordert und gefördert werden. Die Dozenten sind jedoch absolut fein im Gespür, was die Lesung benötigt um für alle Beteiligten Sinnhaftigkeit zu haben. Sie stellen die eigenen Erfahrungen in die Mittwlpjnkt unseres lernens und späteren arbeiten.

Selbsterfahrung zum Quadrat

Expressive Arts in Social Transformation

3.7

Das Lernen durch Selbsterfahrung und praxisorientiertes Lernen, wird ganz groß geschrieben in unserem Studiengang! Ein vielfältiger Bereich der verschiedenen Künste, wird durch internediale Methoden erlernt und verknüpft, um ein fundierten Blick aus Verschiedenen Perspektiven zu ermöglichen.

Verteilung der Bewertungen

  • 5 Sterne
    0
  • 4
  • 1
  • 2
  • 1 Stern
    0

Bewertungsdetails

  • Studieninhalte
    4.0
  • Dozenten
    4.3
  • Lehrveranstaltungen
    4.0
  • Ausstattung
    3.4
  • Organisation
    3.0
  • Bibliothek
    3.3
  • Gesamtbewertung
    3.7

Weiterempfehlungsrate

  • 86% empfehlen den Studiengang weiter
  • 14% empfehlen den Studiengang nicht weiter

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