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Geprüfte Bewertung

Für Lehramtsstudierende nicht zu empfehlen

Englisch (M.Ed.) Lehramt

Geprüfte Bewertung
  • Studieninhalte
    2.0
  • Dozenten
    3.0
  • Lehrveranstaltungen
    3.0
  • Ausstattung
    2.0
  • Organisation
    1.0
  • Bibliothek
    1.0
  • Gesamtbewertung
    2.0
Die Organisation des gesamten Studienverlaufs zeugt deutlich davon, dass die Uni lieber Geld und Ressourcen in Studiengänge steckt, die finanz- und prestigeträchtiger sind.
Die komplette Organisation und Koordination der beiden Fächer plus der Erziehungswissenschaften bleibt dem Studierenden selbst überlassen. Das kann praktisch sein, weil man Veranstaltungen innerhalb der Module frei wählen kann, allerdings ist das Studium durch die drei Komponenten, die sich wiederum in Module etc. aufsplitten, sehr komplex und es ist leicht, etwas zu übersehen oder einen Fehler zu machen.
Es gibt in 10 Semestern Regelstudienzeit insgesamt ganze 11 Wochen Praktikum, mehr Kontakt mit Schülern hat mach nicht. Kann also gut sein, dass man letztendlich im Referendariat merkt, dass mit Kinder arbeiten doch nichts für einen ist. Und auch der Bereich Erziehungswissenschaften und Didaktik ist massiv ausbaufähig.
In meinem Studium habe ich so manche tolle wissenschaftliche Hausarbeit verfasst, kann aber nicht behaupten, dass diese dazu beigetragen haben, dass ich zu einer besseren Lehrkraft werde oder weiß, wie ich mit problematischen oder verhaltensauffälligen Schülern umgehe.
Das Seminare selbst waren meist interessant und ich bin immer in die Veranstaltungen gekommen, die ich besuchen wollte (auch wenn man sich nicht rechtzeitig eingetragen hat.) Es gab mehr Seminare in kleineren Gruppen (10-30, je nach Seminar auch 40) als Vorlesungen, so konnte man sich immer gut an den Diskussionen beteiligen, wenn man es wollte. Prüfungsleistungen bestanden meistens aus Hausarbeiten, Klausuren gab es insgesamt (B.A. + M.A.) ca 5.
Da meine Fächer hauptsächlich am Conti-Campus angesiedelt sind, sind die Räume nicht auf dem neuesten Stand und schlecht klimatisiert. Im Sommer geht man ein. Dafür ist die Sicht aus dem Fenster fantastisch. Weniger fantastisch ist das Platzangebot in der Bibliothek vor Ort. In Stoßzeiten kriegt man nach 9 Uhr morgens keinen Platz und ich habe schon Leute losrennen sehen, sobald die Türen geöffnet wurden, als ob es sich um den Black Friday handelt.
Auch wenn die Studienzeit eine schöne Zeit war, war sie gleichzeitig auch frustrierend, weil keiner dieser Punkte je wirklich von der Uni adressiert wurde. (die Abschlussrede bei meiner Bachelor-Feier bestand hauptsächlich aus verschleierten Entschuldigungen dafür, dass wir im Studium absolut nicht auf unseren beruf vorbereitet werden.)
Ein bekannterer Erziehungswissenschaften-Professor hat sich in einer Vorlesung sogar darüber mokiert, dass Studierende mehr Praxis und Unterrichtserfahrungen wollen. Das würde unsere wissenschaftliche Basis unterminieren. Dass diese wissenschaftlcihe Basis nichts mit dem Unterrichtsalltag zu tun hat, war und ist an der Universität nicht von Belang.
  • interessante Seminare
  • Organisation grauenhaft

Aktuelle Bewertungen zum Studiengang

3.8
Saskia , 13.10.2019 - Englisch Lehramt
2.7
Kira , 08.08.2019 - Englisch Lehramt
3.7
Johanna , 12.06.2019 - Englisch Lehramt
2.0
Marina , 08.12.2017 - Englisch Lehramt
3.2
Katharina , 01.12.2017 - Englisch Lehramt
3.8
Nikolas , 14.11.2017 - Englisch Lehramt
3.3
Johanna , 31.10.2017 - Englisch Lehramt
3.2
Louisa , 16.03.2017 - Englisch Lehramt
3.7
Andrea , 21.11.2016 - Englisch Lehramt
3.0
Laura , 12.09.2016 - Englisch Lehramt

Über Anna

  • Alter: 27-29
  • Geschlecht: Weiblich
  • Abschluss: Ja
  • Studiendauer: 16 Semester
  • Studienbeginn: 2010
  • Studienform: Lehramt (BS, GyGe)
  • Standort: Standort Hannover
  • Schulabschluss: Abitur
  • Weiterempfehlung: Nein
  • Geschrieben am: 09.08.2018