Chemie
2 bis 10 Semester
Master, Bachelor, Staatsexamen
Teilzeit, Vollzeit, Dual
16 Fachhochschulen, 63 Universitäten

Chemiestudium

Schon Goethes Dr. Faust wollte erkennen „was die Welt im Innersten zusammenhält“. Im Chemiestudium befasst Du Dich mit genau dieser Frage. Die Chemie stellt neben der Physik eine Grundlage für alle Naturwissenschaften dar. Auch ganz andere Fachbereiche wie die Psychologie greifen immer wieder auf die Erkenntnisse der Chemie zurück. Aus diesem Grund kannst Du im Chemiestudium nicht nur ein breites Basiswissen erwerben, sondern später auch zwischen zahlreichen Spezialisierungen wählen. 

Studieninhalte & Ablauf

Das Chemiestudium ist in der Regel in Bachelor und Master aufgeteilt. An wenigen Universitäten kannst Du es jedoch auch noch als Diplomstudiengang absolvieren, das in ein Grund- und ein Hauptstudium gegliedert ist. Zum Studium gehören in der Regel folgende Fächer:

  • Allgemeine Chemie
  • Physikalische Chemie
  • Anorganische Chemie
  • Organische Chemie
  • Experimentalphysik
  • Mathematik

Einen Einblick in das Chemiestudium, bietet Dir dieser Videomitschnitt der Vorlesung "Organische Chemie" aus dem 2. Semester an der Ruhr-Universität Bochum:

Das Chemiestudium schließt in der Regel mit dem akademischen Grad des Bachelor of Science (B. Sc.) und daran anschließend mit dem Master of Science (M. Sc.) ab. An einigen Technischen Universitäten gibt es auch den Abschluss Diplomingenieur Chemie. Dieser Studiengang beinhaltet in der Regel zusätzlich die Technische Chemie.

Neben dem klassischen Chemiestudium gibt es noch spezialisierte Studiengänge, zum Beispiel Lebensmittelchemie, Biochemie und Wirtschaftschemie. Diese drei Studiengänge sind im Bachelor Studium dem Chemiestudium sehr ähnlich. Erst im Master oder Hauptstudium unterscheidet sich der Studienverlauf stärker.

Top 5 Studiengänge

Chemie
Uni Duisburg-Essen (Essen)
Bachelor of Science
6 Semester
3.9
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Chemie
Ruhr Uni Bochum (Bochum)
Bachelor of Science
6 Semester
3.5
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Chemie
Uni Bonn (Bonn)
Bachelor of Science
6 Semester
3.8
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Chemie und Biochemie
LMU - Uni München (München)
Bachelor of Science
6 Semester
3.9
89%
Chemie
Uni Münster (Münster)
Bachelor of Science (Lehramt)
6 Semester
4.0
94%

Ist der Studiengang der richtige für mich?

Für das Studium benötigst Du zunächst eine Hochschulzugangsberechtigung. Universitäten fordern das Abitur oder Fachgebundene Hochschulreife. An Fachhochschulen ist auch die Fachhochschulreife ausreichend.

An einigen Hochschulen ist das Chemiestudium durch einen Numerus clausus zulassungsbeschränkt. Die Hochschule lässt dann nur die Bewerber mit dem besten Abiturdurchschnitt zum Studium zu. Wie hoch der NC in einem Jahr ist, hängt vom Abiturdurchschnitt der Bewerber ab. Dadurch haben manche Hochschulen einen sehr hohen NC für das Chemiestudium, während Du an anderen Hochschulen kein Einser-Abitur benötigst.

Das Chemiestudium beinhaltet viel Mathematik und Statistik, deren Methoden Du über alle Fächer hinweg anwendest. Deshalb solltest Du eher keine Abneigung gegen Zahlen und Berechnungen haben, wenn Du ein Chemiestudium anfangen willst. Auch die Arbeit im Labor sollte Dir Spaß machen.

  • Analytische Fähigkeiten
    7/10
  • Belastungsfähigkeit
    6/10
  • Naturwissenschaftliches Verständnis
    9/10
  • Abstraktes Denken
    10/10
  • Technikverständnis
    6/10

Beruf, Karriere & Gehalt

Viele Chemiker arbeiten nach dem Studium in der Industrie und beschäftigen sich mit chemischen oder pharmazeutischen Erzeugnissen. Nicht nur Arzneimittel, sondern auch Drogerieprodukte und Nahrungsmittel bieten nach erfolgreichem Chemiestudium wichtige Arbeitsbereiche.

Der Anteil der Absolventen, die nach dem Studium promovieren, ist beim Fach Chemie besonders hoch. Eine Promotion ist häufig die Voraussetzung für eine Forschungskarriere.

In der Industrie spielen für Chemiker die Arbeitsbereiche Forschung und Entwicklung eine große Rolle. Ebenso wie an Hochschulen, die ebenfalls ein potenzieller Arbeitgeber nach dem Studium sind. Die Forschung an nicht-kommerziellen Instituten und Einrichtungen ist dabei häufig stärker auf die Grundlagen fokussiert, während die Anwendungsforschung in Deutschland nach wie vor verhältnismäßig wenig verbreitet ist.

Bei der späteren Wahl zwischen Industrie und Hochschule solltest Du auch die finanziellen Aspekte berücksichtigen. Direkt nach dem Chemiestudium haben Absolventen auf dem freien Markt mit rund 52.000 € brutto ein deutlich höheres Jahresgehalt als Chemiker an Hochschulen. Sie erhalten im Durchschnitt lediglich 38.000 € Jahresgehalt. Große Firmen bieten dabei meistens eher Gehälter im oberen Bereich, während sich Chemiker in kleinen Unternehmen häufig mit leicht niedrigeren Gehältern zufriedengeben müssen.

Standorte & Hochschulen

Ein Chemiestudium ist an fast allen größeren Universitäten möglich. Außerdem bieten auch Fachhochschulen den Studiengang Chemie an. An Fachhochschulen ist das Studium praktischer orientiert, während ein Abschluss an einer Universität unter Umständen höheres Ansehen genießt. Nach einem Studium an einer Universität ist es zudem meist leichter, die akademische Forschungslaufbahn zu beschreiten. 

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Durchschnittsbewertung

Studiengänge in der Studienrichtung Chemie wurden von 1093 Studenten bewertet.

∅ Bewertung:
3.7
Weiterempfehlung: 85%
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222 Studiengänge

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Chemie und Biochemie
LMU - Uni München (München)
Bachelor of Science
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Uni Münster (Münster)
Bachelor of Science (Lehramt)
6 Semester
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Chemie
Uni Mainz (Mainz)
Bachelor of Science
6 Semester
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Angewandte Chemie
TH Nürnberg (Nürnberg)
Bachelor of Science
9 Semester
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Chemie
Uni Hannover (Hannover)
Bachelor of Science
6 Semester
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Angewandte Chemie
Fachhochschule Aachen (Jülich)
Bachelor of Science
6 Semester
3.7
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Chemie
Uni Jena (Jena)
Staatsexamen (Lehramt)
9 - 10 Semester
4.2
100%

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Ein Chemiestudium ist an fast allen größeren Universitäten möglich. Außerdem bieten auch Fachhochschulen den Studiengang Chemie an. An Fachhochschulen ist das Studium praktischer orientiert, während ein Abschluss an einer Universität unter Umständen höheres Ansehen genießt. Nach einem Studium an einer Universität ist es zudem meist leichter, die akademische Forschungslaufbahn zu beschreiten.