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Vielfältiges und anspruchsvolles Studienprogr...
Schwer enttäuscht
Ich habe bereits den B.Sc. Molekulare Biotechnologie an der TU studiert. Kurz dazu: Ich war zufrieden mit den Studieninhalten, es war sehr viel aber sehr lehrreich.
Also natürlich dazu entschlossen, im gleichen Fach den M.Sc. zu machen. Das hat mit einem gut strukturierten Masterstudiengang allerdings nichts zu tun.
Zum Studienplan: Man kann aus verschiedenen Fächern seinen Studienplan nach Schwerpunkten gestalten. Aber halt: Nur weil man die Studienordnung einhält, heißt das nicht, dass der Studienplan auch genehmigt wird. Unser "Prüfungsausschuss", der aus einer einzigen Person besteht, hat seine ganz eigenen Vorstellungen. Viele der Fächer, unter anderem sogenannte "Grundlagenmodule", die verpflichtend belegt werden müssen, sind zu 100 % Vorlesungen aus dem Bachelorstudium. Nicht einmal die Folien wurden in den zwei Jahren aktualisiert. Natürlich sind auch neue und auch interessante Fächer dabei, also wer hartnäckig ist kann tatsächlich auch was neues lernen.
Zum praktischen Teil: Ein Teil des Studienplans sieht natürlich auch Forschungspraktika vor. Problem: Die Vorlieben und Abneigungen unseres "Prüfungsausschusses". Beantragt man die Genehmigung eines Forschungspraktikums am Klinikum rechts der Isar, mit einem absolut zum Schwerpunkt passenden Thema, bekommt man die Antwort: "Nein tut mir leid, externe Praktika gehen nicht". Extern? Das Rechts der Isar ist das TUM-Universitätsklinikum! Wenn man weiter nervt, dann bekommt man aber immerhin die ehrliche Begründung: "Nein tut mir leid, ich mag die Forschung von Prof. XY nicht." Aha. Okay. Ja gut, dann mach ich halt Forschungspraktikum an dem Lehrstuhl an dem ich schon meine Bachelorarbeit gemacht habe, ich wollte ja sowieso nichts neues lernen.
Masterarbeit: Gleiches Problem wie mit den Praktika. "Extern" = "nicht am WZW". Was dann übrig bleibt sind die absolut überlaufenen Lehrstühle, an denen man nach einer Stelle betteln muss, am besten 6-9 Monate im Voraus. Dich interessiert aber dann das Thema nicht? Macht ja nichts, du kannst es ja in 6-9 Monaten wieder versuchen. Allgemein versucht man, uns zwanghaft im WZW zu halten, Erfahrungen "draußen" sind absolut tabu und mit Stress verbunden. Die Unterschrift, die man für die Genehmigungen braucht, hängt leider von einer einzigen Person ab, die ihre ganz eigene Vorstellung von einem weitgreifenden Studium hat.
Organisation: In den letzten 2 Jahren hat sich die Studienkoordination, die u.a. für die Kommunikation zwischen Studenten und "Prüfungsausschuss" zuständig ist, zweimal geändert. Macht ja nichts, wenn der Nachfolger gut eingearbeitet wurde. Wurde er aber nicht. Die arme Frau ist mit den Fragen, die vor allem zum Semesteranfang kommen, und den Ansichten des "Prüfungsausschusses" (was darf man jetzt, was darf man nicht, wieso steht das aber in der Studien- und Fachprüfungsordnung) so überfordert, dass man halt dann auch mal einfach gar keine Antwort bekommt. Wäre alles halb so wild, wenn man sich auf die Studienordnungen verlassen könnte, lesen können wir ja.
mein Tipp: M.Sc. Biochemie. Mehr Möglichkeiten, der Prüfungsausschuss ist mehr als eine Person, externe Erfahrungen dürfen gesammelt werden, und extern bedeutet hier tatsächlich "außerhalb der TUM".
Also natürlich dazu entschlossen, im gleichen Fach den M.Sc. zu machen. Das hat mit einem gut strukturierten Masterstudiengang allerdings nichts zu tun.
Zum Studienplan: Man kann aus verschiedenen Fächern seinen Studienplan nach Schwerpunkten gestalten. Aber halt: Nur weil man die Studienordnung einhält, heißt das nicht, dass der Studienplan auch genehmigt wird. Unser "Prüfungsausschuss", der aus einer einzigen Person besteht, hat seine ganz eigenen Vorstellungen. Viele der Fächer, unter anderem sogenannte "Grundlagenmodule", die verpflichtend belegt werden müssen, sind zu 100 % Vorlesungen aus dem Bachelorstudium. Nicht einmal die Folien wurden in den zwei Jahren aktualisiert. Natürlich sind auch neue und auch interessante Fächer dabei, also wer hartnäckig ist kann tatsächlich auch was neues lernen.
Zum praktischen Teil: Ein Teil des Studienplans sieht natürlich auch Forschungspraktika vor. Problem: Die Vorlieben und Abneigungen unseres "Prüfungsausschusses". Beantragt man die Genehmigung eines Forschungspraktikums am Klinikum rechts der Isar, mit einem absolut zum Schwerpunkt passenden Thema, bekommt man die Antwort: "Nein tut mir leid, externe Praktika gehen nicht". Extern? Das Rechts der Isar ist das TUM-Universitätsklinikum! Wenn man weiter nervt, dann bekommt man aber immerhin die ehrliche Begründung: "Nein tut mir leid, ich mag die Forschung von Prof. XY nicht." Aha. Okay. Ja gut, dann mach ich halt Forschungspraktikum an dem Lehrstuhl an dem ich schon meine Bachelorarbeit gemacht habe, ich wollte ja sowieso nichts neues lernen.
Masterarbeit: Gleiches Problem wie mit den Praktika. "Extern" = "nicht am WZW". Was dann übrig bleibt sind die absolut überlaufenen Lehrstühle, an denen man nach einer Stelle betteln muss, am besten 6-9 Monate im Voraus. Dich interessiert aber dann das Thema nicht? Macht ja nichts, du kannst es ja in 6-9 Monaten wieder versuchen. Allgemein versucht man, uns zwanghaft im WZW zu halten, Erfahrungen "draußen" sind absolut tabu und mit Stress verbunden. Die Unterschrift, die man für die Genehmigungen braucht, hängt leider von einer einzigen Person ab, die ihre ganz eigene Vorstellung von einem weitgreifenden Studium hat.
Organisation: In den letzten 2 Jahren hat sich die Studienkoordination, die u.a. für die Kommunikation zwischen Studenten und "Prüfungsausschuss" zuständig ist, zweimal geändert. Macht ja nichts, wenn der Nachfolger gut eingearbeitet wurde. Wurde er aber nicht. Die arme Frau ist mit den Fragen, die vor allem zum Semesteranfang kommen, und den Ansichten des "Prüfungsausschusses" (was darf man jetzt, was darf man nicht, wieso steht das aber in der Studien- und Fachprüfungsordnung) so überfordert, dass man halt dann auch mal einfach gar keine Antwort bekommt. Wäre alles halb so wild, wenn man sich auf die Studienordnungen verlassen könnte, lesen können wir ja.
mein Tipp: M.Sc. Biochemie. Mehr Möglichkeiten, der Prüfungsausschuss ist mehr als eine Person, externe Erfahrungen dürfen gesammelt werden, und extern bedeutet hier tatsächlich "außerhalb der TUM".
- teilweise neue spannende Fächer, Studieninhalte teilwesie sehr aktuell
- schlecht organisiert, strange Vorgaben, Studienordnung zählt nicht