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Selbstorganisation - taken to a whole new level

Biologie (M.Sc.)

  • Studieninhalte
    3.0
  • Dozenten
    4.0
  • Lehrveranstaltungen
    2.0
  • Ausstattung
    2.0
  • Organisation
    3.0
  • Literaturzugang
    4.0
  • Gesamtbewertung
    3.0
Nachdem ich den Biologie Bachelor nicht glücklich, aber dennoch ohne nennenswerte bleibende Schäden überstanden habe, dachte ich grob zu wissen worauf ich mich im Master einlasse. Ich war vertraut mit der Studienordnung und dem Campus, den Dozenten und dem Angebot ebenfalls zu Teilen - und grundsätzlich begrüße ich die Idee hinter dem Aufbau auch.
Es stehen 3 verschiedene Kurse an, die in zwei Fällen aus zwei unterschiedlichen Bereichen der EIGENEN Fakultät stammen müssen, ein Kurs muss aus einer anderen naturwissenschaftlichen Fakultät stammen (zB Chemie, Medizin, Mathematik, Ingenieurswissenschaften, Informatik usw).
Das Problem was sich dabei stellt ist jedoch, dass die Art von Kursen die verlangt werden an der eigenen Fakultät in aller Regel eine Art Vorkurs benötigen, sie bauen aufeinander auf. Nicht weiter schlimm, wenn man von Anfang an genau weiß was man will. Dann hat man schließlich direkt zwei Kurse abgedeckt. Weiß man jedoch nicht welcher Teilbereich der Biologie der Auserwählte sein soll, findet man sich in Vorkurs über Vorkurs bis man den eigentlichen zur Masterarbeit vorbereitenden Kurs machen kann.
Den Bereich außerhalb der Fakultät abzudecken ist ein toller Gedanke - Interdisziplinarität, global und über den Tellerrand hinaus denken, klar - das Problem was sich dabei stellt ist jedoch, dass zwar ein Angebot vorgegeben ist. Kontaktiert man die Kursleitenden, kann man sich in den meisten Fällen anhören, dass in 4 Monaten der nächste Platz frei wäre, oder aber auch ohne zeitlichen Rahmen einfach auf unbestimmte Zeit kein Platz ist. Andere Kurse die weniger beliebt sind, wo man denken würde, dass sie demnach weniger ausgebucht sind, erschweren auf andere Art und Weise. Semesterbegleitende Vorlesungen als Voraussetzung, natürlich eine sowohl im WS als auch im SS, dann ein Seminar, ein Praktikum, ein Vortrag und ein Protokoll. Zeit für die anderen Kurse bleibt da nicht, denn das sind weiterhin 4-6 wöchige Blockpraktika.
Am Ende findet man sich, ein Jahr später nach der Einschreibung, damit ab, dass die Regelstudienzeit utopisch ist - so man denn nicht wie bereits erwähnt, von vorn herein weiß, in welchen Teilbereich es Mal gehen soll. Aber BAföG Ämtern und Konsorten haben sich ja noch nie dafür interessiert WAS man da tutnund wie zufrieden man damit ist, sondern nur wie lange man dafür braucht.
Vermutlich wird es darauf hinaus laufen, der Uni den Rücken zu kehren. Es wird Zeit für was neues - Zeit sich über neue Unsinnigkeiten, Ungerechtigkeiten, überhöhte Ansprüche und Unmöglichkeiten der zermürbende Systeme aufzuregen -
Die Mühlen werden immer weiter mahlen.

Aktuelle Bewertungen zum Studiengang

3.9
Lisa , 10.03.2024 - Biologie (M.Sc.)
5.0
Laura , 02.02.2024 - Biologie (M.Sc.)
4.1
Charlotte , 28.01.2024 - Biologie (M.Sc.)
3.0
Nils , 14.01.2024 - Biologie (M.Sc.)
4.0
Niklas , 29.09.2023 - Biologie (M.Sc.)
3.4
Lisa , 03.08.2023 - Biologie (M.Sc.)
4.3
Justin , 14.02.2023 - Biologie (M.Sc.)
3.7
Merit , 21.11.2022 - Biologie (M.Sc.)
3.7
Pia , 01.11.2022 - Biologie (M.Sc.)
3.3
Pia , 18.08.2022 - Biologie (M.Sc.)

Über Maria

  • Alter: 24-26
  • Geschlecht: Weiblich
  • Abschluss: Ja
  • Studienbeginn: 2012
  • Studienform: Vollzeitstudium
  • Standort: Standort Bochum
  • Schulabschluss: Abitur
  • Abischnitt: 1,5
  • Weiterempfehlung: Nein
  • Geschrieben am: 11.04.2017
  • Veröffentlicht am: 12.04.2017