Vielseitiger Studiengang
Der Bachelor Biogeowissenschaften ist meiner Meinung nach ein sehr vielseitiger, praxisbezogener und fächerübergreifender Studiengang. Man hat viele Exkursionen und (Labor-)Praktika, was mir sehr gefallen hat. Damit verbunden ist aber natürlich auch immer ein höherer Arbeitsaufwand (Protokolle, Auswertungen der erhobenen Daten etc.), das sollte man sich bewusst machen. Im Studium habe ich definitiv einen guten Überblick und Einblick in die vielen komplexen Wechselwirkungen und Prozesse in unserer Umwelt erhalten.
Dadurch ist man zwar weniger spezialisiert als z.B. die Biologen und häufig hatte ich das Gefühl, dass wir BioGeos dadurch nicht so viel wissen wie die anderen Studiengänge, mit denen wir zusammen in den Vorlesungen saßen. Aber gleichzeitig versteht man die größeren Zusammenhänge viel besser und ist sich den Auswirkungen einzelner Prozesse viel mehr bewusst, was häufig in anderen Studiengängen vernachlässigt wird, aber eigentlich sehr wichtig für das Verständnis unserer Umwelt ist. Man ist als BioGeo also (noch) nicht sehr spezialisiert, dafür aber breit-gefächert und somit recht flexibel, auch für die spätere Berufs- und Studienwahl.
Was wichtig wäre zu wissen: auch wenn es nicht im Namen steht, besteht das Studium aus vielen Chemischen Themenbereichen (anorganische, organische, analytische)! Wer nach der Schule also wirklich gar nichts mehr mit Chemie zu tun haben möchte, sollte es sich nochmal überlegen! Aber an die, die sich vielleicht etwas unsicher sind: ich hatte in der Schule nach der 10. Klasse Chemie komplett abgewählt und habe es in diesem Studiengang trotzdem recht gut durch alle Chemie-Module geschafft. Es ist also definitiv machbar, wenn man es will und genügend Lernzeit investiert.
Die Organisierung des Studienverlauft ließ manchmal etwas zu wünschen übrig, gerade in den letzten Semestern, wenn man viele Module frei wählen konnte, überlappten sich häufig mehrere Module, weshalb man nicht immer alle besuchen konnte, die einen eigentlich interessiert hätten. Auch das Pflichtpraktikum (6 Wochen) war, aufgrund der vielen Exkursionen und Praktika in der Semesterfreien-Zeit, etwas schwer unterzukriegen. Es war aber trotzdem alles machbar! Man musste sich da nur erstmal etwas reinfuchsen und den besten Weg für das eigene Studium finden.
Was mir in dem Studium sehr gefehlt hat, sind Module im Software-/Programmierbereich. Gerade GIS, R, Excel und Programmiersprachen sind aus unserem Alltag und im wissenschaftlichen Bereich nicht mehr wegzudenken und für die Zukunft sehr wichtig! Es gab ein Wahlmodul für Arc-GIS, was ich belegt habe, aber ich finde, dass so etwas zu den Pflichtmodulen gehören sollte oder wenigstens mehr Wahlpflichtmodule zu solchen Programmen angeboten werden sollten!
Mit dem Wissen, mit dem ich aus meinem Bachelor gegangen bin, bin ich zufrieden. Die drei Jahre Biogeowissenschaften haben mir viele neue Einblicke in das Erdsystem und die Wechselwirkungen der verschiedenen Bestandteile des Systems gegeben.
Dadurch ist man zwar weniger spezialisiert als z.B. die Biologen und häufig hatte ich das Gefühl, dass wir BioGeos dadurch nicht so viel wissen wie die anderen Studiengänge, mit denen wir zusammen in den Vorlesungen saßen. Aber gleichzeitig versteht man die größeren Zusammenhänge viel besser und ist sich den Auswirkungen einzelner Prozesse viel mehr bewusst, was häufig in anderen Studiengängen vernachlässigt wird, aber eigentlich sehr wichtig für das Verständnis unserer Umwelt ist. Man ist als BioGeo also (noch) nicht sehr spezialisiert, dafür aber breit-gefächert und somit recht flexibel, auch für die spätere Berufs- und Studienwahl.
Was wichtig wäre zu wissen: auch wenn es nicht im Namen steht, besteht das Studium aus vielen Chemischen Themenbereichen (anorganische, organische, analytische)! Wer nach der Schule also wirklich gar nichts mehr mit Chemie zu tun haben möchte, sollte es sich nochmal überlegen! Aber an die, die sich vielleicht etwas unsicher sind: ich hatte in der Schule nach der 10. Klasse Chemie komplett abgewählt und habe es in diesem Studiengang trotzdem recht gut durch alle Chemie-Module geschafft. Es ist also definitiv machbar, wenn man es will und genügend Lernzeit investiert.
Die Organisierung des Studienverlauft ließ manchmal etwas zu wünschen übrig, gerade in den letzten Semestern, wenn man viele Module frei wählen konnte, überlappten sich häufig mehrere Module, weshalb man nicht immer alle besuchen konnte, die einen eigentlich interessiert hätten. Auch das Pflichtpraktikum (6 Wochen) war, aufgrund der vielen Exkursionen und Praktika in der Semesterfreien-Zeit, etwas schwer unterzukriegen. Es war aber trotzdem alles machbar! Man musste sich da nur erstmal etwas reinfuchsen und den besten Weg für das eigene Studium finden.
Was mir in dem Studium sehr gefehlt hat, sind Module im Software-/Programmierbereich. Gerade GIS, R, Excel und Programmiersprachen sind aus unserem Alltag und im wissenschaftlichen Bereich nicht mehr wegzudenken und für die Zukunft sehr wichtig! Es gab ein Wahlmodul für Arc-GIS, was ich belegt habe, aber ich finde, dass so etwas zu den Pflichtmodulen gehören sollte oder wenigstens mehr Wahlpflichtmodule zu solchen Programmen angeboten werden sollten!
Mit dem Wissen, mit dem ich aus meinem Bachelor gegangen bin, bin ich zufrieden. Die drei Jahre Biogeowissenschaften haben mir viele neue Einblicke in das Erdsystem und die Wechselwirkungen der verschiedenen Bestandteile des Systems gegeben.
Tipp: Weiterführende Informationen zum Studium
hier!
- Breit gefächert, sehr interdisziplinär, viele Exkursionen und Praktika
- Viel Chemie, was leider nicht aus dem Studiengangsnamen hervorgeht und wenig Module im digitalen Bereich -> Programme wie R/Excel/Programmiersprachen wie Python,... werden gar nicht behandelt.
Wie gut ist deine Hochschule digital aufgestellt?
Im Studium haben wir eigentlich alles über Moodle gemacht, was immer gut funktioniert hat.
Cosima hat 19 Fragen aus unserer Umfrage beantwortet
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Den WLAN Empfang auf dem Campus finde ich gut.
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Die Sauberkeit der Toiletten bewerte ich als ok.
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Für mich ist der Ruf unserer Hochschule ganz okay.
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Ich finde es toll, dass es in unmittelbarer Nähe zur Hochschule Parks, Grünflächen oder Seen gibt.
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Manchmal fahre ich mit dem Fahrrad zur Hochschule.
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Die Wohnungssuche war nicht ganz so einfach, aber ich habe etwas gefunden.
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Mein Studium ist sehr praxisnah gestaltet.
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Ich empfinde die Notenvergabe als stets gerecht.
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Meine Berufsaussichten schätze ich grundsätzlich optimistisch ein.
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Ich finde, dass es meistens genug Sprechstundentermine gibt.
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Nur in Ausnahmefällen werden Vorlesungen bei uns abgesagt.
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In manchen Kursen habe ich eine Anwesenheitspflicht.
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Das Lernpensum bezeichne ich als sehr hoch.
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Während meines Studiums fühle ich mich gut betreut.
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Die Erreichbarkeit der Studiengangsleitung finde ich sehr gut.
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Die Studienplatzvergabe empfand ich als gerecht.
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Die meisten meiner Kommilitonen bleiben auch am Wochenende in der Umgebung und pendeln nicht in die Heimat.
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In den Semesterferien fahre ich manchmal in den Urlaub.
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Meine Dozenten kann ich sehr gut erreichen.