Kurzbeschreibung
Das Ziel des Studienganges ist es, die Studierenden mit dem wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich der Bildungswissenschaft vertraut zu machen, Bildungsprozesse theoretisch reflektiert wahrzunehmen und mit den so gewonnenen Erkenntnissen und Einsichten eine Wissensgesellschaft mit zu entwickeln, die durch die Gestaltung vielfältigster formeller und informeller Bildungsprozesse die aktive Teilhabe aller Mitglieder der Gesellschaft selbstverständlich macht.
Bildungsprozesse analysieren, reflektieren und gestalten
Die Studieninhalte werden durch die Module des Studiengangs repräsentiert:
Grundlagenbereich:
- Theoretische Perspektiven I: Bildung, Biographie und Lernen
- Theoretische Perspektiven II: Sozialstruktur und Lebenswelt
- Methodologie und Methoden: Qualitativ-empirische Bildungsforschung
Vertiefungsbereich a) Weiterbildung und Organisationsentwicklung
- Bildung Erwachsener in organisationalen Kontexten
- Weiterbildung, Beruf und Wirtschaft
Vertiefung b) Bildung in gesellschaftlichen Differenzverhältnissen
- Migration, Bildung und Gesellschaft
- Rehabilitation, Bildung und Teilhabe
Optionaler Bereich (frei wählbare Veranstaltungen)
Praktikum
Forschungsprojekt
Kolloquium
Masterarbeit und Verteidigung
- Interesse am methodisch reflektierten und interdisziplinären Denken und Arbeiten
- Offenheit für die produktive Auseinandersetzung mit Verhältnissen gesellschaftlicher Pluralität und Ungleichheit
- Fähigkeit zur Reflexion des eigenen Selbst- und Weltverständnisses
Studierende profitieren von kleinen Lerngruppen und einer intensiven fachlichen Begleitung und Betreuung.
Ziel des Studiums ist es, die Studierenden zur systematischen wissenschaftlichen Analyse, Reflexion und kritischen Bewertung von bildungsrelevanten Phänomenen und Problemen zu befähigen und sie in die Lage zu versetzen, das erworbene fachliche und methodische Wissen anwendungsorientiert zu übertragen. Sie erwerben die Kompetenz, Fachwissen interdisziplinär zu verknüpfen und in Individual- oder Gruppenprojekten einzubringen. Durch die Verbindung fachlicher Anforderungen mit transfer- und anwendungsorientierten Formaten werden sowohl Kompetenzen zur systematisch-kritischen Analyse als auch zur praktischen, eigenständigen Anwendung ausgebildet und weiterentwickelt.
Quelle: M. A. Bildungswissenschaft
Im ersten Studienabschnitt stehen theoretische Perspektiven der Erziehungswissenschaft im Mittelpunkt, im Bereich der Methoden liegt ein Schwerpunkt auf qualitativ-empirischen Forschungszugängen. Im zweiten Studienabschnitt wird eine inhaltliche Vertiefung studiert. Hier stehen entweder Bildung im Kontext gesellschaftlicher Diversität oder Weiterbildung und Organisationsentwicklung im Zentrum. Zudem können im Wahlbereich Veranstaltungen frei gewählt werden, um eine individuelle Profilbildung zu ermöglichen. In Verbindung mit einem selbstorganisierten achtwöchigen Praktikum und Forschungsprojekt wird erlernt, fachliches und methodisches Wissen auf konkrete Praxisprobleme anzuwenden und eigenständige wissenschaftliche Erkenntnisse zu generieren.
Quelle: M. A. Bildungswissenschaft
In der Vertiefungsrichtung „Weiterbildung und Organisationsentwicklung“ geht es um Fragen der Bildung, Erziehung und des Lernens Erwachsener vor dem Horizont gesellschaftlicher Veränderungen. Dabei werden Bildung, Lernen und Erziehung Erwachsener diesseits und jenseits von Bildungsorganisationen betrachtet. Studierende werden mit Erklärungs- und Gestaltungsansätze für Bildung, Erziehung und Lernen Erwachsener vertraut und reflektieren gesellschaftliche Funktionen von Weiterbildung.
Die Vertiefung „Bildung in gesellschaftlichen Differenzverhältnissen“ fokussiert Bildung und Teilhabe vor dem Hintergrund von Ungleichheits- und Diskriminierungsverhältnissen. Schwerpunkte liegen auf migrationsgesellschaftlichen Ungleichheiten sowie Teilhabe im Kontext von Beeinträchtigungen und Behinderungen. Die Studierenden reflektieren Bildungsprozesse unter Aspekten von Teilhabe und Ausschluss und entwickeln Kompetenzen für eine differenzsensible, diskriminierungskritische Bildungspraxis.
Quelle: M. A. Bildungswissenschaft
Der MA-Abschluss bereitet die Studierenden fachlich und methodisch sowohl für wissenschaftliche Tätigkeiten und die wissenschaftliche Weiterqualifikation (Promotion) als auch für hochqualifizierte Berufstätigkeiten und Leitungspositionen im außerakademischen Bereich vor. Beispiele für Tätigkeiten und Berufsfelder von Absolvent:innen sind:
- wissenschaftliche Tätigkeit im Hochschulbereich oder in Forschungsinstitutionen
- Bildungs-, Beratungs- und Referent:innentätigkeiten, z. B. in der Erwachsenen- und außerschulischen Jugendbildung
- Evaluations- und Gutachtertätigkeiten
- konzeptionelle Arbeiten (Lehr-Lernkonzepte)
- Tätigkeiten in der Bildungsplanung und -verwaltung
- Bildungsberatung, Organisationsberatung
- Politikberatung
- Forschung und Entwicklung im Bereich des Managements, der Konzeptentwicklung und -implementation
Quelle: M. A. Bildungswissenschaft
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Akkreditierungen
Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ist systemakkreditiert.
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Enger Austausch, wichtige Themen
Die Lehrpersonen sind sehr nahbar. Man erreicht sie sehr gut und fühlt sich gehört. Es wird bei Herausforderungen (z.B. studieren mit Kind) nach individuellen Lösungen gesucht. Die Studieninhalte sind von hoher gesellschaftlicher Relevanz. Die Auswahl zwecks Themenvertiefung ist gut.
Biwi ist Wild
Ich wollte Biwi nur zur Überbrückung für ein Semester studieren, jetzt will ich es durchziehen! Ich bin mit ein paar Dozenten per Du, was bei meinem Bachelor (woanders) nicht erdenklich gewesen wäre. Mit einem Kurs haben wir ein privates Abschlusstreffen gemacht, auch der Dozent war dabei. Es sind kleine Kurse und dadurch gibt es ein schönes Miteinander, wo man mit fast allen ins Gespräch kommt. Auch für eine Runde Tischtennis,...Erfahrungsbericht weiterlesen
Das ganze Seminarauswahlsystem erfolgt bei uns online, jeder bekommt dort die selbe Chance. Ansonsten kann man sich auch nochmal beim Dozenten melden. Man sollte nicht gleich ausfgeben, nur weil dort steht, dass der Kurs voll ist.
Tanz den Magdeboogie woogie
Meine Erfahrungen sind im großen und ganzen positiv zu bewerten. Magdeburg ist eine Stadt, die auf dem zweiten Blick interessant wird und lohnenswert als Student*in sie auszuchecken. Die Uni an sich ist im Wandel und es macht Spaß sich mit einbringen zu können. Die Student*innen vernetzten sich untereinander gut und prägen somit nicht nur die Uni sondern auch das Stadtbild. Also tanz den Magdeboogie woogie, es lohnt sich diese unerwartet...Erfahrungsbericht weiterlesen
Schwerpunkte nicht ganz erfüllt
Nach dem Bachelor bin ich nun zur Hälfte mit dem Master fertig & merke, dass meine Schwerpunkte „Weiterbildung & Organisationsentwicklung“ nur in Bezug zur Weiterbildung wirklich abgedeckt wurden. Allerdings sind die optionalen Angebote sehr vielfältig, weshalb die Lehrveranstaltungen 5 Sterne bekommen.
Weiterempfehlungsrate
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Standorte
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Campus Zschokkestraße
Universität Magdeburg
Zschokkestraße 32
39104 Magdeburg
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