Digitale Bildung: Psychologie, Kognition, Gestaltung (M.Sc.)
Kurzbeschreibung
Dieser Masterstudiengang behandelt vielfältige Phänomene der digitalen Bildung unter psychologischen, kognitionswissenschaftlichen und gestalterischen Gesichtspunkten. Sie erlernen in diesem Studiengang, wie digitale Wissensmedien kognitiv verarbeitet werden, erhalten Einblicke in die psychologischen Auswirkungen und Vorbedingungen des digitalen Wissenserwerbs und erwerben Kompetenzen in der Gestaltung digitaler Lerninhalte. Hierbei vertiefen Sie Ihre Fähigkeiten auf den Gebieten der empirischen Forschung, der Content Creation und der Nutzung Künstlicher Intelligenz. Sie entwickeln dabei eine eigene ethische Position zur Digitalisierung.
Der Studiengang qualifiziert Sie je nach vorangegangenem Bachelorstudium (u. a. Psychologie, Kognitionswissenschaft, Informatik, Mediendesign oder Lehramt) z. B. für die Arbeit in Schulbuchverlagen, Forschungseinrichtungen, im E-Learning, in der Wissenschaftskommunikation oder als AI Creator.
Vollzeitstudium
In zehn Modulen erwerben Sie insgesamt 120 CP. Die Module 1 bis 3 bieten wir im ersten Semester und die Module 5 bis 7 im zweiten Semester an. Das Wahlpflichtmodul 4 ist semesterübergreifend. Darin haben Sie die Möglichkeit, ergänzend zum Angebot des Studiengangs alternativ bis zu vier Wahlpflichtseminare aus anderen Masterstudiengängen zu wählen. Die verbindliche Referenz zu allen Studieninhalten ist das Modulhandbuch zum Studiengang (in Vorbereitung).
Ausschlaggebend für den genauen Umfang und Ablauf des Studiums sind die Inhalte des sogenannten Modulhandbuchs zum Studiengang, in dem auch der Studienverlaufsplan zu finden ist. Zusammen mit der Studien- und Prüfungsordnung bildet es die verbindliche Referenz für Ihren Studienverlauf.
- Was Sie erwartet
- Ihr Kompetenzgewinn - forschungsbasiert und interdisziplinär
- Ihr Zugewinn: Anwendungskompetenz und Urteilsvermögen
- Praxisnah: Kommunikative und persönliche Kompetenz
- Wie geht es nach dem Studium weiter?
Digitale Wissensvermittlung, die kognitive Gestaltung von Lernmedien und eine interdisziplinäre Perspektive auf die Digitalisierung der Bildung sind die drei Kernkompetenzen, die Sie im Studiengang erwerben. Nach Studienabschluss besitzen Sie ein tiefgreifendes Verständnis für psychologische Phänomene des digitalen Lehrens und Lernens, können Lernmedien evidenzbasiert gestalten und ihre Effekte empirisch untersuchen. Sie erlangen vertiefte Kenntnisse in der Arbeit an und mit digitalen Lernmedien, die Sie auswählen, konzipieren und basierend auf kognitionswissenschaftlichen Forschungsergebnissen gestalten können. Sie entwickeln eine Position zum gesellschaftlichen Wandel, der durch die Digitalisierung der Bildung vorangetrieben wird und setzen eigene Forschungsprojekte in interdisziplinären Teams um. Hierbei erlernen Sie den Umgang mit relevanten Werkzeugen aus der Forschung und Gestaltung.
Quelle: PHKA
Sie erhalten ein breites Fachwissen und ein tiefes Verständnis für die psychologischen Grundlagen des digitalen Lehrens und Lernens. Insbesondere erwerben Sie Kenntnisse über die kognitive Verarbeitung von Lernmedien und die darauf aufbauenden kognitiven Gestaltungsprinzipien. Zusätzlich erwerben Sie Erfahrung in der Gestaltung digitaler Lernmedien und der digitalen Wissensvermittlung.
Sie erwerben eine breite interdisziplinäre Basis aus den Bereichen der Psychologie, der Kognitionswissenschaft und den in diesen Disziplinen verwendeten Methoden, die für die digitale Bildung relevant sind. Ergänzt werden diese Kenntnisse mit Einblicken in die Informatik, Ethik und Mediengestaltung. Eine Vertiefung erfolgt insbesondere in den Bereichen der Kognitionspsychologie, der Gestaltung digitaler Lernmedien sowie der lernförderlichen Aufbereitung von Informationen.
Bei der Vermittlung der genannten Kenntnisse werden stets aktuelle Forschungsergebnisse und neueste Entwicklungen im Bereich der digitalen Lernmedien herangezogen. Im Forschungsprojekt und in der Masterarbeit wenden Sie Ihre Kompetenzen in der Formulierung eigener Hypothesen, der Planung und Durchführung datenschutzkonformer und ethisch unbedenklicher Datenerhebungen, der Datenanalyse und der Interpretation an.
Quelle: PHKA
In Praktikums- und Projektphasen erlernen Sie, wie Sie Gestaltungsansätze selbstständig und verantwortungsbewusst auswählen. Sie werden in die Lage versetzt, aus der Fülle von digitalen Lehr- und Lernmethoden die passendste für die Anforderungen Ihres jeweiligen Szenarios zu selektieren. Sie benötigen hierfür fundiertes Fachwissen, um die Wirkung digitaler Werkzeuge und Ansätze antizipieren und evaluieren zu können.
Zusätzlich reflektieren Sie die gesellschaftlichen Veränderungsprozesse, die sich durch die Digitalisierung der Bildung ergeben. Sie entwickeln eine eigene Position zur sinnvollen Nutzung digitaler Technologien in der Bildung.
Quelle: PHKA
Sie lernen, wie Sie Informationen leicht verständlich, überzeugend und lernförderlich präsentieren. Dies bezieht sich auch auf Ihre Fähigkeiten in der mündlichen Kommunikation, beispielsweise im Rahmen von Präsentationen.
Sie entwickeln die Fähigkeit, auch bei komplexen Themen und tiefgehenden fachlichen Fragen klar und deutlich zu argumentieren.
- Sie wissen, wie Sie Befunde und Theorien aus der Wissenschaft auf Probleme aus der Praxis anwenden können.
- Sie können kreative Wege zur Lösung von Problemen finden.
- Sie finden eine eigene Position zur Digitalisierung der Gesellschaft und Ihrer Verantwortung als Mitgestalter:innen dieses Prozesses.
Quelle: PHKA
Als Absolvent:in sind Sie insbesondere für Berufe der forschenden Praxis qualifiziert, also für Berufsfelder in denen empirisch und evidenzbasiert entweder eigene Forschung im Anwendungskontext oder die Anwendung von Forschungsergebnissen im Vordergrund steht. Darüber hinaus sind Sie auch für eine Promotion im Bereich der Grundlagen- und Anwendungsforschung vorbereitet. Mögliche Berufsfelder sind:
- Instruktionsdesign/ E-Learning-Spezialist:in,
- AI Creator/ Prompter,
- E-Learning (Manager:in, Consultant, Koordinator:in, Entwickler:in),
- Mediengestaltung im Bereich der Lernmedien, Medienproduktion,
- Evaluation und Rezeptionsforschung,
- Wissenschaftskommunikation und -vermittlung,
- User-Experience-Designer:in,
- Beauftrage:r für Digitalisierung in Behörden, Verwaltungen und Unternehmen (beispielsweise als Chief Digital Officer),
- Coaching und Training sowie
- universitäre und außeruniversitäre Forschung.
Quelle: PHKA
Videogalerie
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