Vorheriger Bericht
Sehr solide Hochschule
Interessant, nützliche Inhalte, gute Perspektive
Das Studium deckt eigentlich alle Bereiche einschließlich Nischen des Bauingenieurwesen (Verkehrswesen, konstruktiver Ingenieursbau, Baubetrieb, Wasser & Umwelt & Energie, Infrastrukturplanung, Bauphysik) umfassend ab und jeder Bereich kann auch ab dem 5. Semester vertieft oder kombiniert werden. Diese Breite ist an Fachhochschulen recht selten meiner Meinung nach.
Die Pflichtmodule der ersten 4 Semester sind teilweise anspruchsvoll, aber mit ausreichend Vorbereitung ist jedes Modul sehr gut machbar, häufig gibt es Bonuspunkte für freiwillige Vorleistungen. Ab der Wahlpflichtphase kann aus dem Modulkatalog frei gewählt werden, dabei orientiert man sich an den Vertiefungsrichtungen (muss aber nicht). Sehr gut finde ich auch, dass die Praxisphase durch alternative Wahlmodule ausgeglichen werden kann.
Die Inhalte des Studiums im Grundlagenstudium reichen aus um sich in alle Fachgebiete des Bauingenieurwesen weiter einzuarbeiten, die Vertiefungsmodule können dann je nach Wahl sehr stark auf den Beruf vorbereiten, oder als Orientierung dienen. Kein Lehrinhalt des Studiums ist sinnlos oder zu theoretisch, auch wenn dies in den ersten Semestern ohne Vorstellung des gesamten Berufsbildes eines Bauingenieurs, vielleicht noch so wirken mag. Der Anteil an Auswendiglernen ist in manchen Modulen, insb. nach dem Grundstudium (1-4.Semester) überraschend hoch.
Die Dozenten sind alle sehr hilfsbereit. Anwesenheitspflicht besteht eigentlich nur für das Laborpraktikum und Projektseminar (selbsterklärend). Wenige Wahlmodule haben eine Anwesenheitspflicht, diese müssen dann aber auch nicht gewählt werden. Manche Dozenten erschweren das Schreiben von Klausuren im Nachschreibetermin, also im auf die Vorlesung folgendem Semester, indem die Moodlekurse gelöscht oder inhaltlich geleert werden. In der Regel helfen hier aber Kommilitonen. Auch sind die Korrekturzeiten der Prüfungen teilweise unzulässig lang, Verstöße gegen die Prüfungsordnung seitens der Korrektoren sind leider üblich und werden toleriert. Da die Klausurenphase auf die ersten Wochen der Semesterferien und die letzten Wochen der Semesterferien gesplitet sind, gibt es leider kaum freie Zeit (2 Wochen pro Jahr / 1 Woche pro Semester). Nachschreiben ist dann erst im nächsten Semester, also ein halbes Jahr später möglich. Nur wenige studieren hier in Regelstudienzeit. Es gibt aber in der Umgebung sehr viele Berufsmöglichkeiten, schon als Werksstudent.
In den ersten 4. Semestern brechen sehr viele Leute das Studium ab oder bleiben an gewissen Fächern ewig hängen (schieben). Sehr sinnvoll finde ich daher auch das Fortschrittschema der Prüfungsordnung, welches die Wahlmodule erst für Studenten mit bestandenen Grundlagenfächern öffnet. Es gibt ein freies Wahlmodul im Bachelor, in dem man i.d.R. ein nicht-technisches Fach belegt. Der Wahlkatalog ist hier aber mit Bullshit-Science überladen, Module aus anderen Studiengängen, etwa BWL oder Elektrotechnik stehen gar nicht zur Auswahl. Hier würde sich eine Anbindung an den Optionalbereich der Ruhruniversität anbieten. Cool sind aber die Sprachkurse, sowie die Lehramtsmöglichkeit.
Viele der Kommilitonen arbeiten und pendeln aus dem gesamten Ruhrgebiet, teilweise sehr weit. Das Sozialleben im Studiengang leidet etwas darunter, allerdings hat die Ruhruniversität hier viel zu bieten. Es gibt im Studium, als auch in der Studentenstadt Bochum allgemein, leider viel ethnische Cliquen-Bildung. Viele Studierende sprechen nur schlecht Deutsch und bleiben dann auch unter sich. Es gibt aber auch Ausnahmen und wirklich alle sind sehr hilfsbereit. Im Allgemeinen ist aber davon abzuraten, dieses Studium primär aus sozialen Aspekten (Partys, Freunde, neue Stadt usw.) zu beginnen, hierfür sollte man sich an der Ruhruniversität orientieren. Meine Perspektive kann aber auch noch etwas Corona gefärbt sein, da ich die ersten Semester hier noch voll mitgenommen habe.
Die Pflichtmodule der ersten 4 Semester sind teilweise anspruchsvoll, aber mit ausreichend Vorbereitung ist jedes Modul sehr gut machbar, häufig gibt es Bonuspunkte für freiwillige Vorleistungen. Ab der Wahlpflichtphase kann aus dem Modulkatalog frei gewählt werden, dabei orientiert man sich an den Vertiefungsrichtungen (muss aber nicht). Sehr gut finde ich auch, dass die Praxisphase durch alternative Wahlmodule ausgeglichen werden kann.
Die Inhalte des Studiums im Grundlagenstudium reichen aus um sich in alle Fachgebiete des Bauingenieurwesen weiter einzuarbeiten, die Vertiefungsmodule können dann je nach Wahl sehr stark auf den Beruf vorbereiten, oder als Orientierung dienen. Kein Lehrinhalt des Studiums ist sinnlos oder zu theoretisch, auch wenn dies in den ersten Semestern ohne Vorstellung des gesamten Berufsbildes eines Bauingenieurs, vielleicht noch so wirken mag. Der Anteil an Auswendiglernen ist in manchen Modulen, insb. nach dem Grundstudium (1-4.Semester) überraschend hoch.
Die Dozenten sind alle sehr hilfsbereit. Anwesenheitspflicht besteht eigentlich nur für das Laborpraktikum und Projektseminar (selbsterklärend). Wenige Wahlmodule haben eine Anwesenheitspflicht, diese müssen dann aber auch nicht gewählt werden. Manche Dozenten erschweren das Schreiben von Klausuren im Nachschreibetermin, also im auf die Vorlesung folgendem Semester, indem die Moodlekurse gelöscht oder inhaltlich geleert werden. In der Regel helfen hier aber Kommilitonen. Auch sind die Korrekturzeiten der Prüfungen teilweise unzulässig lang, Verstöße gegen die Prüfungsordnung seitens der Korrektoren sind leider üblich und werden toleriert. Da die Klausurenphase auf die ersten Wochen der Semesterferien und die letzten Wochen der Semesterferien gesplitet sind, gibt es leider kaum freie Zeit (2 Wochen pro Jahr / 1 Woche pro Semester). Nachschreiben ist dann erst im nächsten Semester, also ein halbes Jahr später möglich. Nur wenige studieren hier in Regelstudienzeit. Es gibt aber in der Umgebung sehr viele Berufsmöglichkeiten, schon als Werksstudent.
In den ersten 4. Semestern brechen sehr viele Leute das Studium ab oder bleiben an gewissen Fächern ewig hängen (schieben). Sehr sinnvoll finde ich daher auch das Fortschrittschema der Prüfungsordnung, welches die Wahlmodule erst für Studenten mit bestandenen Grundlagenfächern öffnet. Es gibt ein freies Wahlmodul im Bachelor, in dem man i.d.R. ein nicht-technisches Fach belegt. Der Wahlkatalog ist hier aber mit Bullshit-Science überladen, Module aus anderen Studiengängen, etwa BWL oder Elektrotechnik stehen gar nicht zur Auswahl. Hier würde sich eine Anbindung an den Optionalbereich der Ruhruniversität anbieten. Cool sind aber die Sprachkurse, sowie die Lehramtsmöglichkeit.
Viele der Kommilitonen arbeiten und pendeln aus dem gesamten Ruhrgebiet, teilweise sehr weit. Das Sozialleben im Studiengang leidet etwas darunter, allerdings hat die Ruhruniversität hier viel zu bieten. Es gibt im Studium, als auch in der Studentenstadt Bochum allgemein, leider viel ethnische Cliquen-Bildung. Viele Studierende sprechen nur schlecht Deutsch und bleiben dann auch unter sich. Es gibt aber auch Ausnahmen und wirklich alle sind sehr hilfsbereit. Im Allgemeinen ist aber davon abzuraten, dieses Studium primär aus sozialen Aspekten (Partys, Freunde, neue Stadt usw.) zu beginnen, hierfür sollte man sich an der Ruhruniversität orientieren. Meine Perspektive kann aber auch noch etwas Corona gefärbt sein, da ich die ersten Semester hier noch voll mitgenommen habe.
- Viele Vertiefungsrichtungen, -freie Wahlmöglichkeiten, -Praxisphase darf ersetzt werden, -Nahezu alle Inhalte Online, -gute Berufschancen, - coole Exkursionen
- Sehr viel zu Lernen, -keine Ferien, - unzulässig lange Korrekturzeiten, -Regelstudienzeit schwer einzuhalten
Franz hat 19 Fragen aus unserer Umfrage beantwortet
Verglichen wird die Aussage des Rezensenten mit den Angaben der Kommilitonen des Studiengangs.
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Die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln finde ich sehr gut.Auch 67% meiner Kommilitonen beurteilen die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln als sehr gut.
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Auf dem Campus fühle ich mich meistens wohl.Auch 53% meiner Kommilitonen fühlen sich auf dem Campus meistens wohl.
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Ich bin der Auffassung, dass es nur selten organisierte Studentenpartys gibt.Auch 80% meiner Kommilitonen geben an, dass es nur selten organisierte Studentenpartys gibt.
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Manchmal finde ich keinen freien Sitzplatz im Hörsaal.79% meiner Kommilitonen haben keine Probleme, einen freien Sitzplatz im Hörsaal zu finden.
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Ich habe angegeben, dass das Sekretariat ausreichend geöffnet ist.54% meiner Kommilitonen sind sehr zufrieden mit den Öffnungszeiten des Sekretariats.
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Meine Klausurnoten kann ich online einsehen.Auch 85% meiner Kommilitonen bestätigen, dass die Klausurnoten online einsehbar sind.
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Ich habe hier meine Leute gefunden, mit denen ich gut zurecht komme.Auch 83% meiner Kommilitonen haben hier ihre Leute gefunden, mit denen sie gut zurecht kommen.
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Ich bewerte den Flirtfaktor mit "Ab und an geht was".56% meiner Kommilitonen sagen, dass an dieser Hochschule kein Flirtfaktor vorhanden ist.
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Ich finde es toll, dass es in unmittelbarer Nähe zur Hochschule Parks, Grünflächen oder Seen gibt.Auch 89% meiner Kommilitonen bestätigen, dass es Parks, Grünflächen oder Seen in unmittelbarer Nähe gibt.
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Ich wohne in meiner eigenen Bude.Auch 52% meiner Kommilitonen haben ihre eigene Bude.
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Die Wohnungssuche war nicht ganz so einfach, aber ich habe etwas gefunden.42% meiner Kommilitonen empfanden die Wohnungssuche als ziemlich schwierig.
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Mein Studium ist sehr praxisnah gestaltet.Auch 57% meiner Kommilitonen bewerten das Studium als sehr praxisnah.
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Ich empfinde die Notenvergabe als stets gerecht.Auch 52% meiner Kommilitonen finden die Notenvergabe stets gerecht.
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Viele meiner Dozenten kommen aus der Praxis.Auch 68% meiner Kommilitonen geben an, dass viele Dozenten Praxiserfahrung haben.
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Ich habe keine Anwesenheitspflicht in meinem Studium.Auch 64% meiner Kommilitonen haben angegeben, dass es keine Anwesenheitspflicht gibt.
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Für meine Klausuren lerne ich meist alleine.40% meiner Kommilitonen lernen sowohl alleine als auch in einer Lerngruppe für ihre Klausuren.
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Neben dem Studium habe ich einen Studentenjob.Auch 48% meiner Kommilitonen haben einen Studentenjob.
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Meine Dozenten kann ich sehr gut erreichen.Auch 79% meiner Kommilitonen können ihre Dozenten sehr gut erreichen.
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Meistens fange ich mindestens 3-4 Wochen vorher mit dem Lernen für Klausuren an.Auch 80% meiner Kommilitonen fangen mindestens 3-4 Wochen vorher mit dem Lernen für Klausuren an.