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Arbeits- und sprachintensiv!

Ostasien/Japanologie (B.A.)

Geprüfte Bewertung
  • Studieninhalte
    4.0
  • Dozenten
    5.0
  • Lehrveranstaltungen
    4.0
  • Ausstattung
    3.0
  • Organisation
    2.0
  • Gesamtbewertung
    3.6
Das Studium besteht in den ersten drei Semestern fast ausschließlich aus einem recht intensiven und arbeitsaufwändigen, schulähnlichen (Anwesenheitspflicht! Gemeinsames (Vor-)Lesen aus dem Lehrbuch, etc...) Sprach- und Kanjikurs. Persönlich finde ich dieses System besonders am Anfang aber hilfreich und koordiniert. Die Vorlesungen sind in dieser Zeit fast immer Vormittags zwischen 8 und 12 Uhr. Gelehrt wird aufgrund der geringen "Jahrgangsgröße" (30-40 Personen, die meistens noch in gleichgroße A- und B-Gruppen unterteilt werden) in Klassenräumen, nicht im Vorlesungssaal.
Die im Sprachkurs hauptsächlich japanischen Dozenten erwarten meiner Auffassung nach auch persönlich regelmäßig und konstant hohen Arbeitsaufwand, welcher auch notwendig ist, um Anschluss zu behalten. Sie sind aber sehr umgänglich, engagiert und hilfsbereit, sofern man ein gutes Arbeitsverhalten an den Tag legt.
Das ESA O, in dem die meisten japanologierelevanten Vorlesungen stattfinden, ist sehr modern und schön und eignet sich als Ort zum Lernen sehr gut, einige Teile der Uni sind aber hier und da überholungsbedürftig (vor allem der WiWi-Bunker oder der Phil-Turm).
Gute Noten sind durch viel Auswendiglernen (Vokabular, Zeichen, etc...) relativ leicht zu bekommen, aber in den ersten Semestern ist ein Notenschnitt bei ca. 1,3 nichts verwunderliches. Wichtig ist dies bei der Weiterleitung an die japanischen Partnerunis für das verpflichtende Auslandssemester (jeder DARF, MUSS aber auch gehen), bei denen oft nach Note (und, was ich natürlich nicht belegen, sondern nur vermuten kann, auch nach persönlicher Sympathie bei den Dozenten) geschaut wird, ob man denn an seine Wunschuni kommt.
Für die Uni Hamburg spricht natürlich auch, dass sie das älteste Japanologieinstitut Deutschland beherbergt und durchaus Geschichte vorzuweisen hat.
Ein großes Minus stellt allerdings die wirre, schlechte Onlineorganisation über Stine der Uni dar (wer sich bewirbt, stellt dies wahrscheinlich sehr schnell fest). Alles ist extrem verwinkelt, Informationen sind zu großen Teilen inkorrekt, es sind zusätzliche Anmeldungen auf anderen Domains erforderlich und alles ist sehr kompliziert und absolut nicht intuitiv lösbar. So kann die Anmeldung zu Veranstaltungen schon mal den einen oder anderen Schweißausbruch hervorrufen. Allgemein habe ich mich hiermit sehr allein gelassen gefühlt, da auch höhere Semester oft nicht mit der Bedienung klarkamen.

Das Studium macht alles in allem aber sehr viel Spaß, bietet kompetente Lehrkräfte und ich würde es hier weiterempfehlen!

Aktuelle Bewertungen zum Studiengang

3.2
Julia , 02.08.2019 - Ostasien/Japanologie
3.3
Alexander , 06.05.2019 - Ostasien/Japanologie
3.3
Emin , 27.11.2018 - Ostasien/Japanologie
3.3
Kar , 04.12.2017 - Ostasien/Japanologie
3.5
Lynn , 10.08.2016 - Ostasien/Japanologie
3.6
Carina , 02.03.2016 - Ostasien/Japanologie
2.6
Laura , 22.02.2016 - Ostasien/Japanologie
4.2
Trisha , 14.09.2015 - Ostasien/Japanologie
3.0
Nicole , 05.08.2015 - Ostasien/Japanologie
3.4
Natalie , 05.04.2015 - Ostasien/Japanologie

Über Lysa

  • Alter: keine Angabe
  • Geschlecht: Weiblich
  • Studienbeginn: 2014
  • Studienform: Vollzeitstudium
  • Weiterempfehlung: Ja
  • Geschrieben am: 22.02.2016