(Foto: hsbarcamp / Tom Schulte)

Alle Jahre wieder: Das Hochschulbarcamp in Deutschland fand dieses Jahr bereits zum 5. Mal in der Zeit vom 7. bis 8. März in der FOM Hochschule in Essen statt. Die Organisatoren  Holger Gottesmann (FOM Hochschule) und Philip Dunkhase  (alumniclubs.net) schufen wie gewohnt eine lockere Atmosphäre. So hat es immer etwas von einem Klassentreffen der Hochschulbranche, wenn die Marketing-Spezialisten der Hochschulen in Essen zusammenkommen.

Digitale Kanäle spielen bei der Ansprache von Studieninteressierten und Studierenden eine immer größere Rolle – passend dazu stand das Hochschulbarcamp dieses Jahr auch unter dem Motto „Mobile First.“

Die meisten Sessions konzentrierten sich ebenfalls auf Themen mit digitalem Schwerpunkt wie Online Marketing, Social Media und die richtige Zielgruppenansprache. „Peer2Peer“-Kommunikation oder die Frage, wie man digitale Kanäle wie WhatsApp, Facebook und Instagram für die Ansprache der „Always-On-Generation“ am besten nutzt. Auch rechtliche Themen rund um die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), Bildrechte und die Frage, ob die EU das Internet zerstört, wurden diskutiert.

Gleichzeitig zeigte sich auf dem Barcamp ganz klar, wo es den Marketing-Verantwortlichen der Hochschulen in Deutschland fehlt. Die Notwendigkeit von Social Media zur gezielten Ansprache von Studieninteressierten und Studierenden ist ein viel diskutiertes Thema mit unterschiedlichen Ansichten zwischen Marketing- und Verwaltungsebene der Hochschulen. Immer wieder war die Rede von Budgetkürzungen im Bereich Online- und Social Media-Marketing.

Anna Tieke beim Hochschulbarcamp Talk

Umso wichtiger ist es, dass es das Hochschulbarcamp gibt. Nicht nur die interessanten Sessions und die angenehme Atmosphäre, sondern vor allem auch der Austausch unter Kollegen, die mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben, gestaltet sich als sehr hilfreich für viele Teilnehmer. Das schweißt zusammen und gibt Hoffnung. Denn der Wille, etwas zu verändern, ist spürbar.

Hoffnung schafft auch der Social Media Innovationspreis, der als abschließendes Highlight verliehen wurde. Der Preis unterstützt die Umsetzung von kreativen Ideen, die aufgrund mangelnder Ressourcen bislang nicht umgesetzt werden konnten. Dazu wählt eine Jury im Voraus drei besonders innovative Social Media-Konzepte aus, die die Hochschulmitarbeiter in der Endrunde in einem kurzen Pitch öffentlich vor allen Teilnehmern des Barcamps vorstellen.

Jeder Teilnehmer hat danach die Möglichkeit, für seinen Favoriten abzustimmen. Dieses Jahr ging der Preis an die Freie Universität Berlin, die mit einem Streetart-Kunstwerk einen Instagram- „Hotspot“ auf dem Hochschulgelände schaffen möchte, um den Bekanntheitsgrad der Universität zu erhöhen. Gesponsert wird der Preis von StudyCheck, Alumnii, Unicum, Pluswerk, Zeit und alumniclubs.net.

Im Namen des gesamten StudyCheck-Teams bedanken wir uns ganz herzlich bei den Organisatoren des Hochschulbarcamps für das gelungene Event. Wir konnten viele Eindrücke aus der Branche mitnehmen und haben einiges an interessantem Input mitgenommen. Lieber Holger, lieber Philip – vielen Dank für ein ganz besonderes „Klassentreffen“!

Anna Tieke, Social Media Managerin - StudyCheck