Fotodesigner werden

Dauer 3 - 6 Jahre
Gehaltsaussichten 2.000 €¹ - 2.800 €¹
Karrierechancen Schwierig
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Die folgenden Informationen beziehen sich auf das Berufsbild in Deutschland - in anderen Ländern kann es zu Abweichungen kommen.

Wie werde ich Fotodesigner?

Du begeisterst Dich für die Fotografie und findest vor allem die Konzeption und Umsetzung von Fotoshootings spannend? Wenn Du Fotodesigner werden möchtest, stehen Dir verschiedene Wege offen. So hast Du einerseits die Möglichkeit, eine 2- bis 3-jährige Ausbildung an Fotoakademien oder -schulen zu absolvieren. Andererseits besteht für Dich die Option, ein akademisches Bachelor Studium an einer Uni oder Kunsthochschule im Bereich Kommunikationsdesign, Mediendesign oder der Fotografie für 6 bis 8 Semester aufzunehmen. Für einen Master Abschluss hängst Du im Schnitt bis zu 4 weitere Semester dran. Sowohl beim Bachelor als auch Master Studium kannst Du Dich für ein Präsenz- oder ein Fernstudium entscheiden. Anschließend arbeitest Du beispielsweise in Werbeagenturen, Verlags- und Pressehäusern, bei Mode- oder Reisemagazinen. Darüber hinaus kommt die Selbstständigkeit möglicherweise für Dich infrage.

Was macht ein Fotodesigner?

In der Position des Fotodesigners kommen in der Regel potenzielle Kunden mit Aufträgen auf Dich zu. Dies können Mitarbeiter von Verlagen, Hotels oder anderen Unternehmen sein. Im ersten Schritt hörst Du Dir die Wünsche des Auftraggebers an und besprichst mit ihm, welches Budget er für die Kampagne ansetzen möchte. Unter Umständen bringst Du schon einige Vorschläge an, die in diesem finanziellen Rahmen infrage kommen. Je nach Wunsch gibst Du im Laufe des Projektes einen Zwischenstand an den Kunden raus. Ansonsten steht nach Beendigung ein Meeting beziehungsweise eine Präsentation der Ergebnisse an.
Sobald Du mit Deinem Kunden dessen Vorstellungen durchgegangen bist, startest Du in die Konzeptionsphase - Dein Steckenpferd als Fotodesigner. Du beschäftigst Dich mit der Location, dem Farbmanagement, dem Bildaufbau, der entsprechenden Beleuchtung, möglichen Requisiten und damit, welches Foto-Equipment Du dazu benötigst. Möglicherweise visualisierst Du Deine Idee anhand von Skizzen, damit alle am Fotoshooting Beteiligten und der Kunde sehen können, wie Du Dir die Umsetzung vorstellst.
Die Organisation von Fotoshootings ist ebenfalls ein wichtiger Teil Deines Jobs. Dazu buchst Du rechtzeitig die gewünschte Location, Models und beispielsweise Maskenbildner, sofern Du diese für Dein Projekt benötigst. Arbeitest Du nicht allein, bereitest Du gemeinsam mit Deinen Kollegen das Setting vor, um die neue Creme, das Kleidungsstück oder das neue Gericht auf der Speisekarte optimal in Szene zu setzen. Dazu achtest Du nicht nur auf die richtige Beleuchtung, sondern auch den Einsatz der passenden Kamera beziehungsweise des passenden Objektivs.
Während Du als Fotograf beziehungsweise Fotodesigner Deine Bilder früher in einem Labor entwickelt und retuschiert hast, bearbeitest Du diese mittlerweile ausschließlich digital nach, bevor sie an den Kunden rausgehen. Du korrigierst beispielsweise Schärfen, Farben oder Kontraste. Dazu benötigst Du Kenntnisse in speziellen Bildbearbeitungsprogrammen wie Lightroom oder Photoshop.
Gerade im Bereich der Fotografie, in welcher die Konkurrenz deutlich spürbar ist, ist es umso wichtiger, Dich bei Deinen potenziellen Kunden bekannt zu machen. Dazu stehen Dir verschiedene kostenintensive und kostenfreie Möglichkeiten zur Verfügung. Neben klassischer Werbung kannst Du Deine Arbeit auch mithilfe verschiedener Social Media-Plattformen in Umlauf bringen.
Im Bereich der Fotografie solltest Du Dich auch intensiv mit dem Thema der Nutzungsrechte auseinandersetzen. Denn damit verdienst Du unter anderem Dein Geld. So bietet es sich für Dich in der Regel an, Deinen Kunden ein einfaches Nutzungsrecht einzuräumen. Das bedeutet, dass die Verwendung der Bilder eingeschränkt ist. Dies gibt Dir die Möglichkeit, für eine längere Nutzung erneut einen gewissen Betrag berechnen zu können.
Neben der überwiegend kreativen Arbeit eines Fotodesigners stehen für Dich in diesem Beruf zudem administrative Aufgaben auf dem Plan. So erstellst Du Angebote und Kostenvoranschläge, schreibst Rechnungen, verfasst sowie beantwortest Mails von Kunden beziehungsweise Geschäftspartnern und fragst per Telefon beispielsweise für Locations oder Models an.
  • Einstiegsgehalt 2.000 €¹
  • Berufserfahrung 2.800 €¹
Zum Gehaltsüberblick

Voraussetzungen

  • Mittlere Reife; Fachhochschulreife; Abitur
  • Blick für Ästhetik, Details & Motive
  • Kreativität
  • Teamfähigkeit
  • Empathie
  • Geduld

Bilder zum Beruf

Wie sind die Berufsaussichten?

Als Fotodesigner beziehungsweise Fotograf benötigst Du eine gute Portion an Durchhaltevermögen und Leidenschaft, denn diesen Beruf möchten viele Kreative gerne ausüben. Das beginnt schon bei der Ausbildung beziehungsweise dem Studium. Bleibst Du aber konsequent am Ball und optimierst Deine Kenntnisse und Fähigkeiten in einer bestimmten Richtung, kannst Du durchaus als Angestellter oder mit Deinem eigenen Unternehmen erfolgreich sein.

Welche Eigenschaften helfen mir im Job weiter?

  • Disziplin
    9/10
  • Belastungsfähigkeit
    8/10
  • Organisationstalent
    9/10
  • Wirtschaftliches Denken
    7/10
  • Technikverständnis
    6/10
  • Kommunikationsstärke
    6/10

Videos zum Beruf

Welche Spezialisierungen gibt es?

Die Gebiete, auf die Du Dich in der Fotografie spezialisieren kannst, gestalten sich äußerst vielfältig. Im Großen und Ganzen sind viele Sparten des Fotodesigns der Werbe-, Produkt- oder Industriefotografie unterzuordnen. Welche Möglichkeiten Du unter anderem hast, liest Du im Folgenden.
Konzentrierst Du Dich auf den Bereich der Foodfotografie, steht Dein Job ganz im Zeichen der Lebensmittel. Dabei arbeitest Du oftmals eng mit einem Foodstylisten zusammen, der die Speisen vorbereitet und ansprechend anrichtet. Die Fotos dienen letztlich dazu, die Leute zum Kauf verschiedenster Lebensmittel anzuregen oder bestimmte Speisen in Restaurants zu bestellen. Als Foodfotograf bist Du selbstständig beziehungsweise als Angestellter in Agenturen tätig und arbeitest beispielsweise für Magazine oder Hotels.
Als Hotelfotograf erstellst Du Fotostrecken für Hotelbroschüren, Online-Buchungsportale oder Plakate. Unter Umständen arbeitest Du dabei mit Models zusammen, die als Hotelgäste vor der Kamera posieren. Außerdem machst Du Bilder der Mitarbeiter, wenn diese zum Beispiel in einer Broschüre erscheinen sollen. Bist Du beispielsweise für internationale Hotelketten tätig, kommt es durchaus auch vor, dass Du ins Ausland reist, um die Gebäude dort für Werbemaßnahmen in Szene zu setzen.
In der Modefotografie steht für Dich das Ablichten von Kleidung im Vordergrund. Dabei kommt es vor allem darauf an, den Zeitgeist zu treffen. Deine Fotos erscheinen beispielsweise in Modemagazinen, auf Plakaten oder möglicherweise auch in speziellen Ausstellungen. Kannst Du Dich in diesem Bereich etablieren, hast Du später auch die Möglichkeit, für große Labels beziehungsweise Zeitschriften wie die Vogue zu arbeiten und die neuesten Kollektionen der Designer abzulichten.
Die Kunstfotografie hat ihre Schnittstellen mit den verschiedenen Bereichen der Fotografie. So können Modefotos, Foodbilder oder auch Porträts gleichzeitig Kunst sein. Ziel eines Kunstfotografen ist es, mit seinen Werken letztlich in Galerien, Ausstellungen oder Museen und nach einem Kauf in den Wohnräumen der Interessenten zu landen.
Klassisch in der Fotografie stellt sich die Porträtfotografie dar. Neben den typischen Bildern für den Businessbereich oder private Zwecke lässt sich diese Spezialisierung auch der Kunstfotografie zuordnen. Hast Du Dich auf besagtes Gebiet fokussiert, arbeitest Du in der Regel angestellt oder in Deinem eigenen Fotostudio.

Besonderheiten

  • Sehr kreativer Beruf
  • “Fotodesigner” ist eine geschützte Berufsbezeichnung

Was spricht für den Beruf

  1. Du kannst jeden Tag kreativ arbeiten
  2. Deine Spezialisierungsmöglichkeiten sind vielfältig
  3. Ob angestellt oder freiberuflich - Du entscheidest

Was spricht gegen den Beruf

  1. Du solltest mit Zeitdruck umgehen können
  2. Die Konkurrenz im Bereich Fotografie ist sehr groß
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Die folgenden Informationen beziehen sich auf das Berufsbild in Deutschland - in anderen Ländern kann es zu Abweichungen kommen.

Einstiegsgehalt als Fotodesigner

Dein Einkommen als Fotodesigner hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zu diesen gehören unter anderem Deine Berufserfahrung, die Branche, in der Du arbeitest sowie die Größe und der Standort Deines Arbeitgebers. Zusätzlich spielt Deine Qualifikation eine Rolle und ob Du selbstständig oder als Angestellter zum Beispiel in einer Agentur tätig bist.

Du kannst nach Deinem Bachelor Studium mit einem Einstiegsgehalt von rund 2.000 €¹ brutto pro Monat rechnen. Hast Du bereits einen Master Abschluss, kannst Du zu Beginn Deiner Karriere auch schon etwas mehr Geld verdienen. Entscheidest Du Dich dafür als Selbstständiger tätig zu sein, erwartet Dich kein monatliches Gehalt, sondern eine Bezahlung pro Auftrag.

  • Fotodesigner 2.000 €¹
  • Mediendesigner 2.350 €¹

Gehalt nach Berufserfahrung

Hast Du etwas Erfahrung als Fotodesigner gesammelt, steigt Dein Einkommen auf rund 2.200 €¹ brutto pro Monat. Nach 5 Jahren in Deinem Beruf kannst Du bereits mit durchschnittlich 2.800 €¹ brutto rechnen und nach mehr als 10 Jahren verdienst Du aufgrund Deiner Erfahrung um die 3.200 €¹ brutto. Je nachdem wie erfolgreich Du als Fotodesigner bist, ist auch ein monatliches Einkommen von über 4.000 €¹ drin.

Gehalt nach Berufserfahrung

Hast Du etwas Erfahrung als Fotodesigner gesammelt, steigt Dein Einkommen auf rund 2.200 €¹ brutto pro Monat. Nach 5 Jahren in Deinem Beruf kannst Du bereits mit durchschnittlich 2.800 €¹ brutto rechnen und nach mehr als 10 Jahren verdienst Du aufgrund Deiner Erfahrung um die 3.200 €¹ brutto. Je nachdem wie erfolgreich Du als Fotodesigner bist, ist auch ein monatliches Einkommen von über 4.000 €¹ drin.

Gehalt nach Bundesland

Ein wichtiger Faktor für Dein Monatsgehalt als Fotodesigner ist das jeweilige Bundesland, in dem Du arbeitest. Eine besonders gute Bezahlung erwartet Dich in Hessen und Baden-Württemberg. Dort kannst Du mit einem durchschnittlichen Gehalt von 3.950 €¹ beziehungsweise 3.880 €¹ brutto monatlich rechnen. Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt bilden mit rund 2.750 €¹ und 2.820 €¹ die Schlusslichter.

Mit diesen 143 Studiengängen kannst du Fotodesigner werden

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Mit diesen 143 Studiengängen kannst du Fotodesigner werden

Nachhaltiges Design
ecosign, Hochschule Fresenius (Köln)
Bachelor of Arts
8 Semester
4.6
100%
Infoprofil
Kommunikationsdesign
Hochschule Niederrhein (Krefeld)
Bachelor of Arts
7 Semester
4.1
100%
Kommunikationsdesign
Hochschule RheinMain (Wiesbaden)
Bachelor of Arts
7 Semester
4.1
100%
Media and Communications for Digital Business (MCD)
FH Aachen (Aachen)
Bachelor of Science
6 - 7 Semester
4.2
97%
Infoprofil
Kommunikationsdesign
Academy of Visual Arts Frankfurt (Frankfurt am Main)
Sonstiger Abschluss
8 Semester
4.1
97%
Infoprofil
Design
FH Münster (Münster)
Bachelor of Arts
7 Semester
4.2
96%
Kommunikationsdesign
HTW - Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (Berlin)
Bachelor of Arts
8 Semester
4.1
97%
Kommunikationsdesign
FH Aachen (Aachen)
Bachelor of Arts
7 - 8 Semester
4.0
97%
Kommunikationsdesign
Hochschule Augsburg (Augsburg)
Bachelor of Arts
7 Semester
4.3
100%
Mediendesign
IU Duales Studium (34 Standorte & Digitales Studium)
Bachelor of Arts
7 Semester
3.9
93%
Infoprofil